Was macht Lukas als Dom?

Unanständige Sonntagskleidung

Chapter 134 by petra1 petra1

Lukas schweigt lange. Sehr lange.

Ich knie immer noch vor ihm, die Hände auf den Oberschenkeln, den Blick nach oben gerichtet. Mein Herz hämmert so laut, dass ich sicher bin, er hört es. Die Sekunden dehnen sich. Dann, plötzlich, verändert sich etwas in seiner Haltung. Seine Stimme klingt tiefer, fester als sonst:

„Sklavin. Hände auf den Rücken. Du wartest hier auf Knien, bis ich zurück bin.“

Ein Schauer jagt durch meinen Körper. Ohne zu zögern lege ich die Hände hinter dem Rücken zusammen und senke den Blick. Ich höre, wie er den Raum verlässt. Die Wohnungstür zum Schlafzimmer geht leise zu.

Zehn Minuten. Mindestens zehn Minuten knie ich so im Wohnzimmer. Die Knie beginnen zu schmerzen, meine Oberschenkel zittern leicht. Eine komische Unsicherheit steigt in mir auf. Habe ich ihn überfordert? Wird er das wirklich durchziehen? Oder kommt er gleich zurück und sagt lachend, dass das nur ein Spaß war?

Dann höre ich Schritte. Lukas kommt zurück. Er stellt eine große Tasche auf den Esstisch und öffnet sie mit einem Ruck.

„Sklavin, zieh das alles an. Das Outfit für den heutigen Ausflug.“

Ich hebe den Blick – und erstarre.

Vor mir liegt mein sexy schwarzes Straps-Set. Komplett. Mit Strümpfen, Strapsgürtel, dem winzigen Spitzenhöschen. Dazu die hohen, schwarzen Heels, ein extrem enger, kurzer Rock und eine helle, fast durchsichtige Bluse, die vorne durchgehend geknöpft werden kann. Alles Sachen, die ich normalerweise nur hier drinnen trage. Für ihn. Für uns.

„Meister… so kann ich nicht nach draußen gehen“, stottere ich, die Stimme heiser vor Aufregung. Ein wilder Mix aus brennender Scham und heftiger Erregung durchflutet mich. Meine Wangen glühen, zwischen meinen Beinen wird es schon jetzt feucht.

Innerlich jubelt jedoch ein anderer Teil von mir – dieser kühle, sachliche Teil, der genau beobachtet: Er spielt es richtig gut. Er zieht es wirklich durch.

Lukas sagt nichts, sondern greift noch einmal in die Tasche. Zum Schluss wirft er ein dezentes, schmales Halsband auf den Tisch. Von Weitem sieht es aus wie ein elegantes Schmuckstück. Aber ich weiß es besser. Und viele andere auch. Ein sehr mulmiges Gefühl breitet sich in meinem Bauch aus. Das ist eine ganz andere Liga.

Er packt noch meinen Toybag in seinen großen Rucksack – zusammen mit ein paar normalen Schuhen und einer unauffälligen Jacke, die ich später wohl drüberziehen darf. Dann nimmt er das Halsband, tritt hinter mich und legt es mir um den Hals. Das Klicken des Verschlusses hallt viel zu laut in meinen Ohren.

Und dann – ich kann es kaum glauben – hakt er eine dünne, schwarze Hundeleine ein.

„Wir gehen zum Bus“, sagt er ruhig, aber bestimmt.

Totaler Wahnsinn.

Der Gedanke rast durch meinen Kopf, während ich langsam aufstehe. Meine Beine fühlen sich weich an. Das ist eine völlig neue Stufe der Unterwerfung. Nicht nur hier in der Wohnung. Nicht nur hinter verschlossenen Türen. Sondern draußen. In der Öffentlichkeit. Mit Leine. Mit dem Wissen, dass jeder, der genau hinsieht, erkennen könnte, was ich gerade bin: seine Sklavin.

Ich ziehe mich mit zitternden Fingern um. Der enge Rock sitzt fast unanständig kurz, die Bluse spannt über meinen Brüsten, die Strümpfe und Strapse sind unter dem Stoff nur zu erahnen. Die hohen Absätze machen jeden Schritt zu einer bewussten, aufreizenden Bewegung. Das Halsband liegt eng und warm an meiner Kehle.

Lukas mustert mich von oben bis unten. In seinen Augen liegt eine Mischung aus Erregung, Stolz und leichter Nervosität. Er greift die Leine etwas fester.

„Bereit, Sklavin?“

Ich schlucke schwer, nicke aber sofort.

„Ja, Meister.“

Als wir die Wohnungstür öffnen und in den Hausflur treten, pocht mein Puls wie verrückt. Die Mischung aus Angst, Scham und purer, heißer Lust lässt mich fast schwindelig werden.

Ein völlig neuer Sonntag hat begonnen.

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Wie erlebt Sonja den Gang nach aussen?

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