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Chapter 38 by MACC MACC

Wie geht es weiter ?

Die Wahrheit kommt ans Licht

Antje warf mir und Cassie einen unsicheren Blick zu. Dann wandte sie sich wieder an Martina. „Hör mir zu, Martina. Ich kann es leider nicht ändern, das musst du mir glauben. Ich liebe deinen Papa sehr, aber er hat mir ganz klar gemacht, dass er Cassie mehr liebt als mich und dass er sich für sie entschieden hat.“ „Das ist nicht wahr“, stieß Cassie verärgert hervor. Antje sah Cassie traurig an. „Doch es ist wahr. Martin hat mir in seinen Emails geschrieben, dass er sich doch anders entschieden hat und dass ich ihn nicht mehr **** soll“, sagte sie und sah mich nun fragend an. „Ich habe dir niemals solche Emails geschrieben“, erwiderte ich und sah ihr tief in ihre blauen Augen. „Das sind doch alles nur Lügen“, mischte sich Hajo ein und versuchte Antje wieder zurück in die Wohnung zu ziehen. „Das brauchen wir uns doch nicht länger anzuhören.“

Antje sah mich unbeirrt weiter an und schüttelte dabei den Kopf. „Lass mich bitte gehen, Hajo. Martin ist alles, aber ganz sicher kein Lügner. Wenn er sagt, dass er mir niemals solche Emails geschrieben hat, dann glaube ich ihm das aufs Wort.“ Sie begann zu überlegen. „Hajo, ist es nicht ein seltsamer Zufall, dass du genau in dem Moment bei mir auftauchst, in dem Martin mit mir Schluss gemacht hat“, fragte sie dann. Hajo war Antjes Frage sichtlich unangenehm. „Deine Mutter hat mir gesagt, dass du wieder da bist“, antwortete er rasch. „Und da hast du dir gedacht, was schon einmal funktioniert hat, das kann auch ein zweites Mal funktionieren“, stellte Antje resigniert fest. „Und ich bin tatsächlich ein zweites Mal darauf hereingefallen“, fügte sie hinzu. „Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt“, erwiderte er grinsend.

„Pass auf, dass du nicht auch mit deinem neuen Porsche gegen eine Wand fährst“, warnte ich ihn. Hajo sah mich überrascht an, und plötzlich weiteten sich seine Augen vor Schreck. Ich nickte, denn ich wusste, dass er endlich verstanden hatte. Er ließ Antjes Schulter sofort los, holte seinen Autoschlüssel aus der Diele und verschwand kommentarlos. Antjes Kopf sackte nach vorne. Martina streichelte ihre Mutter und auch Cassie ging zu ihr hin, um sie zu trösten. „Hast du jetzt eigentlich die Papiere besorgt, damit wir endlich heiraten können“, fragte ich ungeduldig und wurde dafür mit einem überraschten Lächeln Antjes und mit glücklichen Ausrufen der beiden anderen anwesenden Damen belohnt. Jetzt erst ließ Martina meine Hand los und fiel ihrer Mutter in die Arme, so dass alle beide zusammen lachend auf den Boden fielen.

„Danke, dass Du gekommen bist“, sagte Antje dann leise zu mir. „Danke, dass Ihr alle gekommen seid“, fügte sie hinzu und sah nun Cassie voller Dankbarkeit an …

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