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Chapter 16 by Ch3ating_Ang3l73 Ch3ating_Ang3l73

Was würden die anderen beiden in dieser Nacht tun?

Etwas Unwiderrufliches

16. Der Mitternachts-Pakt

Kyle starrte stumpf auf den flackernden Netflix-Bildschirm, doch er nahm keinen der Filme wahr. Sein Verstand war ein Schlachtfeld. Er hatte immer noch ihren Geschmack auf den Lippen, ihr Parfüm in der Nase und das Gefühl seiner Finger, die sich in ihre Hüften gegraben hatten, in seinen Fingerspitzen. Sie war nur ein paar Meter entfernt, getrennt durch eine dünne Wand, und lag neben dem Mann, den er seinen besten Freund nannte.

Er wollte aufstehen, die Tür aufstoßen und... er schüttelte den Kopf. Es war falsch. Aber das Verlangen brannte heißer als die Vernunft.

Im Schlafzimmer kämpfte Jenna denselben aussichtslosen Kampf. Steve atmete schwer und gleichmäßig neben ihr, doch für sie war an Schlaf nicht zu denken. Jede Berührung des Abends, jeder schmutzige Satz im Auto und vor allem dieses eine Bild von Kyle brannten in ihrem Gedächtnis. Sie rief den Chat auf, sah sich seine Errektion an und spürte, wie die Hitze in ihr aufstieg.

Sie fühlte sich schuldig, Kyle mit dem roten Kleid vertröstet zu haben, sie hatte ihm einen Look versprochen, der ihn um den Verstand bringen würde.

Leise, fast lautlos, glitt sie aus dem Bett. Sie schlich zum Schrank und holte ein verstecktes Bündel hervor. Ihr altes Cheerleader-Outfit. Sie hatte Steve und Kyle gesagt, sie würden es niemals an ihr sehen, weil es längst zu klein sei. Und sie hatte recht behalten... Steve würde es niemals sehen. Aber die Nacht gehörte nicht Steve.

Kyle hörte das leise Klicken der Schlafzimmertür. Er fixierte den Fernseher und tat so, als würde er tief in einer Serie stecken. Doch Jenna sagte nichts. Sie blieb im Schatten stehen und wartete darauf, dass er sie ansah. Als er schließlich den Kopf drehte, blieb ihm die Luft weg.

Da stand sie im fahlen, bläulichen Licht des Fernsehers. Das Outfit war eine einzige Provokation aus Stoff, der kurz vor dem Zerreißen stand. Das schwarze Crop-Top spannte so gefährlich über ihrer Brust, dass die rot-weißen Chevron-Streifen weit über ihrem Brustbein endeten. Bei jedem Atemzug gab der Stoff schamlos ihren Underboob frei. Als sie die Arme leicht hob, um ihr Haar zu richten, quoll an den Seiten Sideboob hervor, das Fleisch schien förmlich aus der Enge des Tops fliehen zu wollen, auch ohne Bewegung.

Ihr silbernes Nabelpiercing blitzte im Takt der Bilder auf dem Fernseher auf, völlig ungerahmt vom viel zu kurzen Saum.

Der plissierte Minirock saß hoch auf ihrer Hüfte, war aber so kurz, dass er kaum mehr als ein breiter Gürtel war. Die Falten sprangen auf und ließen ihren Arsch zur Hälfte unbedeckt. Von vorne zeichnete sich die Kontur ihrer Weiblichkeit unter der schwarzen Spitze so deutlich ab, dass Kyle schlucken musste, sie war bereit, sie war feucht, und sie wollte, dass er es sah.

Ihre weißen Thigh-Highs bildeten einen harten Kontrast zu ihrer Haut, während sie die metallic-roten Pom-Poms hielt. Das leise Knistern der Folie war das einzige Geräusch im Raum.

„Gefällt meinem Mann, was er sieht?“, fragte sie mit belegter Stimme, während sie die Pom-Poms auf den Boden gleiten ließ und auf die Couch zustürmte.

„Fuck, Jen... was tust du da?“, stammelte Kyle, unfähig, den Blick abzuwenden.

„Ich entschuldige mich“, flüsterte sie und trat zwischen seine Knie. „Ich habe schwarz versprochen und kam in rot. Du hast Besseres verdient, Kyle.“

Kyle war außer Atem. Er betrachtete ihre Beine, die Sideboobs, die fast aus dem V-Ausschnitt heraussprangen, und die sündige Spitze ihres Slips. Die maskierte Outline ihrer Pussy. Ohne ein Wort drehte sie sich plötzlich um, beugte sich über den Couchtisch und wackelte provokant mit ihrem Hintern. Der Anblick ihres blanken Arschs, nur unterbrochen vom hauchdünnen Faden ihres Strings, ließ Kyles Hose augenblicklich spannen.

„Fehlen dir die Worte, Großer?“, spottete sie und kletterte ohne Vorwarnung auf seinen Schoß. Als sie seine harte Errektion direkt unter ihrem dünnen String spürte, schloss sie die Augen, biss sich auf die Lippe und ließ ihre Hände über seine Brust wandern.

