Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 20 by Schreiberlein

Wir treffen einen Bekannten von Karim, hat er gute Nachrichten?

Nein, denn es wird gefährlich für mich.

Wir mussten wieder quer durch die Stadt und als wir vor einer Ampel warten mussten fuhr ein Sportwagen neben uns. Arian deutete an den Wagen neben uns und meinte zu Karim „Schau mal Karim, da ist Dodo.“ Dodo war offensichtlich ein junger Türke und winkte Arian lachend zu als dieser auf sich aufmerksam machte. Dann deutete er auf einen Parkplatz vor uns und Arian nickte. Karin und ich waren müde und es war bereits nach Mitternacht, diese Verzögerung war uns nicht recht. Dodo fuhr vor uns auf den Parkplatz und stieg sofort aus und kam zu Karims Tür gelaufen. Karim fuhr das Fenster nach unten. „Ismail, alles roger?“ Dodo bzw. Ismail nickte und sprudelte sofort los. „Deine kleine Nutte Julia ist jetzt bei Hugo, wusstest Du das?“ Karim wirkte ehrlich erschrocken „Woher weist Du das?“ Es schien als erwartete er eine zweifelhafte Räubergeschichte. „Cousin Mahmut ist Busfahrer. Hat Auftrag zu fahren Tour Albanien für Hugo. Hat gut Preis gemacht und durfte zu Hugos Halle im Industriegebiet. Das hat Foto gemacht.“ Er hielt Karim sein Handy vors Gesicht, welches den Fahrzeuginnenraum leicht erhellte. Karim nahm das Handy und betrachtete das Foto.

Er wurde leise als er fragte „Wann soll Mahmut fahren?“ „Heute Nacht.“ antwortete Dodo erleichtert, dass seine Information offensichtlich interessant erschien. Karim fragte genauso leise wie zuvor, „Weißt Du wo die Halle ist?“ „Klar, fahrt mir nach ist 10 min von hier“. Dodo sprintete zu seinem Wagen und Arian folgte dem Wagen. Karim nahm sein Handy und fing an zu telefonieren. es fielen keine Namen, aber er sprach Deutsch und war bemüht sehr genau zu beschreiben was er erfahren hatte. Als Dodo in eine dunkle Straße eines Industriegebiets einbog und anhielt nannte er den Straßennamen. Karim stieg aus und ging zum Auto von Dodo und stieg ein. Sofort fuhren die beiden ohne Licht los und ans Ende der Straße. Arians Handy klingelte und er wiederholte offensichtlich das Ihm mitgeteilte „… in wenigen Minuten, brauchen noch mindestens 30 Minuten. Überlegen um sie aufzuhalten. Ja.“ Sie beendeten das Gespräch und zum ersten Mal sprach Arian mir mir bzw. uns. „Hugo will in wenigen Minuten los, Wir erhalten aber erst in etwa 30 Minuten Hilfe, Fällt Euch was ein, um die Albaner aufzuhalten?“ Wir überlegten Karin brachte einen fingierten Unfall an der Straße ins Spiel.“ Arian winkte ab, Hugo kenn Dich mich und Karim, also wird er sofort wissen, was los ist. Nur Dodo und Anna kennt er nicht.

Ich schluckte „Arian ruf Karim an!“ Ohne zu fragen wählte er und stellte auf freisprechen. Ich erklärte meinen Plan und obwohl es gewagt war hatten wir keinen besseren Plan. Ich stieg aus dem Wagen und steckte mir den Kopfhörer des Handy ins Ohr. Es erschallte Musik daraus und Karims Stimme „ Anna nimm Dich in acht, Hugo ist ein gemeiner und gefährlicher Gangster. Der Fackelt nicht lang. Ich antwortete nicht und die Techno-Musik in meinem Ohr stellte ich leiser. Der Kopfhörer mit dem Mikro baumelte auf meinem T-Shirt. Ich näherte mich dem dunklen Gebäude vor dem ein kleiner Bus geparkt war. Ein Mann im dunklen Shirt stand davor. Ich ging auf ihn zu und sprach in an. „Ismail, der Cousin von Mechmet hat mir gesagt, dass Ich hier vielleicht einen Job bekommen könnte.“ Der Kerl schaute mich überrascht an, dann musterte er mich mit dreckigem Grinsen und sagte „Wenn der das sagt.“ Er machte eine Kopfbewegung in Richtung einer hellerleuchteten Tür in dessen Lichtschein ein zweiter Mann stand. Hinter mir sprach der Wächter in ein Mikro und als ich an der Tür ankam nickte der zweite Wächter und öffnete nur die Tür. Ich betrat einen kurzen hellen Raum ohne Möbel und nur mit einer Tür gegen über er Eingangstür. Ich sagte nur mindestens zwei Posten vor der Tür mit Funk. Ich öffnete die innere Tür und dahinter warteten bereits zwei Südländer, die mich sofort griffen. und vor ich herschoben. Die hohe Halle, in der ich mich befand hatte einen breiten Gang, der von etwa drei Meter hohen Drahtgitterwänden begrenzt wurde. Türen aus Stahlrahmen mit Drahtgitterfüllung ließen dahinterliegende Bereiche schließen. Stöhnen und Schreie von Frauen erfüllten die Halle.

