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Renas Pläne

Chapter 15 by kokosmilch kokosmilch

George schlenderte auf sie zu.

Rena rollte sich auf die Seite. Aufstehen stand außer Frage. Noch immer waren ihre Hände auf den Rücken gefesselt und ihre Beine schienen aus Pudding zu bestehen. Ihr Unterleib brannte wie Feuer. Sie versuchte, sich nicht vorzustellen, wie Yuriis Sperma aus ihrer Scheide sickern musste. All das war schon so demütigend genug.

Und warum war es passiert? Weil ihr Kollege seinen Dienst nicht ernst genommen hatte.

Er hätte mich und sich selbst sichern müssen. In einer unbekannten, potenziell gefährlichen Umgebung wäre das Standard gewesen. Jeder Polizeischüler wusste das. Nur Brehme war natürlich mit seinen Gedanken schon im Feierabend gewesen und hatte sich überraschen lassen.

Und ich habe dir dafür auch noch das Leben gerettet, indem ich mich vergewaltigen ließ.

Sie schluckte ihr Wut herunter und versuchte, mit dem an der Wand kauernden Kollegen Blickkontakt aufzunehmen. Er reagierte nicht. Seine Augen waren glasig und starr auf ihre nackten Brüste unter der zerrissenen Uniform gerichtet.

Mensch, komm zu dir. Allein habe ich keine Chance. Aber zu zweit können wir ihn überrumpeln und zumindest Hilfe rufen, dachte sie. Laut aussprechen konnte sie das natürlich nicht. Aber wenn, dann mussten sie jetzt handeln, solange sie es nur mit einem Täter zu tun hatten. Der Glatzkopf war aus ihrem Blickfeld verschwunden. Sie hörte seine schweren Schritte auf der Treppe nach oben.

Der Schwarze kniete sich zwischen ihre Beine und fasste sie an den Hüften.

Jetzt. Rena blinzelte Brehme hektisch zu. Sie müssten jetzt handeln. Der Angreifer war abgelenkt und hatte seine Hände nicht frei. Brehme könnte ihn mit der Schulter rammen und Rena ihm in den Unterleib treten. Das sollte ihnen Zeit verschaffen, um an die Schlüssel für die Handschellen und das funktionsfähige Funkgerät zu kommen. Dann würde sich das Blatt wenden.

"Willst du mitmachen?" Georges Stimme klang überraschend leise.

Brehmes Blick huschte zu ihm. Er leckte sich über die Unterlippe und nickte kurz.

"Okay, komm her."

Was?

Rena verstand die Welt nicht mehr.

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