Chapter 16 by Myopia01
Also wohin mit den Sachen? Stube oder zu ihren Zimmer?
Ich bringe ihre Sachen lieber zu ihren Zimmern.
Ich entscheide mich lieber die saubere Kleidung zu den Zimmern zu bringen. Es würde doch etwas seltsam aussehen, wenn ich da einfach mit Namis und Robins Unterwäsche in der Stube aufgetaucht wäre.
Also gehe ich, wie heute schon so oft, die Treppen hoch und gehe zu den vier Gästezimmern. Namis Kleidung lege ich auf das Bett im linken hinteren Zimmer. Robins Sachen kommen dem gegenüber, also auf der rechten Seite des Flures, aufs Bett. Nojiko kann ja dann neben Namis oder neben Robins Zimmer einziehen. Habe vorhin vorsichtshalber mal gleich alle vier sauber gemacht.
Wer weiß, was noch so alles passiert?
Nachdem ich auch aus Robins Zimmer gegangen bin, mache ich auf in die Stube. Dort höre ich bereits ihre Stimmen und klopfe leicht an die Tür, damit sie wissen, dass ich jetzt eintrete. Bei Damen weiß man schließlich nie…
Als ich eintrete schauen sofort alle freundlich zu mir hoch. „Ah, John! Wir haben dich schon vermisst. Wo warst du denn solange?“, erklingt auch schon Namis freudige Stimme.
„Ach na ja…“, lache ich leicht verlegen, „Abwaschen, Zimmer sauber machen und die Wäsche bügeln, zusammenlegen und aufs Zimmer bringen, hat halt alles eben ein wenig gedauert.“ Während ich das so sage, fällt mir auf, dass sich die Sitzverteilung etwas geändert hat. Nami und Nojiko sitzen nun gemeinsam auf der Zweiercouch. Nur Robin liegt noch bequem auf der Dreiercouch, wie vorhin.
„Klingt ja nach einem harten Abend.“, bemerkt Nojiko anerkennend.
„Oh, ja…“ lasse ich die Schultern hängen und setze mich auf einen der beiden Sessel. „Ihr scheint ja mit den Büchern gut voran zukommen, wenn ich da so den Haufen betrachte.“
„Ja, die Welt ist ziemlich Kompliziert. Es gibt gleich mehrere Kontinente und unzählige Inseln auf der Welt verteilt. Und überall leben Menschen. Das ist wirklich beeindruckend! Aber…“, schaut mich Nami fragend an, „Sind wir wirklich in Deutschland?“
„Ja! Aber wie seit ihr darauf gekommen?“, ich bin wirklich überrascht. Wie haben die das jetzt rausbekommen?
Es ist Robin die mir antwortet: „An deinen Geschichtsbüchern! Sie alle beziehen sich irgendwie hauptsächlich auf das Land Deutschland und auf den Kontinent Europa. Hinzukommt, dass einige in Berlin und München gedruckt wurden.“
„Wow!! Gut kombiniert!“
„Aber eines ist mir noch nicht ganz klar?“
„Was denn Robin?“, frage ich.
„Wenn wir in Deutschland sind? Woher können wir dann deutsch?“
…
„Ähhh…“
…
Verdammt gute Frage…
…
„Keine Ahnung!“
Robin bemerkt schnell, dass Nami und ihre Schwester nicht wirklich eine Idee haben, um was es hier gerade geht. So erklärt die Schwarzhaarige das Problem genauer: „In unserer Welt wird in allen Ländern nahezu nur eine Sprache gesprochen. Aber hier besitzt fast jedes Land eine eigene Sprache. Es existieren weit mehr als einhundert verschiedene Sprachen. Daher ist es ein kleines Wunder, warum wir in einem Land geraten, deren Sprache wir verstehen, als wäre es unsere Muttersprache.“
Alle drei sehen nun sehr nachdenklich aus.
Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Sie müssten ja eigentlich japanisch reden. Aber sie sprechen deutsch. Das ist mehr als merkwürdig…
So in Gedanken schaue ich auf die Uhr. Es ist schon nach 11! „Es ist schon sehr spät. Das Rätsel eurer Reise läuft uns ja nicht weg und ihr hattet harte Tage hinter euch. Ich finde wir sollten uns alle eine Mütze voll Schlaf nehmen.“, erkläre ich schließlich.