Die Posten schoben mich weiter durch den Gang, der sich seitlich erweiterte und die Wände umrahmen auch diese Fläche. entlang der Gitterrahmenwände standen Männer jeden Alters. Es war ein Freiraum in der Halle in dem mehrere Reihen von Liegen standen. Es waren mindestens 30 Liegen. Auf jedem Bett war eine junge nackte Frau mit einem Mann. In der nächsten Reihe zum Gang waren drei Mädchen beim Oralsex und zwei wurden von alten Männern gefickt. Ich glaubte nicht, dass eines der Mädchen älter war als ich. Eines der Mädchen, ein sehr schlankes dunkelhaariges Mädchen meines Alters in der ersten Reihe erhob sich und führte den Mann zu einem streng und steif stehenden Mann, der vor der Anordnung stand. Sie schaute mit einem traurigen Blick zu mir und ich konnte sehen, dass sie fror. Der Mann drehte den Kopf zu Ihr und der ältere Mann nickte ihm zu. Sofort drehte das Mädchen ging zum nächsten Mann, der an der Wand wartete und sprach ihn an und zog ihn hinter ich zu ihrem leeren Bett. Der streng dreinschauende Mann nahm ein Klemmbrett und notierte etwas.

Meine beiden Begleiter sprachen den Mann an „Na Vasiliew, alles im Griff?“ Er drehte sich zu uns um und Vasiliew musterte mich „Was habt Ihr denn da?“ „Die dumme Hure stand vor dem Tor, der Türke hat sie geschickt zum arbeiten.“ Alle drei lachten. „Bringt sie zu Hugo und dann wieder zu mir, wir müssen sie erst noch ausprobieren.“ „Moment, ich will nicht als Nutte arbeiten, dann gehe ich lieber.“ ich machte drei Schritte in Richtung des Ausgangs, als mich die Kerle packten. „Dafür ist es leider zu spät. Hier werden alle Frauen zu guten und leistungsfähigen Mitarbeiterinnen, auch Du.“ Ich versuchte mich loszureißen und bekam eine schallende Ohrfeige. Einige der Mädchen hoben die Köpfe. Vasiliew brüllt „Weiter, sonst bekommt Ihr auch eine Abreibung.“ Die beiden schoben mich weiter zum hinteren Teil der Halle. Wir kamen an einer breiten Tür vorbei, die offenstand und einen Blick auf das Dahinterliegende zuließ. Es war eine Freifläche sichtbar, in dessen Mitte ein Matratze lag, auf der ein schreiendes etwa sechzehnjähriges Mädchen von zwei Männer festgehalten wurde, während ein Dritter es brutal vergewaltigte. Ich konnte fünf Frauen ausmachen, die angstvoll und angewidert zuschauten. Nur eine dunkelhaarige schmale Frau hatte einen kalten unbeteiligten Blick. Sofort schoben mich die Männer weiter.

