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Chapter 38 by Schreiberlein
Was kann ich im Vorfeld ermitteln?
Inspektion im Bordell
Am Abend fuhr ich in den ersten von Ömer genannten Club ich hatte mich passend zurecht gemacht, wollte mir aber nur die Zeit gewinnbringend vertreiben und kurz die Atmosphäre prüfen. An der Tür des in einem Gewebegebiet liegenden Clubs an dem Sauna-Club stand waren zwei Männer postiert. Sie schauten mir neugierig entgegen. Sie fragten nach meinen Wünschen und ich erklärte, ich sei neu in der Stadt und suche einen Job. „Na da bist Du hier richtig. Den Gang lang und dann rechts neben dem Tresen hat der Chef sein Büro.“, erklärte der eine und öffnete die Tür. Ich gelangte in einen sauberen und in hellen Farben gestrichenen Gang , der auf eine Theke zulief hinter der eine etwa Vierzigjährige stand und mich aufmerksam musterte aus nicht sichtbaren Lautsprechern war Techno-Musik zu hören. Ich lächelte sie an und fragte nach dem Chef. Sie nickte und klopfte an die rechts neben und hinter Theke befindliche Tür. Sie sah hinein und sagte etwas, was ich nicht verstand. Sie schaute in meine Richtung und nickte, dann machte sie Platz und bugsierte mich dadurch in den Raum. Wie in den allermeisten diese Clubs war das Büro des Chefs größer als die Zimmer auf den die Frauen arbeiteten. Der Chef hatte stets einen opulenten Schreibtisch und einen Chefsessel. Dieses Klitsche passten auch hier und wurden durch einen billigen dunklen Laminat abgerundet. Hinter dem Schreibtisch saß ein Endvierziger mit ungepflegten Haaren und augenscheinlich Türke. Er musterte mich während ich die vier Meter zum Schreibtisch zurücklegte. „Hallo, ich Hagan. Du suchst Arbeit?“ Ich reichte dem immer noch sitzenden die Hand und sagte „Ich bin Anna. Ja, ich wollte mir das hier mal anschauen.“ Er nickte und anwortete wieder schwerverständlich „Ja, Du schauen.“ Er stand auf und kam um den Tisch herum und ging zur Tür. Nach eine paar Worten mit der Empfangsdame steckte diese den Kopf in den Raum und bat mich ihr zu folgen. Ich folgte ihr in einen mit Privat gekennzeichneten Raum. Es gab entlang einer Wand eine Reihe von Spinden und einen Waschraum, aus dem warme Luft strömte und ich konnte zwei Waschmaschinen und zwei Trockner sowie zwei Duschen ausmachen. Berge von Handtüchern lagen auf dem Boden und in Körben. „Ich bin Jutta. Zieh dich schon mal aus. Hast Du einen Bikini dabei?“ Ich schüttelte den Kopf und stellte mich vor.“ „Du hast S, da haben wir was.“ Sie griff in einen Korb und holte einen schwarzen Zweiteiler in einem Wäschenetz hervor und reichte mir ihn. dann fing sie an, die Trockner zu leeren und die sauberen Handtücher wegzufalten. Ich zog den Bikini an, der als besonderen Gag eine tiefe Einbuchtung des Höchenbundes hatte, die von einer dünnen Kette überspannt wurde. Irgendetwas klingelte und Jutta sagte „Warte!“ ich verstaute meine Sachen in einem der leeren Spinde und faltete danach die restlichen Handtücher. Trotz des Bikinis war mir warm. Jutta kehrte zurück und betrachtete überrascht den fertig gefalteten Korb. Mit einem „Danke, komm!“ verließ sie den Raum. ich folgte ihr zurück in Hagans Büro. Dieser stand sofort auf und kam auf mich zu und betrachtete mich von allen Seiten. „Schön, schön.“ murmelte er. Normalerweise erfolgte nun die obligatorische Warenprobe durch den Chef, aber Hagan setzte sich wieder und sagte nur „Schau Dich um, aber keine Gäste mit auf Zimmer, Du nur schauen.“ Ich nickte und verließ das Büro und ging an Jutta vorbei in den Club. Der Gang mündete in einen großen Barraum, der üblicherweise zur Kontaktaufnahme der Frauen und Kunden diente. Ich sah vier Frauen um die Dreißig und etwa acht Männer. neben jeder Frau saß zumindest ein Mann. Alle Frauen trugen Bikinis und High Heels und die Männer alle Bademäntel und Badelatschen. Die Blicke der Männer waren interessiert, die der Frauen kritisch, was für einen Wettbewerb der Frauen sprach. Ich durchquerte den Raum und nahm am Rande den hinter der Theke liegenden Serviceraum wahr. Ein Durchgang geradeaus führte in ein Treppenhaus. Zwei weitere Durchgänge führten in Vorräume, aus denen jeweils drei verschiedene Saunen erreichbar waren, die jeweils einen kleinen Vorraum mit einem oder zwei Ruheliegen hatten. Die Saunen waren warm bzw. heiß, aber unbenutzt. Alles wirkte sauber und gepflegt. Ich stieg die Treppe hinauf und gelangte in einen über dem Barraum liegenden Gang aus dem acht Türen abzweigten. Alle Türen waren geschlossen und ich schritt den Gang bis zum Ende durch. Als ich umdrehte öffnete sich die Tür links vor mir und ein Mann im Bademantel kam heraus und wandte sich sofort nach links zur Treppe. Ein dunkelhäutiges Mädchen erschien in der Tür und sah mich erschrocken an. Dann lächelte sie und zeigte zwei Reihen weißer und gepflegter Zähne. Auch sie musste Mitte Ende Zwanzig sein und hatte ein Badetuch um Ihre Brüste und Hüfte geschlungen. „Ich bin Mariah.“, stellte sie sich vor. „Ich bin Anna, darf ich das Zimmer mal sehen?“, fragte ich. Das verständnislose Gesicht ließ mich die Frage auf Englisch wiederholen und sie nickte und zog mich ins Zimmer. Es war das gewöhnliche Bordellzimmer mit einem breiten Bett, einem Spiegel unter der Decke und an der Rückseite des Bettes und einem Stuhl sowie einer Konsole mit dem üblichen Körbchen für Kondome und einer Zelltuchrolle am Bett. Ein häßlicher Mülleimer und ein großer Wäscheeimer standen links und rechts der Tür. Das Licht war gedämpft und der Boden ein Billiglaminat. Ich hatte genug gesehen und folgte der vorausgehenden Mariah in den Barraum den sie Richtung Umkleideraum durchschritt. Ich folgte ihr und traf Jutta an der Eingangstheke. „Nun, alles gesehen?“, fragte sie.
Hier könnte ich einiges Erfahren, oder?
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Annas Erlebnisse
Abiturentin Anna findet ihre Berufung
Anna
Updated on Nov 11, 2016
by Schreiberlein
Created on Nov 10, 2016
by Schreiberlein
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