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Chapter 15 by Myopia01

Soll ich lieber in den Keller gehen oder doch versuchen zu lauschen?

Ich versuche zu lauschen.

Ich würde schon ganz gerne wissen, worüber sie sich da unterhalten. Also schleiche ich mich langsam und bedächtig zur halboffenen Stubentür heran. Vorsichtig positioniere ich mich hinter der Tür, so dass der Spalt mich nicht verraten würde, wenn einer der Drei hindurchschauen sollte. Mich vergewissernd, dass mich niemand bemerkt hat, öffne ich all meine Sinne den Stimmen.

„Aber wenn das wirklich eine andere Welt ist, dann muss uns ja jemand hierher befördert haben.“, höre ich Nami sprechen.

Nojiko scheint darauf als Erste zu reagieren: „Aber wer? Vielleicht ein Marineadmiral oder so?“

„Das glaube ich weniger!“, ertönt Robins Stimme, „Zuerst dachte ich, dass wir alle neun von der Sunny hierher gebracht wurden. Doch seit deinem Erscheinen scheint das unmöglich.“

„Wieso das?“, fragt Nojiko.

„Natürlich!“, scheint Nami etwas eingefallen zu sein, „Wenn das ein nächtlicher Überfall auf unser Schiff gewesen wäre, dann müssten denn auch alle, die an Bord der Sunny waren, auch hier gelandet sein und niemand sonst. Aber mit deinem Auftauchen Schwesterherz können wir das Streichen. Du bist schließlich zeitgleich hierher transportiert worden und das, obwohl wir hunderte von Kilometern weit weg waren. Selbst mit einer Teufelsfrucht wäre es ein unmögliches Unterfangen.“

Es herrscht eine kurze Stille, als wenn niemand so recht weiß, was sie jetzt sagen sollten. Auch ich bin platt über die ganzen Erkenntnisse und Überlegungen.

„Also muss uns jemand von dieser Welt aus hierher geholt haben.“, kommt es nachdenklich von Nojiko.

„Vielleicht John?“, wirft Robin ein, „Genug Geld hätte er. Zumal er unsere Namen kennt und gut über uns bescheit zu wissen scheint.“

Ich weite die Augen. Mist!!!!! Ich muss in Zukunft aufpassen, was ich sage, sonst gibt es Ärger und sie finden heraus, das ihre Welt ja eigentlich gar nicht existiert. Obwohl… Sie existieren ja… Himmel!! Ist das verwirrend!!

„Möglich wäre es, aber so recht vorstellen kann ich es mir eigentlich nicht.“, erwidert Nami daraufhin und ich atme erleichtert aus. Nicht das die mich noch verdächtigen, sie hierher geholt zu haben. Schön wär’s! Dann hätte ich es ja schon längst gemacht.

„Stimmt!“, höre ich Robin, „Dafür ist er zu nett.“

Hat sie gerade gesagt, dass sie mich nett findet. Wow…

„Wie findet ihr John eigentlich so?“, erklingt die Frage von Nojiko.

„Also...“, höre ich Nami ausholen, „Süß ist er auf jeden Fall.“

„Finde ich auch! Zumal er einen wirklich knackigen Hintern hat.“, lacht leise Nojiko.

„Dem kann ich nur zustimmen.“, höre ich von Robin.

HEILIGE SCHEIßE!!!!

Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll, was ich machen soll.

Die Drei finden mich süß und anziehend. Zumindest meinen Hintern…

Ich werde nervös und hibbelig. Dabei stoße ich leicht an die Tür, so dass diese sich ein bis zwei Zentimeter bewegt. Zum Glück knirscht sie nicht.

Aber dennoch flitze ich so leise und vorsichtig wie möglich zum Keller.

Dort angekommen schaue ich geschlagene drei Minuten zur geschlossenen Kellertür, die ich hinter mir zugemacht hatte, ob nicht doch noch die Damen über mich herfallen, fesseln und knebeln und mich dann verhören.

Zum Glück bleibt sie zu. Die Drei schienen nichts bemerkt zu haben. Die Gedanken kreisen nur so in meinen Kopf, als ich mich daran mache, die trockene Wäsche von Nami und Robin zusammen zulegen. Wobei einiges gebügelt werden musste. Da alles im Keller steht, bügele ich prompt alle Sachen der beiden, die gebügelt werden müssen.

Angestrengt denke ich nach.

Die Drei finden mich süß und attraktiv. So etwas hatte noch nie jemand zu mir gesagt. Wenn ich daran zurückdenke, wird mir immer noch ganz hibbelig zu mute.

Aber Recht haben sie in einem anderen Bereich. Jemand von außen, also jemand aus meiner Welt, könnte sie hier her geholt haben. Nojiko ist der Beweis. Aber wer? Und wozu? Und warum schickte er sie zu mir?

Fragen über fragen.

Auch stelle ich mir noch eine andere Frage: Waren das denn auch alle? Oder sollten demnächst noch mehr Leute aus der One Piece-Welt kommen?

Nun bin ich fertig mit Bügeln.

Stumm betrachte ich den BH von Nami in meinen Händen. Ob ich jemals Namis voluminösen Brüste anfassen dürfte…

Schnell schüttele ich den Kopf!

Packe alles zusammen und marschiere mit zwei Stapel Klamotten in den Händen aus dem Keller.

Aber wohin mit den ganzen Sachen?

In die Stube zu dessen schönen Besitzern oder sollte ich sie gleich auf das Zimmer bringen?

Also wohin mit den Sachen? Stube oder zu ihren Zimmer?

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