Und klopften schließlich an der letzten Tür des Ganges. Ein „Ja!“ war über die oben offen Wand und die Schreie des Mädchens zu hören. Der Posten öffnete die Tür und der andere Posten schubste mich durch die Tür. Der „Raum“ war etwa sechs mal sechs Meter groß und in einem Eck stand ein Schreibtisch mit einem Stuhl dahinter und in de Diagonalen dazu ein großes Sofa. Hinter den Schreibtisch gab es eine Wand voller Bildschirme, die teilweise die Dunkelheit vor der Halle und einzelne Teile der Halle zeigten. Das Mädchen wurde noch immer von den drei Männern traktiert und das Bild und die Schreie waren nun asynchron, weil der Schall einen längern Weg benötigte. Einige Bilder zeigten weinende Frauen in Kabinen und Gruppen von Männern, die um eine Frau herumstanden. Die Anordnung des Akkord-Puffs in der Mitte der Halle war auf zwei Bildschirmen zu sehen. In einem offenen Schrank summten Geräte, die ich für Aufnahmegeräte hielt. Anwesend waren ein großer dunkelhaariger Mann am Schreibtisch und drei weitere auf dem Sofa, zwischen denen eine junge blonde schmale Frau saß. „Was ist denn jetzt noch? Wen haben wir denn da?“ posaunte der große Mann heraus. „Ich bin Anna und Ismail meinte, Ihr hättet vielleicht einen Job für mich. Aber ich will nicht auf den Strich.“ Er lächelte kalt. „Wer ist Ismail?“ „Ismail ist Dodo, Mahmuts Cousin. Ich kenne ihn, weil wir manchmal chillen.“ Langsam kam der Mann auf mich zu und mir kam das Grauen. Dieser Mann war ein Teufel, das wusste ich sofort. Er nahm den Kopfhörer, der mir lose über die Schulter baumelte und sagte „Türkentechno! Unfassbar.“ Er stellte sich hinter mich und ich spürte seinen Atem an meinem Nacken. Dann fasste er mir von hinten an die Brüste und knete sie hart. Ich schrie auf. Er ließ mich los und zwei der Männer hatten sich neben mir postiert und ergriffen jeweils einen Arm. Sie drehten mich zum Sofa und er folgte langsam. Die Männer zogen mich über die Rücklehne, so dass ich auf der Sitzfläche kniete. Der Mann, der noch immer neben der blonden Frau wartete und der Mann hinter mir wechselten einen Blick. Sofort öffnete der Sitzende meine Jens und warf das Handy auf die Couch. Der Mann hinter mir riss meine Jeans nach unter und den String zerriss er. Ich scherzte „Ihr haltet nichts von Romantik, oder?“ Der Mann hinter mir öffnete seine Hose und sagte mit tonloser Stimme „Betrachte dies als Eignungstest.“ Damit setzte er seinen Schwanz an meine Scheide an und drückte ohne Rücksicht seinen Prügel in mich. Er hatte kein Kondom verwendet. Er fickte mich gnadenlos und ohne Rücksicht. Nach einigen Stößen musste ich im Takt keuchen und er hatte einen wirklich guten Rhythmus gefunden. Die beiden Männer, die mich festgehalten hatten ließen mich los, als sie bemerkten, dass ich keine Gegenwehr mehr leisten würde. Ich bockte dagegen um den großen Mann zu beschäftigen. Tatsächlich schien es ihm zu gefallen, denn er machte weiter. Die beiden hinter der Rücklehne öffneten ihre Hosen und holten halbsteife Schwänze heraus. Ich wusste, was sie nun erwarteten und leckte mir über die Lippen. Der große Mann hinter mir fickte ausdauern und gleichmäßig und die beiden Schwänze in meinem Mund blies ich abwechselnd. Schließlich spritzten alle drei ab. Ich nahm einen Stofffetzen, der mir gereicht wurde um das auslaufende Sperma aufzuhalten und setzte mich auf das Sofa. Ich nahm das Handy, aus dessen Kopfhörer noch immer Musik erscholl auf den Schoss.

Der große Mann lächelte böse „Sie lässt sich gut ficken. Die Jungens können sie auf der Fahrt durchnehmen, da lernt sie alles was sie noch braucht. Ja, Du hast den Job. Du wirst zusammen mit dieser schönen blonden Hure heute noch nach Albanien gebracht. Dort werdet ihr für eine kurze Zeit für mich anschaffen, bis die Albanischen Schwänze genug von euren Fotzen haben. Dann verkaufe ich Euch an irgendeinen nordafrikanischen Zuhälter, der Eure Fotzen für kleines Geld in Algier oder Tunis an stinkende Fischer verkauft. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr das lange aushaltet, die Nordafrikaner stehen total auf blonde Deutsche und bei einen Fick für einen Euro verdient eurer Zuhälter bestenfalls 50,- € pro Tag, aber da es in ganz Nordafrika keine Kondome gibt, werdet Ihr nicht lange genug gesund bleiben um das Rentenalter zu erreichen. Ich befürchte also, dass Eure Karriere nicht lange Bestand haben wird.“ Ich schaute ihn mit großen Augen an und fügte kindisch hinzu „Aber ich könnte Dir doch hier Spaß bereiten. Du wirst es nicht bereuen.“ Es gab einen lauten Knall, der die ganze Halle erbeben ließ. Der große Kerl nickte den Männern zu und sie eilten durch die Tür auch der Dritte Mann folgte ihnen. Es gab einen zweiten Knall und auch der große Kerl eilte in den Gang. Sofort sprang ich auf und eilte zur Tür. der Große stand etwa 5 m den Gang in Richtung Eingang entfernt.

