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Chapter 10
by
Ch3ating_Ang3l73
Ist das die einzige Forderung, die Kyle heute stellt, oder will er noch viel mehr?
Er will noch viel mehr
10. Kyles Belohnung
Kyle lag auf dem neuen Bett, dem Bett, das Steve und Jenna gehören sollte, und wartete. Er starrte an die Decke. Dann hörte er das Klicken der Klinke.
Die Badezimmertür schwang auf. Der goldene Schimmer eines frühen Sonnenuntergangs drang durch die Jalousien und legte sich wie ein Filter über Jenna, die einen zögerlichen Schritt nach dem anderen in den Raum setzte.
Sie trug keine Schuhe. Ihre Haare waren von dem Handtuch-Turban noch leicht zerzaust, das Gesicht völlig natürlich und ungeschminkt. Doch das schwarze Kleid war eine Waffe. Da es an den Seiten dieses **** offene Muster hatte, das fast bis zur Hüfte reichte, sah Kyle bei jedem ihrer Schritte, wie der Stoff sich dehnte und helle Haut freigab, die normalerweise im Verborgenen blieb.
Sie blieb zwei Meter vor ihm stehen. Das Gegenlicht betonte die gefährliche Transparenz des Musters. Kyle richtete sich langsam auf, rutschte vor an die Bettkante. Sein selbstgefälliges Grinsen erstarb, als er die Realität des Kleides sah. Es war an den Seiten so offen, dass man bei jeder Drehung den dünnen, schwarzen Streifen ihrer Unterwäsche sah, der sich eng an ihre Hüfte schmiegte. Der Kontrast zwischen der nackten Haut, dem dunklen Muster des Kleides und dem feinen Stoff darunter fesselte ihn.
„Und? Ist die Überraschung jetzt ruiniert, Mister?“, durchbrach Jenna die Stille.
Kyle saß auf der Bettkante, stützte sich mit den Armen nach hinten ab und starrte einfach nur. „Das ist kein Kleid mehr“, brachte er hervor.
Jenna drehte sich langsam um und sah ihn über ihre Schulter hinweg an, ein wissendes Lächeln auf den Lippen. „Nein? Was ist es dann?“
„Das ist... illegal, Jen“, sagte Kyle hungrig. Seine Augen wanderten den Schlitz an ihrer Hüfte hinauf.
Jenna lachte hell auf, die Hände spielerisch in die Hüften gestemmt. „Wenn das so ist, dann sei ein guter Bürger und bestraf mich doch“, erwiderte sie humorvoll, doch ihre Augen blitzten.
Kyle grinste dunkel. „Dann komm aufs Bett. Wir testen jetzt, ob diese Matratze hält, was sie verspricht.“ Seine Stimme war locker, fast scherzhaft, doch der Unterton war purer Ernst.
Jenna lachte kurz, brach jedoch den intensiven Augenkontakt ab. Die schwere Erotik im Raum wurde durch ihre Leichtigkeit sofort wieder in ein spielerisches Licht gerückt. „Genug für heute. Ich muss das Ding wieder ausziehen, bevor Steve nach Hause kommt und sich wundert, warum ich im Abendkleid die Wäsche mache.“
Sie wollte gerade zurück ins Bad, als Kyle sie aufhielt. „Hey.“
Sie blieb im Türrahmen stehen und stand nun komplett seitlich zu ihm. Die Lücken des Musters gaben den Blick auf den schwarzen, dünnen Streifen ihrer Wäsche frei.
Kyle musterte sie intensiv. „Wenn du dich schon für das Ding entscheidest und es am Freitag trägst... dann muss ich sichergehen, dass du auch die richtige Unterwäsche gewählt hast.“ Er sagte es mit einer erschreckenden Selbstverständlichkeit.
Jenna stutzte kurz, ein wenig überrascht von seiner Direktheit, doch der Nervenkitzel siegte. Sie spielte mit. Sie lief wieder einen Schritt auf ihn zu, bis sie nur noch einen Meter vor ihm stand. „Das hätte der kleine Kyle wohl gerne so, was?“
„Klein?“, wiederholte er herausgefordert. Er blickte zu ihr auf. „Leg das Kleid ab und ich zeig dir, ob ich klein bin.“
Die Spannung stieg an. Jenna machte einen Schritt zurück, drehte sich erneut. „Werd nicht zu selbstsicher, Mister. Du könntest das, was unter dem Kleid ist, gar nicht handlen.“ Sie warf ihm ein letztes Grinsen über die Schulter zu.
Kyle war sichtlich provoziert. „Soso? Okay, dann lass mich wenigstens noch das weiße Kleid an dir sehen. Wenn ich es schon am Freitag nicht bewundern darf.“
Jennas Grinsen verblasste kurz. Sie überlegte. Er hatte es bezahlt. Es war nur ein Kleid. Was war schon dabei? „Okay“, stimmte sie zu. Doch gerade, als sie zum Schrank laufen wollte, klingelte es an der Wohnungstür.
