Chapter 7
by
Sordisi
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Das böse Gespräch.
Sophie hob langsam den Kopf von Annas Schulter, ihre Atmung noch immer unregelmäßig. Ein verschmitztes Lächeln spielte um ihre Lippen, als sie Annas Blick suchte. „Du beschreibst das alles so… lebhaft“, hauchte sie, während ihre Finger sich in den Saum von Annas Kleid krallten. „Fast als wärst du ... mal die Tochter gewesen, an die sich an den Papa... ranschleicht? “ Sie ließ eine kunstvolle Pause entstehen, bevor sie fortfuhr: „Oder… war vielleicht war ja auch deine Mutter mit im Zimmer? Ist das der Grund, warum du jedes Detail so genau vor Augen hast?“
Anna erwiderte den Blick, ihre grünen Augen funkelten wie poliertes Glas in der Nachmittagssonne. Sie strich mit dem Zeigefinger langsam über Sophies Unterarm, ließ die Fingerspitze kleine Kreise auf der zarten Haut zeichnen. „Ich sage nicht ja“, flüsterte sie, während ihre andere Hand den Träger ihres eigenen Kleides nach unten gleiten ließ, „aber ich sage auch nicht nein.“ Die Spitze ihrer Zunge benetzte die Lippen. „Was denkst du denn? Dass wir eine kleine Familientradition hatten?“
Sophie spürte, wie sich ihre Nackenhaare aufstellten. Sie schob sich näher, bis ihre Brüste sich gegen Annas Oberkörper pressten, der Stoff ihrer Kleider ein kaum hörbares Rascheln erzeugte. „Ich denke“, hauchte sie direkt in Annas Mundwinkel, „dass du viel zu gut Bescheid weißt über Dinge, die eine Tochter normalerweise nicht wissen sollte.“ Ihre Hand wanderte unter Annas Kleid, fand warme Haut am Oberschenkel. „Erzähl mir, Anna. War deine Mutter dabei? Hat sie zugesehen? Oder… war sie mittendrin?“
Anna lachte tief in der Kehle, ein dunkles, sattes Geräusch. Sie drehte sich plötzlich um, schob Sophie mit einer überraschenden Kraft zurück, bis diese mit dem Rücken gegen die Sofalehne gedrängt war. „Was wäre, wenn?“ Ihre Hände glitten unter Sophies Rock, packten ihre Schenkel mit festem Griff. „Wenn eine Mutter zufällig aufsteht, als ihre Tochter gerade… beschäftigt ist? Mit ihrem Ehemann?“ Sie presste ihre Hüfte gegen Sophies, ließ sie die Hitze zwischen ihren Beinen spüren. „Wenn sie zufällig vorbeikommt, als ihr Mann gerade… Hilfe braucht?“
Sophie warf den Kopf zurück, ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen. „Anna, du… du kleine Schlampe“, keuchte sie, während ihre Finger sich in Annas Haar verkrallten. „Also war sie dabei. Deine Mutter hat dich… mit deinem eigenen Vater…?“
Anna biss Sophie sanft in den Hals, ließ ihre Zähne für einen Augenblick in der zarten Haut ruhen. „Ich sage nicht, dass es so war“, flüsterte sie heiß, während ihre Hand zwischen Sophies Beinen weiterspielte. „Aber ich sage auch nicht, dass es unmöglich wäre.“ Sie zog sich zurück, nur um dann mit den Händen Sophies Kleid weiter nach oben zu schieben. „Was denkst du, Sophie? Wie weit würde eine Mutter gehen, um ihrer Tochter… zu helfen?“
„Na komm“, Sophie stieß ihr leicht gegen das Knie, „sag’s schon. Bei wem?“ Sie rutschte näher, ihr hellgelbes Kleid rutschte dabei höher. „Du hast doch keine Söhne. Und Brüder hast du auch nicht…“ Ihr Blick wurde schärfer. „Oder? Ich meine, es gibt ja nur…“
„Nur was?“
Sophie biss sich auf die Unterlippe. Ihre Finger spielten nervös mit dem Saum ihres Kleides. „Na… deine Eltern, Anna?“ Sie sagte es fast flüsternd, als würde sie sich selbst erschrecken beim Aussprechen.
Anna antwortete nicht sofort. Stattdessen strich sie sich langsam über die Oberschenkel, ihr weißes Leinenkleid rutschte dabei noch höher. Ihre Beine glänzten leicht von der Hitze. „Was glaubst du denn?“ Ihre Stimme war ein gedämpftes Raunen.
„Anna…“ Sophies Atem ging schneller. „Ernsthaft? Mit deinem… Vater?“ Sie schluckte. „Oder… oder deiner Mutter?“
Anna lächelte dieses süß-unschuldige Lächeln, das Sophie schon kannte. „Ich hab nichts gesagt.“ Sie beugte sich vor, bis ihre Lippen fast Sophies Ohr streiften. „Aber stell dir mal vor… so ein Vater, der seine Tochter im Dunkeln für seine Frau hält.“ Ihre Finger strichen über Sophies nackten Arm. „Oder eine Mutter, die nachts dafür sorgt, dass ihre Tochter ihren Vater kennenlernt?…“
Sophie spürte, wie ihr ganzer Körper heiß wurde. „Du… du machst das mit Absicht“, flüsterte sie. Ihre Hand zitterte leicht, als sie nach dem Glas griff.
Anna lachte leise. „Ich? Nie.“ Sie ließ einen Finger über Sophies Schlüsselbein wandern. „Ich stell nur Fragen. Ob du dir das vorstellen kannst. Deinen eigenen Sohn… oder meine Eltern. Wer von uns ist da jetzt die Schlimmere?“
Das Glas klirrte leicht, als Sophie es absetzte. Ihre Brust hob und senkte sich schneller. „Du… du hast es wirklich gemacht, oder?“ Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch.
Anna zuckte nur mit den Schultern, aber ihr Blick sagte alles. „Frag mich nicht. Frag dich lieber, warum du so atemlos wirst, wenn du dir vorstellst, wie mein Vater mich im Dunkeln vögelt.“ Ihre Hand glitt höher, strich über Sophies Hals. „Oder wie meine Mutter mich in Richtung meines Vaters lenkt, und sie beide mich teilen…“
Sophie schloss kurz die Augen. „Hör auf“, flüsterte sie – aber sie lehnte sich nicht weg.
Anna lachte leise. „Warum? Du willst es doch hören.“ Sie strich Sophie eine Haarsträhne hinter das Ohr. „Genau wie du hören willst, wie es sich mit Marvin anfühlt, wenn er dich von hinten vögelt.“ Ihr Atem war warm an Sophies Ohr. „Das ist doch das Spiel, oder? Wir reden nur. Spielen nur mit Gedanken.“ Ihre Zungenspitze berührte kurz Sophies Ohrläppchen. „Oder?“
( Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht zu dem Text. :) )
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