Ich schloss die Tür leise und stellt mit Schrecken fest, dass kein Schlüssel im Schloss steckte. Dafür entdeckte einen großen Holzkeil an der Innenseite der Drahtgitterwand. Den keilte ich unter den Flügel der Tür und wendete mich der Frau zu, die mir wortlos zugeschaut hatte. Ich sprach sie an „Brauchst Du eine Extra-Einladung oder war das die Zukunft, die Du Dir vorgestellt hast?“ Sie schüttelte langsam den Kopf und wurde noch bleicher. „Er wird uns umbringen.“ sagte sie leise und stand auf. Sie half mir die Tür zu verkeilen, und wir schoben die Couch davor. Als der ausgesperrte Hugo gegen die Tür hämmerte schrak sie zusammen. Ich nahm das Handy und sprach in das Mikro des Headsets. „Karim? Es wäre nun bald Zeit. Der große Mann vor der Tür schrie wüste Drohungen zu uns herüber und warf sich gegen die Tür. Zwischenzeitig war die ganze Halle ein Tollhaus Schreie von Frauen und wütendes Gebrüll von Männern. Hugo trat mehrmals gegen die Tür und versuchte dann über die Tür zu klettern. Ich drehte mich um und sah einen Baseballschläger in einem Eimer stehen. Ich lief dorthin und schwang ihn probehalber. er war recht schwer und unhandlich für mich. Als zwei Hände am oberen Rand der Tür erschienen sprang ich auf die Couch und schlug danach. Ich hatte nicht genügend Kraft um mit dem Schläger kräftig zuzuschlagen, aber nochmal würde er nicht über diesen Rand greifen.

Die Drohungen von der anderen Türseite endeten in dem Durcheinander abrupt. Dann wurde nach endlos erscheinenden Minuten leise geklopft und Karims Stimme fragte „Anna, alles o.K.?“ Die Polizei ist da und hat die Bande festgenommen, Julia haben wir noch nicht gefunden. Die Frau neben mir sagte „Karim? ich bin hier!“. Ich hatte sie nur einmal kurz auf dem Video gesehene und sie war nun müde, abgekämpft und viel dünner. Wir beseitigten den Keil und waren froh, Karim vor der Tür stehen zu sehen, der eine Signalweste der Polizei trug. Polizei in dunklen Schutzanzügen trieb mit Kabelbindern gefesselte Männer den Flur entlang. und Polizistinnen begleiteten hemmungslos weinende junge Frauen. Eine Polizistin kam zu uns und fragte ob wir Hilfe benötigten. Vier große dunkelgekleidete Männer traten zu uns und Karim nickte ihnen nur kurz zu. „Ich brauche einen Aids-Schnelltest von diesem Schwein da und wies auf den großen Kerl, der auf dem Boden liegend gefesselt wurde. Außerdem sind da drin jede Menge Aufnahmegeräte, die als Beweismittel bestimmt gesichert werden sollten. Die junge Frau nickte nur und sprach in ein Funkgeräte“ Wir brauchen dann die KTU hier hinten und einen Arzt.“ Dann wandte sie sich uns zu und sagte, das war sehr mutig und sehr riskant.“ Julia nickte in meine Richtung „Das ist die Heldin. Ich hatte Schockstarre.“ Auf dem inzwischen weitgehend geleerten Gang kamen und Polizisten in Techniker-Overalls entgegen, die große Rollenkoffer hinter sich herzogen. Sie stürmten in den Pferch und als wir zum Ausgang kamen, der zu einem großen Loch gesprengt worden war überholte uns einer der KTU- Mitarbeiter und rief uns zu „Bringt Euch in Sicherheit, wir haben große Mengen Sprengstoff gefunden.“ Wir rannten der Polizistin folgend auf einen Krankenwagen zu, an dem ein Arzt wartete. Er nahm mir Blut ab und dokumentierte kriminaltechnische Spuren der Vergewaltigung von Hugo.