Nami streckt sich darauf sehr genüsslich. Dabei wird ihr Brustkorb ordentlich durchgedrückt, was meinen Augen natürlich nicht entgeht. Aber in der stillen Hoffnung, dass mein Blick den anderen Augen entgeht. „Mhmmm! Keine schlechte Idee.“, kommt es ihr.
„Ein wenig Schlaf kann wirklich nicht schaden. Die Tage waren wirklich nicht ohne.“, seufzt Nojiko ein wenig auf.
Robin steht als erste auf und nimmt sich ein Buch über deutsche Geschichte mit. „Darf ich mir eines ausleihen?“, fragt sie mich mit einem bezaubernden Lächeln.
„Na, klar! Du kannst so viele mitnehmen, wie du möchtest!“
„Danke!“, lächelt sie zufrieden zurück.
Dann stehe ich auch auf und gehe voran. „Dann kommt mal mit! Ich zeige euch die Zimmer!“
Alle drei folgen mir die Treppen hoch zu den vier Gästezimmern. Auf der Treppe allerdings höre ich leises Getuschel zwischen Nami und Nojiko, welche genau hinter mir gehen. Ich kann es nicht hören. Aber die beiden scheinen sich über etwas zu amüsieren.
Im Flur angekommen, gehe ich auch schon zu Namis Zimmer links hinten. „Das gehört dir Nami! Der Schlüssel steckt und deine Sachen liegen auf dem Bett.“
Die Orangehaarige macht große Augen. „Das ist wirklich schön gemütlich hier. Danke!“
„Ach… Kein Problem…“, tue ich es verlegen einfach, „Das Zimmer deiner Schwester befindet sich direkt neben an und das von Robin ist dir gegenüber.“
Dann verabschiede ich mich und wünsche Nami noch eine angenehme Nachtruhe.
Anschließend weise ich Nojiko ihr Zimmer zu. Sie freut sich sehr, dass das Zimmer so etwas heimisches, etwas gemütlich Warmes an sich hat.
Als ich ihr dann auch eine gute Nacht wünsche, dreht sie sich allerdings noch mal um und schenkt mir zum Abschied einen Luftkuss.

Ich werde etwas rot und schließe langsam und lächelnd die Tür.
Nun waren ich und Robin allein. „Das ist dein Zimmer!“, sage ich freundlich zu ihr, als ich es öffne und hinein trete.
Die Schwarzhaarige blieb in der Mitte des Zimmers stehen und sieht sich einmal gut um. „Gefällt mir.“, sagt sie schließlich.
„Freut mich, dass es dir gefällt! Wenn du irgendwas brauchst, mein Zimmer ist im Erdgeschoss.“, sage ich dann lächelnd und mache mich auf den Weg zur Tür. Als ich diese gerade schließen will, höre ich Robin noch mein Namen rufen: „John!“
„Ja!“, schaue ich mit dem Kopf ins Zimmer hinein und erkenne, dass sie immer noch mit dem Rücken zu mir steht. Aber dann geschieht es! Robin lässt ihr buntes langes Handtuch einfach fallen.
Ich halte den Atem an.
Nico Robin steht nun nackt mit dem Rücken vor mir. Braungebrannte Haut… Lange Beine… Ein voller Wunder erscheinender Hintern… Ein graziöser Rücken…

Sie ist perfekt…
Mein Kopf ist leer gefegt.
Meine Sinne saugen alles auf, was sie aufnehmen können.
Wow…
Dann dreht sie ihren Kopf in meine Richtung und sieht mir viel sagend lächelnd in die Augen. „Gute Nacht!“, haucht sie raunend zu mir.
„Na… Nacht…“, mehr vermag ich nicht zu sagen und schließe die Zimmertür.
Nun bin ich allein auf dem Flur…
So trotte ich langsam in mein Zimmer zum Erdgeschoss. Dort angekommen lasse ich mich einfach rücklings auf mein Bett fallen.
Meine Gedanken kehren allmählich wieder zurück.
Ständig kreisen sie dennoch nur um Robins wunderschönen Körper. Gott, ist die Frau heiß!!
Kurz verstummen meine Gedanken!
Apropos heiße Frauen! Ich habe Nami ganz vergessen. Sie wollte ja, dass ich heute Nacht zu ihr komme und wenn nicht, dann wollte sie zu mir kommen.
Aber ob das immer noch gilt, da ihre Schwester aufgetaucht ist?
Verdammt!
Was mache ich jetzt.
Soll ich hier auf mein Zimmer bleiben oder doch zu Nami gehen?
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One Piece klopft an deine Tür!
Klopf! Klopf!
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