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Chapter 17 by Ch3ating_Ang3l73 Ch3ating_Ang3l73

Wird das Schweigen am Frühstückstisch die elektrische Spannung zwischen ihnen verbergen können?

Ja.. jedoch nicht lange

17. Kein Zurück, nur ein Limit

Jeder Kuss, jede verbotene Berührung und das brennende Gefühl, sich auf seiner Männlichkeit zu reiben, hallten in Jenna nach. Die ganze Nacht war ein einziger, fieberhafter Traum gewesen, und als sie am Morgen erwachte, klebte ihre Haut, ihr Körper zitterte noch immer unter dem Nachbeben des Adrenalins. Kyle erging es nicht anders, beide waren gefangen in den Trümmern ihrer Moral, unfähig zu glauben, was geschehen ist.

Es war so falsch, und doch war der Drang, es wieder zu tun, wie eine Droge. Steve schläft noch, dachte sie kurz. Nur eine Minute… nur noch einmal dieses Gefühl. Sie schüttelte den Gedanken gewaltsam ab. Es war ein Fehler gewesen, ein verdammt guter, unwiderruflicher Fehler.

Kurz darauf erwachte Steve, völlig ahnungslos gegenüber dem Sturm, der durch sein Wohnzimmer gefegt war. Er begrüßte Jenna mit einem liebevollen Kuss und schlug ein gemeinsames Frühstück vor. Jenna **** sich zu einem Lächeln und stimmte zu. Als sie in den Flur traten, saß Kyle bereits auf der Couch und starrte in den Fernseher. Die Begrüßung war oberflächlich, fast schon zu normal.

Kurz darauf saßen sie zu dritt auf der Couch, Jenna in der Mitte. Zu ihrer Rechten: Steve, ihr treuer, liebender Ehemann. Zu ihrer Linken: Kyle, ihr bester Fehler. Die Stille beim Essen war schwer. Immer wieder suchten ihre Augen den Kontakt, nur um im nächsten Moment erschrocken auszuweichen.

„Also ihr Süßen“, brach Steve schließlich scherzhaft das Schweigen. „Wisst ihr schon, ob deine Eltern Jenna noch einmal sehen wollen? muss sie diese Rolle noch mal spielen?“ Er sah interessiert von einem zum anderen.

Jenna warf Kyle einen vielsagenden Blick zu, eine stumme Frage, die vor Provokation nur so triefte. Kyle räusperte sich „Ehrlich gesagt… ich bin mit einer Nachricht von meiner Mutter aufgewacht. Sie fanden Jenna absolut toll und würden nächstes Wochenende gerne noch mal etwas gemeinsam unternehmen.“

„Oh wow“, lachte Steve „Das ist ja schon fast ein Fulltime-Job für dich, Schatz.“

„Ja, nur leider ohne Bezahlung“, entgegnete Jenna schlagfertig und sah Kyle direkt in die Augen. Sein Blick brannte sich in ihren, er verriet ihr ohne Worte, dass er sie liebend gerne ganz anders bezahlen würde, und sie hätte kein Problem damit.

Dann geschah das, worauf beide insgeheim gelauert hatten. Steve fragte, ob noch jemand Hunger hätte. Da es Samstagmorgen war, schlug er vor, kurz zur Bäckerei zu fahren, um frischen Kuchen zu holen. Jenna und Kyle nickten fast schon synchron. Während Steve sich im Schlafzimmer umzog, begann Jenna, das Geschirr in die Spüle zu räumen, wobei sie jede Bewegung von Kyle beobachtete, der ihren Blick hungrig erwiderte.

Kyle verschwand kurz im Bad, und kaum dass die Haustür ins Schloss fiel und Steve das Haus verlassen hatte, hielt Jenna nichts mehr.

Das Geräusch der Toilettenspülung war ihr Startsignal. Sie stürmte ins Bad und überfiel Kyle, der gerade dabei war, seine Hose wieder zuzuknöpfen. Ohne ein Wort zu sagen, presste sie ihre Lippen auf seine und **** ihn, sich in ihrer gemeinsamen Lust zu verlieren.

Ihre Hände vergruben sich in seinem Gesicht, während Kyle sie am Arsch packte, sie hochhob und auf den Rand des breiten Waschbeckens setzte. Instinktiv schlang sie ihre Beine um ihn.

„Das ist so falsch…“, keuchte er zwischen harten Küssen.

„Ich weiß“, erwiderte sie atemlos. Das Schmatzen ihrer Küsse hallte von den Fliesen wider, ein feuchtes, rhythmisches Echo ihres Verrats.

„Ich will dich, Jen“, knurrte Kyle und vergrub sein Gesicht an ihrem Hals. Jenna stöhnte auf, doch dann hielt sie kurz inne und zog sich ruckartig das Shirt über den Kopf. Da saß sie, nur in ihrer Pyjamahose und dem schwarzen Spitzen-BH aus dem Set.

