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Chapter 9 by Mercadus Mercadus

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Ballwechsel

Jerre tritt aus der Kabine zurück in den Gang. Zu viel Licht. Zu viel Spiegel. Im Vorbeigehen fängt ihn sein eigenes Bild. Kurz. Brutal klar. Der Fußballer. Breite Schultern, verschwitztes Shirt, Adern noch sichtbar vom Spiel, vom Gehen, vom inneren Beben. Das Gesicht gerötet, Augen zu hell. Ein Körper, der nach außen funktioniert. Ein Körper, der gerade innerlich außer Kontrolle ist.

Er bleibt einen halben Schritt stehen. Sieht sich an, als wäre er jemand anderes. Die Hand fährt reflexhaft an den Körper, ein Halt suchen, Druck gegen Stoff, nur um zu spüren, dass er noch da ist, dass er sich zusammenhalten kann. Dann reißt er sich los.

Raus auf die Etage. Menschen. Einkaufstüten. Stimmen. Kinderlachen. Musik aus Lautsprechern. Alles normal. Alles falsch.

Die Mall verschluckt ihn. Nix wie weg. Er nimmt die Rolltreppe zwei Stufen auf einmal, stolpert fast, drückt sich durch die Türen nach draußen. Bus hält. Türen auf. Rein. Sitz. Fallenlassen.

Hoodie hoch. Kopf runter. Handy raus. Scrollen. Zu schnell. Zu viel.

Jacky – 8 verpasste Anrufe. Nachrichten stapeln sich.

wo bleibst du > komm vorbei > sturmfrei lol > wo bist du > meld dich Jerre

Der Bildschirm flimmert. Jeremias Herz hämmert immer noch, viel zu laut für einen sitzenden Körper. Gedanken rasen, kreisen, prallen gegeneinander.

Der Skater. Der Raum. Der Anblick. Dieser geile Fick.

Falsch. Und doch erschreckend richtig. Er tippt. Kurz. Mechanisch.

20 minuten dann bin ich da > bist noch allein?

Abschicken. Display dunkel.

Er lehnt den Kopf gegen die Scheibe. Der Bus setzt sich ruckelnd in Bewegung. Die Stadt zieht vorbei wie ein Film, den er nicht mehr richtig sieht.

In ihm arbeitet es weiter. Druck. Hitze. Unruhe. Ein Körper, der nicht weiß, wohin mit sich.

Zwei Welten, die sich gerade überlagern.

Haltestelle. Tür auf. Raus. Er sprintet los, als hätte jemand abgepfiffen. Kurze Schritte, Arme pumpen, Lunge brennt. Alles geben, wie auf den letzten Metern vor dem Abpfiff. Der Körper kennt das. Der Kopf nicht.

Hintenrum in den Garten. Kies knirscht. Zaun. Schatten. Oben ein einzelnes Licht. Der Rest des Hauses dunkel. Gut. Oder schlecht. Beides. Kellertür. Rein. Waschküche. Betonboden. Maschinen. Kälte.

Fuck..Er bleibt stehen. Atmet zu schnell. Zu flach. Der Gedanke schießt hoch, ungebremst: Sie merkt alles. Jacky merkt immer alles. Sein Schwanz stinkt nach dem Arsch, nach Sperma, nach allem. Nicht zu verbergen

Neben dem Trockner ein Waschbecken. Neonröhre flackert. Er dreht den Hahn auf. Kaltes Wasser. Zu kalt. Egal. Zieht seine Hose hastig nach unten, beugt sich vor, wäscht mit zwei Händen seinen halbsteifen Prügel, seift wie irre seine Eier und Beine, spritzt Wasser, reibt Seife zwischen den Fingern, mechanisch, als würde er einen Schalter umlegen wollen. Als ließe sich alles, was eben noch gebrannt hat, einfach abspülen. Man war er tief in dem engen Arsch, jeder Stoß bis zum Anschlag. Schon der Gedanke jetzt lässt ihn schon wieder geil werden.

Das Wasser rauscht. Sein Puls auch.

Er schaut kurz in den kleinen Spiegel über dem Becken. Sieht rote Augen. Angespannte Kiefer. Einen Typen, der gerade so tut, als wäre alles normal. Reiß dich zusammen. Er trocknet sich hastig ab, zieht die Kleidung wieder gerade, richtet den Hoodie. Ein letzter Blick.