Die vier großen Kerle blieben die ganze Zeit in unserer Nähe. Ich fragte Karim „Wer sind die Burschen?“ Karim lächelte „Personenschützer, wir vermuten, dass unter den Frauen auch Komplizinnen der Menschenhändler verteilt waren. Die könnten noch Racheaktionen planen, um Zeugen bereits hier einzuschüchtern. Unsicher sah ich mich um und das Gefühl der Sicherheit war weg. Die Frauen wurden in Gruppen zu bereitstehenden Bussen gebracht und das vom Blaulicht der Einsatzfahrzeuge erhellte Gelände stand voller Busse, Polizeitransporter und Krankenwagen. Die Szenerie wurde durch weitere eintreffende Transporter –scheinbar des Bombenentschärfungskommandos ergänzt. Am umgebenden Zaun standen bereits Reporter und mein Blick fiel auf eine dunkle schmale Frau, die sich in einer Gruppe der befreiten Frauen auf einen uns nahestehenden Bus zubewegte. Ich ging zu einem der Wandschränke, der uns den Rücken zudrehte und zischte ihm zu „Die dunkelhaarige Frau fünfzehn Meter hinter mir, die hinter der Polizistin Deckung sucht gefällt mir nicht“ Er schaute mich überrascht an, legte die rechte Hand ans Ohr und sagte etwas, was ich nicht verstand. Plötzlich gab es Tumult hinter mir, eine Frau schrie und dann mehrere. Frauen rannten vorbei und dann war es vorüber. Ich drehte mich um und sah in die Haß erfüllte Augen der Frau, die am Boden lag und **** versuchte zu der Waffe zu gelangen, die ihr der Wandschrank entrissen hatte. Der Mann zog sie ohne Mühe zu der Polizistin, die ihr mit Kabelbindern die Hände auf dem Rücken zusammen band. Einsatzkräfte sicherten die Waffe und führten die Frau an uns vorbei. Sie schrie mich an „Wir werden Dich finden Du, Hure, dann wirst Du büßen!“

Ein Übler Ruck des Polizisten hinter ihr ließ sie verstummen. Der Wandschrank nickte mir zu. „Danke!“ „Wofür? Sie hätte mich umgebracht.“ Er nickte „Ja, aber zuerst mich und die anderen.“ Wir wendeten uns ab und gingen zu einem Polizeiwagen, Der uns zum Präsidium brachte. Als ich ausstieg stand Hakan auf der Treppe. Ich sagte nur kurz „Hallo, unsere Wette läuft toll.“ Er nickte wortlos und blieb stehen, ob wohl ich gehofft hätte dass er bei mir geblieben wäre. Wir wurden in den ersten Stock geführt und auf dem Gang saßen Stuhl an Stuhl junge Frauen und Mädchen ich erkannte das Mädchen aus dem Akkordpuff und sie lächelte mich an, aber ihre Augen blieben traurig. Ich wurde in ein Verhörzimmer geführt, Julia in ein anderes. Eine Polizistin erschien zusammen mit einem etwas vierzigjährigen gutaussehenden Mann im Nadelstreifenanzug, der sich neben mich setzte. Die Polizistin verließ den Raum und der Mann beugte sich zu mir und sagte, Hakan schickt mich, ich bin Ihr Anwalt Heiner Baum, Sie sagen nichts, ich spreche und fordere Sie gegebenenfalls auf. Alles klar?“ Ich nickte, während er mir allerlei Papiere zuschob, die ich überflog. Es waren Vollmachten zu seiner Anwaltsbestellung, die ich las und mit seinem teuren Kugelschreiber unterzeichnete.