Kyle hielt inne, seine Augen weiteten sich. „Fuck…“, entwich es ihm, während er ihre Brüste massierte, bevor er sie wieder küsste. Beide grinsten in den Kuss hinein, als sie spürten, wie die Spannung zwischen ihnen erneut explodierte. Kyle wanderte mit seinen Küssen tiefer, liebkoste ihre Haut und presste hervor: „Was meinst du, wie lange wir Zeit haben?“

„Keine Ahnung… vielleicht fünfzehn Minuten. Die Bäckerei ist nah…“

„Fuck“, fluchte er leise. „Ich brauch weit mehr als fünfzehn Minuten, um mit dir fertig zu sein.“

Jenna sah ihn herausfordernd an. „Ach ja? Ich glaube, du hältst keine fünf Minuten mit mir aus.“

Er packte sie fester, sein Blick wurde dunkel. „Finden wir es heraus.“ Er wollte sie gerade vom Waschbecken ziehen, um mit ihr aus dem Bad zu gehen, als das Geräusch eines Schlüssels im Schloss der Haustür sie einfrieren ließ. Sie erstarrten, sie immer noch an seinen Körper geklammert.

Zehn endlose Sekunden vergingen in absoluter Stille, dann fiel die Haustür wieder zu. Steve hatte offensichtlich nur etwas vergessen.

Die Beinahe-Entdeckung wirkte wie Benzin in einem Feuer. Kyle packte sie fester am Arsch, sie krallte ihre Fingernägel in seinen Nacken, und er trug sie ins Schlafzimmer. Er ließ sie auf das zerwühlte Bett fallen, das noch nach Steve und ihr roch, und begrub seine Hüfte zwischen ihren Schenkeln.

Er riss sich das Shirt vom Leib, und Jenna strich bewundernd über seine harten Muskeln. Sie lag in der perfekten Missionarsstellung unter ihm, bereit, alles zu geben.

„Das ist verrückt“, keuchte er. Jenna grinste nur, öffnete seinen Hosenbund und zog den Reißverschluss nach unten. Kyle trat einen Schritt zurück, um ihr langsam die Pyjamahose auszuziehen, während seine eigene Hose halb offen an seinen Hüften hing. Er bewunderte ihre Beine, ihre Weiblichkeit, die nur noch von der knappen schwarzen Seide getarnt wurde. Er bückte sich tief über sie, küsste sie vom Mund zum Hals, hinunter zu ihren Brüsten und weiter zu ihrem Bauch.

Ihr Stöhnen wurde schneller, fordernder. Er war kurz davor, die letzte Grenze der Unterwäsche zu überschreiten, als Jenna plötzlich zitternd ihn stoppte.

„Stopp“, flüsterte sie.

Kyle richtete sich auf, Schweiß auf seiner Stirn. „Was ist los?“

„Wir… wir dürfen nicht. Das ist zu viel. Er wird jeden Moment zurück sein.“

Kyle atmete schwer und starrte sie an. „Fuck, du hast recht.“ Er blieb über ihr stehen, seine Hand strich zärtlich über ihren Körper, aber die Lust verflog und machte Platz für bittere Gedanken.

„Wir dürfen nicht so weit gehen“, sagte Jenna leise. „Das wäre… unverzeihlich. Dann gäbe es keine Unschuld mehr. Nichts.“

„Gibt es die überhaupt noch?“, fragte Kyle mit belegter Stimme.

„Vielleicht. Also lass es uns nicht vollständig kaputt machen.“

Sie sah ihn verblüfft an, als sie weitersprach: „Weißt du… es wäre ja nur eine Art Fortführung unserer Rollenvorbereitung. Method Acting. Jetzt, wo wir wissen, dass die Show vor deinen Eltern weitergeht… wieso machen wir nicht einfach so weiter wie bisher? Daran ist doch nichts falsch, oder?“

Kyle wusste erst nicht, was er sagen sollte, doch dann nickte er langsam. „Also bleibt es bei den Chats, den Bildern, den Flirts… und dem gelegentlichen Kuss, wenn es die Rolle verlangt?“

„Ja“, sagte sie fest, obwohl sie innerlich mit sich rang. „Weiter dürfen wir nicht gehen. Wir wissen beide, dass wir es nicht schaffen, gar nichts zu tun. Aber wenn wir es bei diesem Limit belassen… dann bleibt es unser Geheimnis. Und kein vollkommener Verrat.“

Kyle schloss seine Hose. „Okay, Jen. Du hast recht.“ Jenna richtete sich auf, stand nur in ihrer schwarzen Spitze vor ihm und suchte seinen Blick. „Versprochen?“

„Versprochen.“

Zum Siegel gab sie ihm einen letzten Kuss, innig, romantisch und voller unterdrückter Sehnsucht. Eine Minute später saßen sie wieder angezogen und vollkommen ruhig auf der Couch, als Steve mit den Tüten der Bäckerei die Wohnung betrat. Sie hatten einen Pakt geschlossen, ein offizielles Geheimnis in der Ehe, das Jenna sich krampfhaft als „nur ein Schauspiel“ schönredete.

Bleibt dieser riskante Pakt wirklich die Grenze, oder ist das „Method Acting“ nur eine Ausrede, um den vollkommenen Verrat hinauszuzögern?

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