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Chapter 5 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Es wird Zeit

Im Laufe der nächsten Woche taten beide so, als sei nichts geschehen.

Daniel vermied es, wann immer möglich, mit ihr allein zu sein.

Klara sorgte dafür, dass sie ständig aufeinandertrafen.

Sie schlich sich in die Küche, während er das Frühstück zubereitete, und stellte sich etwas zu nah neben ihn. Sie setzte sich so auf die Couch, sodass sich ihre Oberschenkel berührten. Im Flur streifte sie ihn, ohne sich zu entschuldigen.

Und Daniel bemerkte jedes einzige Mal.

Darum fand sie es so spannend: Er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, aber sein Körper verriet ihn unerbittlich. Das Stocken seines Atems, wann immer sie sich ihm näherte. Die Anspannung in seinen Schultern. Das unbeholfene Zurechtrücken seiner Hose, wann immer er sich von ihr wegdrehte.

Sie schlichen vorsichtig umeinander herum. So höflich, dass es schon wehtat. Wie zwei Menschen, die das Feuer um sie herum ignorierten, während der Rauch schon immer dichter wurde.

Am Freitag hatte Klara etwas bemerkt, das sie sowohl urkomisch als auch aufregend fand:
Daniel hatte keine Kontrolle mehr über seine eigenen Reaktionen.

Sie hatte die Kontrolle.

Es war an der Zeit, das auszunutzen.

Sie würde ihn zum Einlenken zwingen. Er musste endlich zugeben, dass er zu weit gegangen war, und ihr endlich ihre Freiheit gewähren.

Auch wenn das bedeutete, dass sie die Schraube noch weiter anziehen musste.

Am Freitagabend kam Klara in einem von Daniels alten T-Shirts die Treppe herunter. Der Ausschnitt war tief genug, um die sanfte Rundung ihrer linken Brust zu enthüllen. Darunter sah man keine BH-Träger. Und auch sonst nichts.

Der Anblick allein hätte ihn fast um den Verstand gebracht.

Seine Reaktion war zu auffällig.

Sein Blick hob sich vom Fernseher. Er sah sie an.
Stutzte.
Riss seinen Blick fast gewaltsam wieder los.

Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen.

„Gibt's ein Problem?“, fragte sie naiv.

Daniel schaltete den Fernseher stumm. Leises Klappern aus der Küche deutete darauf hin, dass Emily das Abendessen zubereitete.

Er setzte sich aufrecht. „Warum trägst du das?“

Klara blickte unschuldig auf das Shirt hinunter. „Das hier?“

„Du weißt ganz gut, was ich meine.“

„Es war sauber.“

Daniel starrte sie an.

Klara konnte förmlich spüren, wie seine Selbstbeherrschung an ihre Grenzen kam und wie eine überhitzte Maschine knirschte.

Sie legte eine Hand an ihre Hüfte und schob sie kokett zur Seite.

Daniel holte scharf Luft.

„Weißt du eigentlich“, meinte sie leise, „dass du angefangen hast, mir ständig hinterher zu schauen?“

„Das stimmt nicht.“ Daniels Gesichtsausdruck verhärtete sich, wurde defensiv. Doch das Beben in seiner Stimme verriet ihn.

Klara griff beiläufig nach oben und strich sich die Haare hinter den Nacken.

Daniels Blick folgte ihrer Bewegung und huschte dann nach unten, bevor er sich **** konnte.

Da.

Ihm wurde klar, wohin er schaute. Und das machte ihm Angst.

„Du musst damit aufhören“, bat er leise.

„Womit?“

„Du weißt genau, womit.“

Klara rückte näher, bis nur noch wenige Zentimeter zwischen ihnen lagen.

Daniel schloss die Augen, als hätte sie ihn geschlagen.

Und als er sie wieder öffnete, schien etwas in ihm gefährlich kurz davor zu sein, zu brechen.

Daniels Geduld riss.

Er war auf den Beinen, bevor beide ganz begriffen, was geschah.

Er drückte sie mit seinem ganzen Körpergewicht gegen die Wand. Seine Lippen eroberten ihre, wild und atemlos. Seine Hände glitten unter das alte Shirt und fanden nichts als nackte Haut.

Klara tat nicht so, als würde sie sich wehren. Sie stöhnte in seinen Mund hinein. Ihre Hände suchten nach seinem Gürtel.

Ihr Puls geriet außer Kontrolle.

Sie konnte seine Hitze spüren.

„Das Essen ist fertig!“, rief Emily. „Hast du den Tisch schon gedeckt, Klara?“

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