„Jen, was zur Hölle... wir können nicht...“, flüsterte er rauchig.

Sie griff nach ihrem Handy und legte es neben sich. Es war 23:55 Uhr. „Offiziell bin ich noch fünf Minuten lang deine Freundin, oder? Machen wir das Beste daraus.“

Bevor er antworten konnte, presste sie ihre Lippen auf seine. Es war kein Kuss mehr, es war ein Überfall. Heiß, hungrig, unkontrolliert. Sie fing an, rhythmisch auf seiner Beule zu grinden. Kyle verlor jede Beherrschung. Er packte ihre Hüften, versuchte kurz zu stoppen „Wir können wirklich nicht...“

„Genieß es, bevor ich es mir anders überlege“, hauchte sie gegen seinen Mund, bevor sie seine Lippen wieder verschlang.

Kyle riss sich das Shirt über den Kopf, seinen muskulösen Oberkörper entblößend. Jenna stöhnte leise auf, während sie ihn begrabschte. „Zieh deins auch aus“, forderte er, doch sie lächelte nur dunkel. „Ich kann nicht... ich habe nichts darunter.“

„Fuck, Jen...“ Er glitt mit seinen Händen unter ihren Rock, packte sie fest und massierte ihren nackten Arsch. Er spürte die Hitze, die von ihr ausging.

„Spürst du es, Kyle? Spürst du, wie feucht ich für dich bin?“, hauchte sie, während ihr Atem schwerer wurde. Er schob eine Hand zwischen ihre Beine, ertastete die triefende Nässe durch die Spitze. Sie bäumte sich auf, den Kopf in den Nacken geworfen. „Mmmh... fuck, Kyle... ja!“

Ihr Atem wurde zu einem gehetzten, unkontrollierten Beben, während ihr Flüstern bei jeder Berührung in ein immer höheres, unterdrücktes Stöhnen überging, das gefährlich laut in der Stille des Wohnzimmers widerhallte. Ihre Bewegungen wurden hastiger, fast schon ****, als wollten sie in den verbleibenden Sekunden jede Faser des anderen in sich aufsaugen.

Noch zwei Minuten bis Mitternacht. Jenna starrte auf das Display und die nackte Wahrheit traf sie wie ein Schlag. Sie machte hier gerade wirklich seit Minuten mit dem besten Freund ihres Ehemannes rum, und das Einzige, was sie bereute, war, dass die Zeit viel zu schnell verging.

„Sag mir, wie sehr du ihn willst, wie sehr er dir gefällt“, befahl er zwischen den Küssen, seine Hand rieb nun direkt über ihre geschwollene Mitte. „Ich will in dir sein.“

„Mmmh... Fuck!... Dein Schwanz ist der Wahnsinn... ich will ihn Kyle...Mmh fuck, das ist so falsch“, stieß sie hervor.

Ihr Atem schlug in kurze, flache Stöße um und ihr Flüstern wurde zu einem immer helleren, verzehrenden Stöhnen, das kaum noch im Zaum zu halten war. Die Bewegungen auf seinem Schoß wurden schneller, rauer und rücksichtsloser, ein Wettlauf gegen die Uhr.

„Fuck.. dann hol ihn dir“, sagte er heiser.

Jenna zögerte nicht mehr. Sie griff nach seinem Hosenbund, öffnete den Knopf seiner Anzughose und wollte gerade den Reißverschluss nach unten ziehen, als ihr Blick auf das Handy fiel.

00:00 Uhr.

Die Stille, die nun folgte, war betäubend. Das Licht des Fernsehers spiegelte sich in ihren geweiteten Pupillen. Sie hielt inne, die Finger noch am Metall des Reißverschlusses. Ein innerer Kampf tobte in ihr, sichtbar in jedem Muskel ihres Gesichts.

„Was ist los?“, fragte er atemlos.

„Ich bin offiziell nicht mehr deine Freundin“, sagte sie leise und zog ihre Hand zurück. Sie schloss seinen Hosenknopf wieder.

„Fuck“, stöhnte Kyle gequält auf.

„Es wäre falsch“, sagte sie, während sie von seinem Schoß stieg. „Noch falscher als das hier.“

Sie sah ihn ein letztes Mal an, trat vor und gab ihm einen Kuss, der fast eine halbe Minute dauerte, ein Versprechen und eine Qual zugleich. „Gute Nacht“, flüsterte sie und verschwand wie ein Geist in der Dunkelheit des Flurs.

Kyle blieb allein zurück, das Herz hämmerte wie wild gegen seine Rippen. Er löschte das Licht, doch sein Handy leuchtete ein letztes Mal auf. Zwei Bilder. Jenna im Badezimmer, im Cheerleader-Outfit, von vorne und von hinten. Dieselben Posen wie zuvor, doch diesmal mit einer Unterschrift, die ihm den Schlaf rauben würde.

Gute Nacht, gefolgt von einem Kussmund-smiley.

Wird das Schweigen am Frühstückstisch die elektrische Spannung zwischen ihnen verbergen können?

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