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Chapter 31 by Schreiberlein
Wird George überwältigt?
Der auch, aber ich erst.
Die beiden verduzten Männer wurden abgeführt und ein Mannschaftswagen fuhr durch das offene Tor an uns vorbei die Einfahrt hinauf. Die Polizisten schauten uns neugierig aus den Fenstern an. Eine Beamtin reichte uns zwei Jacken mit der Aufschrift Polizei. Dann folgten wir zu Fuß dem Mannschaftswagen. Weitere Beamte umstellten die Gebäude und als wir das Gebäude der Wachleute erreichten wurden wir von den Bundespolizisten erwartet. Wir betraten das Gebäude und gelangten in den Kontrollraum. Mit Hilfe der Überwachungskameras begannen einige Techniker nun das Hauptgebäude zu überwachen. Dies gelang jedoch nur von außen. Der Ring der umstellenden Beamten wurde enger und schließlich näherten sich Spezialkräfte den Türen und öffneten sie. Der sofort einsetzende Alarm wurde im Kontrollraum abgeschaltet. Die Kräfte rückten nun unsichtbar für uns ins Gebäude vor und ich folgte Silvia, die den Raum verließ. Eine Beamtin reichte ihr einen Kleidersack und wir gingen in einen leeren Schlafraum. Sie zog sich aus und stieg in ihre Uniform. „Schade.“ sagte ich, „das stand Dir wirklich gut.“ Sie hielt einen Augenblick verdutzt inne und trat zu mir, küsste mich und unsere Zungen spielten miteinander. „Schade, dass Du nicht auf Frauen stehst, ich tue es nämlich.“ Während ich dieses Geständnis noch verdaute zog sie die Uniformjacke an und bändigte ihre langen Haare zu einem Pferdeschwanz. Ohne verlegen zu wirken wechselte sie das Thema „Was machst Du beruflich?“ Ich erklärte ihr meine Studiensituation und sie nickte. „Warum kommst Du nicht zur Polizei? Du hast doch Abitur? Die Ausbildung dauert drei Jahre und jemanden wie Dich, unkompliziert, hübsch und offensichtlich geeignet auch in gefährlichen Situationen den Überblick zu behalten können wir gebrauchen. Zwar hat die Ausbildung schon im Oktober begonnen, aber mit etwas Nachhilfe kannst Du das aufholen.“ Dieses Angebot überraschte mich nun wirklich, denn nie hatte ich diesen Beruf in Erwägung gezogen. Ich versprach darüber nachzudenken und wir kehrten in den Kontrollraum zurück. Zwischenzeitig hatte die Durchsuchung des Gebäudes begonnen und einer der Bundesbeamten telefonierte laut und wir erfuhren, dass große Mengen an Sprengstoffen und Waffen sichergestellt worden waren. Silvia hatte den Befehl bekommen abzurücken und rief ihre Truppe zusammen. Ich schloss mich an und verabschiedete mich von Frau Münch. Sie dankte mir mehrmals. Ich ging mit den Beamtinnen zum Bus, der immer noch vor dem Wachgebäude stand. Die Beamtin, die den Bus und das Gebäude von außen gesichert hatte wartete schon. Nun war die Stimmung im Bus gelassen und es wurde gelacht und gescherzt. „Anna, hast Du den Schwanz von dem Kerl wirklich in den Mund genommen?“ rief eine der Frauen von hinten. „Ja, alle drei. Hast Du keinen abbekommen?“ fragte ich zurück. „Silvia, dürfen wir die Klamotten behalten?“ Wir lachten, bis wir zu der Stelle kamen, an der die Huren aus dem „Himmel auf Erden“ warteten. Silvia fragte nach unserem Einsatzwagen, mit dem wir zurückfahren wollten. Und die beiden wartenden Streifenwagen wussten nur, dass dieser abgezogen worden war. In den beiden Streifenwagen war für alle Beamtinnen und mich zu wenig Platz. Da bot sich der Fahrer des Busses an, uns auf seinem Rückweg zur Stadt mitzunehmen. Die Streifenwagen würden bis zur Rückkehr des Busses warten, Silvia wollte aber mit den Frauen zum Bordell zurückfahren und ich schloss mich ihr an.
Kann ich noch was tun?
Annas Erlebnisse
Abiturentin Anna findet ihre Berufung
Anna
Updated on Nov 11, 2016
by Schreiberlein
Created on Nov 10, 2016
by Schreiberlein
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