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Raketen

Chapter 7 by BestBoy

Ein schrilles, heulendes Geräusch zerriss schlagartig die trügerische Stille über dem Feldflugplatz. Das grauenvolle Pfeifen eines anfliegenden Marschflugkörpers schnitt direkt durch Mark und Bein.

Nackte Panik brach aus. Ohrenbetäubendes Sirenengeheul setzte ein, mischte sich mit den Brüllern der ukrainischen Soldaten: „Raketa! Raketa! Raketa! In den Bunker!“

Agnieszka Münch, die gerade aus dem engen Toilettencontainer stürzte, erstarrte für einen Sekundenbruchteil. Das Pfeifen wurde im Bruchteil einer Sekunde lauter, tiefer, bedrohlicher. Reine Angst übernahm die Kontrolle über ihren Körper. Sie riss die Arme hoch und rannte blindlings los, die Beine schwer wie Blei, während der Boden bereits zu beben schien.

Gleichzeitig flog die schwere Holztür des Lageraums auf. Siemtje Berger, Sara Manni, Silke und eine Gruppe ukrainischer Offiziere stürzten ins Freie. Der Ausdruck der Angst lag auf ihren Gesichtern. Überall schrien Menschen, Staub wirbelte auf, und das Pfeifen der Rakete schallte wie ein Herannahen des Todes.

„Da lang! In den Munitionsbunker!“, schrie ein ukrainischer Hauptmann auf Deutsch und deutete auf den getarnten Eingangsspalt des Erdwall-Depots.

Die Gruppe warf sich in vollem Tempo auf den schmalen Zugang zu. Die ukrainischen Soldaten, durch Training und Gefechtserfahrung geschult, zwängten sich als Erste durch den engen Zickzack-Eingang aus massiven Holzbohlen und Sandsäcken.

Doch für die politischen Abgeordneten wurde der Engpass zur Schmerzfalle.

Siemtje Berger, vom Adrenalin getrieben und von der Angst um ihr Leben gepeitscht, wollte hinter dem ersten Offizier herhechten. Der Zugang war jedoch extrem schmal bemessen – kaum breiter als die Schultern eines durchtrainierten Soldaten. Siemtje verkalkulierte sich und knallte im vollen Lauf gegen die rau verkleidete Holzkante des Türrahmens.

Das empfindliche Fett- und Nervengewebe ihrer linken Titte wurde mit enormer Wucht gegen den harten Pfosten gepresst und gequetscht. Ein stechender, krampfartiger Schmerz schoss ihr durch die kleine Titte.

„Aaaah!“, schrie Siemtje auf, die Augen vor Schmerz tränenüberströmt. Sie taumelte, keuchte nach Luft, doch der Überlebenswille ließ sie nicht anhalten. Sie drückte sich mit Gewalt durch, während das zarte Gewebe schmerzhaft am rauen Holz entlangschrammte.

Direkt hinter ihr drängte Silke. Die Panik im Rücken – das Heulen der Rakete wurde nur noch lauter – trieb sie vorwärts. Silke besaß eine üppige Oberweite. Als sie versuchte, Siemtje in den dunklen Schacht zu folgen, blieb sie im Gedränge an den vorspringenden Halterungen der Sandsack-Befestigungen hängen.

Ein dumpfes, fieses Krachen war zu hören, als ihre Uniform and der vollen rechten Brust aufgerissen wurden und sie voll gegen eine vorstehende Metallklammer knallte und entlangschrammte.

„Verdammt! Mein Gott!“, jaulte Silke auf, verzerrte das Gesicht zu einer Fratze aus Schmerz und Angst. Es war keine schwere Verletzung, kaum der Rede wert, aber der Schmerz brannte wie Feuer, schoss wie Nadelstiche durch ihren gesamten Oberkörper und raubte ihr augenblicklich den Atem. Die Uniform konnte genäht werden, aber ihr weiches Tittengewebe wurde oberflächlich aufgekratzt und erlitt tiefe, schmerzhafte Prellungen und Blutergüsse.

„Weiter! Weiter! Sie schlagen ein!“, brüllte ein Soldat von hinten und stieß die Frauen von hinten weiter in die Dunkelheit des Bunkers, während draußen die Rakete mit einer gewaltigen Erschütterung auf dem Rollfeld detonierte.

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