Dann betrat eine in Zivil gekleidete Polizistin den Raum und stellte sich als Kriminaloberrätin Münch vor. Sie schüttelt mir die Hand und setzte sich mir gegenüber. Sie war überrascht über die Anwesenheit von Herrn Baum und machte keinen Hehl daraus. Sie begann die Befragung mit der Aufnahme der Personalien und als ich erklären wollte meinen Personalausweis nicht dabei zu haben schob Baum diesen über den Tisch. Frau Münch wollte wissen aufgrund welcher Umstände ich in die Halle gelangt sei und Baum nickte mir zu. Wann immer ich mich meiner zweifelhaften Tätigkeit im Vorfeld der Hallenaktion näherte unterbrach Baum geschickt und schließlich blieb die Aussage, dass wir durch Zufall von Julias geplanter Verschleppung erfahren hätten und um Zeit zu gewinnen auf diesen Verzweiflungsplan gekommen seien. Baum ergänzte mit Nachdruck, dass es mir trotz der erfolgten Vergewaltigung durch den Drahtzieher gelungen sei, nicht nur die Verschleppung zu verzögern, sondern auch Beweise zu sichern und die Sprengung der Halle mit unabsehbaren Folgen für die Gefangengehaltenen und die Einsatzkräfte zu verhindern, indem ich den Zugang zu den Auslösern versperrte. Frau Münch nickte zustimmend. „Die Frage, warum sie mitten in der Nacht mit einem Zuhälter und einer Prostituierten unterwegs waren …“ „Stellt sich nicht.“ sagte Baum. „Ist eine Wette.“ sagte ich gleichzeitig und Baum funkelte mich böse an. „ … bleibt unerheblich.“ beendete Frau Münch den Satz. „Diese Aktion war dank Ihres Einsatzes ein riesen Erfolg. Die Medien werden sich auf die Sache stürzen, insbesondere da es sich bei den entführten Mädchen ausnahmslos um Minderjährige handelte Wir werden heute Abend sehr viele Vermisstenfälle lösen. Dieser Hugo wird allein aufgrund der sicher gestellten Video-Aufnahme nie wieder freikommen. Diese Sprengstoffaktion sollte bei Bedarf nicht nur Verwirrung schaffen und Gelegenheit zur Flucht bieten, sie sollte auch die Beweise zerstören. Diesbezüglich besteht auch seitens der Bundespolizei klärungsbedarf, da hier auch ein terroristischer Hintergrund in Betracht kommt. Die Frau, die vor der Halle festgenommen wurde ist übrigens seine Frau. Gegen beide liegt ein Haftbefehl vor.“

"Hinsichtlich der Vergewaltigung“ fuhr sie fort „Wird meine Mandantin keine Anzeige erstatten.“ vollendete Baum den Satz. Münch und ich sahen ihn beide überrascht an. Baum räusperte sich „Meine Mandantin ist der Überzeugung, dass die belegten Anschuldigen für ein ausreichendes Strafmaß der Verantwortlichen sorgen werden und ein Auftreten als Nebenklägerin zur zusätzlich Belastung werden wird und überdies ihre Anonymität schaden.“ Das klang vernünftig und war von Baum und Hakan sicher durchdacht. Ich nickte also und Münch verstand. Münch teilte mir mit, dass Hugo soweit feststellbar keine ansteckenden Geschlechtskrankheiten hatte. Sie bedankte sich bei mir und verließ den Raum. Baum und ich blieben sitzen. „Wir werden Sie soweit als möglich aus der Sache heraushalten. Aber es wird sicher ein gewisses Medieninteresse an Ihrer Person geben. Sagen Sie nichts zu Presse oder anderen Personen, selbst wenn sie diese kennen. Die Presse wird zuerst Sie ausquetschen und dann jeden, der sie kennt oder mit ihnen mal ein Bier getrunken hat. Sofern Sie eine weitere Vorladung erhalten informieren sie mich vor jeder Aussage.“ Wir erhoben uns und die Tür wurde zeitgleich geöffnet. Ein älterer Mann in Zivil betrat den Raum zusammen mit zwei Uniformierten. Einen Augenblick wirkte er verwirrt, dann streckte er mir die Hand hin und stellte sich als Polizeichef vor. Er dankte dafür, dass mein Einsatz die Explosion verhindert zu haben und damit das Leben der Beamten und der Verschleppten gerettet zu haben. Ich musste noch viele Hände schüttelt auf dem Weg zu Hinterausgang an dem Karim und DoDo auf mich und Julia warteten. Sie grinsten breit. Und alberten herum. Karin saß müde auf der Rücksitzbank und gähnte wohltunend normal. Wir fuhren aus dem Hof und kehrten in den Club zurück. Als wäre es selbstverständlich ging Julia voraus in Ihr Zimmer und blickte sich verwirrt um als ich eintrat. Ich schaute sie entschuldigend an. „Sorry, Deine Sachen sind in einer Kiste im Schrank. Karim hat mir Dein Zimmer gegeben.“ Sie nickte müde und sank auf der Bettkante zusammen und fiel um. Ich zog ihr die Schuhe aus und öffnete Ihr die Hose, dann deckte ich sie zu und legte mich nackt daneben.

Hat die Aktion gegen Hugo noch ein Nachspiel?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)