Sie wirbelte herum. „Oh! Das ist Steve. Er hat seinen Schlüssel heute Morgen vergessen. Kannst du aufmachen? Ich muss das Kleid hier verschwinden lassen.“
Kyle stand auf, ein Lächeln auf den Lippen. „Dabei kann ich dir auch helfen...“
Jenna schlug ihm lachend auf den Arm. „Spinner!“, zischte sie. „Geh schon!“
Kyle öffnete die Tür und Steve kam rein, verwundert. „Hey Kumpel! Vor mir hier?“ Er lachte und klopfte Kyle auf die Schulter.
„Ja, Jenna hat gefragt, ob ich das Bett aufbauen kann“, antwortete Kyle lässig. Steve blickte ins Wohnzimmer, die Kartons waren leer. Erleichterung zeigte sich in seinem Gesicht.
„Gott sei Dank! Danke, Mann. Ich hatte echt keine Lust, das bei dem ganzen Arbeitsstress am Wochenende zu machen.“
Beide lachten und ließen sich mit einem Bier auf die Couch fallen. Kurze Zeit später kam Jenna aus dem Flur, wieder in normalen Alltagsklamotten, den Wäschekorb in der Hand. „Hey Schatz“, sagten beide wie aus einem Mund.
Eine Weile schauten die Jungs fern, bis Jenna plötzlich mit einem Karton aus dem Schlafzimmer kam. „Steve, du glaubst nicht, was ich gerade gefunden habe! Ich hsb ein paar sachen aus den Schränken in den neuen Bettkasten geräumt..kennt ihr das noch?.“ Sie hielt ein altes High-School Cheerleader Outfit hoch und lachte beschämt.
Steve und Kyle lachten laut los. „Stimmt. Sag mal, was kannst du eigentlich nicht?“, fragte Steve amüsiert.
„Stimmt“, warf Kyle ein. „Theater, dann Cheerleading...“
Jenna lachte und fixierte Kyle mit einem Blick, der Steve völlig entging. „Tja Kyle, ich bin eben eine Frau vieler Talente.“ Ein heimliches Knistern entstand zwischen ihnen, ein Echo ihrer privaten Gespräche, bei denen Kyle die selben Worte bereits benutzte. Sie grinste ihn fast schon böse an, weil sie genau wusste, dass er die Anspielung verstand.
Kyle griff nach dem Stoff des Outfits und hielt ihn hoch. „Passt das überhaupt noch?“
Steve lachte. „Stimmt, du bist ja gewachsen, Schatz.“
Kyle erwiderte grinsend, „Und das ist bestimmt nicht das Einzige, was an dir gewachsen ist seitdem, hab ich recht?“ Er sah zu Steve und beide schlugen lachend ein, dieser typische, Jungs-Humor.
Jenna schüttelte den Kopf. „Jungs...“ Sie nahm Kyle das Outfit wieder ab. „Tja, das werdet ihr jetzt nie herausfinden. Nie, nie, nie, nie“, sagte sie mit einem Nachdruck, der fast schon wie ein echtes Versprechen klang, während sie zurück ins Schlafzimmer verschwand. Sie meinte es so.
Kyle verabschiedete sich kurz darauf. Steve und Jenna aßen gemütlich zu Abend und schauten noch einen Film auf ihrem neuen Bett. Da Steve von der Arbeit erschöpft war, wollten sie heute früher schlafen gehen. Es war gerade erst neun Uhr, doch sie waren kurz davor, einzuschlafen.
Plötzlich riss sie ein Klingeln an der Haustür aus der Ruhe.
Wer wagt es, zu dieser Zeit an der Tür zu klingeln?
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Die geliehene Ehe
Manche Dinge sollte man nicht teilen
Steve und Jenna führen die perfekte Ehe, , glücklich und seit einem Jahr unzertrennlich. Doch als Steves bester Freund Kyle in der Klemme steckt, bittet er um einen Gefallen, der alles verändert. Um seine konservativen Eltern zu beruhigen, braucht der Player Kyle für einen Abend eine vorzeigbare Freundin. Sein Idee, Jenna. Was als harmloser Gefallen und ein bisschen Schauspielerei unter Freunden beginnt, entwickelt schnell eine gefährliche Eigendynamik. Um die Lüge aufrechtzuerhalten, müssen sie tiefer gehen. Ab wann ist es noch Schauspiel, und ab wann Realität? Steve wollte seinem Freund nur aushelfen, doch wie weit wird Kyle gehen, um die Rolle zu Ende zu führen? Und wird Jenna am Ende überhaupt wieder ganz zu ihm zurückkehren?
Updated on Apr 6, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
Created on Feb 20, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
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