Dann Licht aus.

Oben wartet schon wieder eine andere Rolle. Und er weiß: Er wird sie spielen. Tür auf:

Jacky steht da, barfuß auf dem Teppich, ein Shirt zu groß, Ärmel bis über die Hände. Jeremias bleibt erst stehen, als müsste er sich neu kalibrieren.

Er grinst schief, zieht sie an sich und kann bereits ihre nasse Fotze riechen. Steckt ihr die Zunge in den Hals, krallt seine Finger in den geilen Hintern. Weich rund mädchenhaft, ganz anderes als der drahtige feste Arsch von soeben.

Schon steckt sein Finger in ihrer Rosette. Jerre ohh man endlich bist du da. Schon ist sie unten, seinen Schwanz in den kleinen Händen, der pinke Nagellack wie kleine Zähne am Schaft. Schmeißt ihn aufs Bett und bevor er sich die Kapuze vom Kopf ziehen kann. Saugt sie wie eine Maschine, die Augen zu und tief in den Rachen bis er die enge Kehle spürt. Nochmal, nochmal, hält ihren Kopf fest, presst ihre Nase in seinen Unterleib, bis sie mit den Händen schlägt, wimmert, keucht, grunzt und sich freikämpft aus der Klammer, fast kotzt und die Tränen aus den Augen laufen, Speichel ..... Scheisse Jerre, du bist ja drauf. Um gleich wieder seine Eichel in die Backen zu stopfen.

Jeremias bereitet sich auf die nächste Ladung vor, bremst, hält sie wieder fest um den Moment zu beherrschen. Gibt ihr Raum, lässt sie, wichst ihr den Schwanz in die Lippen. Sie kennt sein Spiel.

Jacky lacht leise, fast nervös. Das Lachen reißt an ihm. Erdung. Gleichzeitig neue Spannung. Ihre Finger greifen nach seinen Beinen, ziehen ihn näher, dann lassen sie wieder los. Ein Spiel aus Annähern und Zurückziehen. Kontrolle im Wechsel.

Er spürt Zittern. Nicht nur bei ihr. Bei sich. Mikrosekunden, in denen die Muskeln nicht wissen, ob sie halten oder nachgeben sollen.

Er greift zu. Zieht sie hoch, nicht grob – entschlossen. Ein Impuls, der aus dem Körper kommt, nicht aus dem Plan. Jacky lässt es zu, der Widerstand nur gespielt, ein kurzes Stolpern, dann dreht sie sich mit der Bewegung, als hätte sie genau darauf gewartet. Kniet vor ihm auf dem Bett.

Ihre Hände suchen sofort Halt, klammern sich fest. Sein Atem geht flach. Zu schnell. Er merkt, wie viel Kraft er gerade hält, wie sehr er sich kontrolliert.

Langsam. Der schöne Arsch vor ihm, wie sie ihn hoch streckt. Mit einer Hand spreizt sie von unten die Schamlippen. Wartet, wartet, daß er hinein schlüpft.

Das Licht trifft ihren Nacken, die feinen Härchen, die sich bei seiner Berührung aufstellen. Er sieht es, spürt es gleichzeitig. Ursache und Wirkung verschwimmen. Seine Hände arbeiten, nicht hektisch, eher konzentriert, als würden sie etwas lernen wollen. Dieser geile Arsch.

Das Bett gibt nach, ein leises Protestieren des Lattenrostes, Geräusche werden größer als sie sind. Jerre spuckt in seine Hand, verteilt es auf der Eichel und den Rest schmiert er zwischen die Backen bis zur Pussy.

Jacky lehnt sich zurück, nur ein Stück, genug, um Raum zu schaffen. Grinst wie ein kleiner Teufel und zaubert ein Kondom aus ihrer Hand. „Du weißt doch ich mach's nur damit und außerdem, deine Ladungen würden mir noch Stunden danach die Beine runterlaufen. Keiner gibt so viel Saft, unglaublich.

Mit einem geübtem Griff schiebt sie das rosa Latex über Eichel und Schaft. Massiert und schiebt dabei die Vorhaut nach hinten. Das kleine Reservoir kneift sie zwischen Daumen und Zeigefinger um Luftblasen zu vermeiden, Jacky hat den Dreh raus, auch mit ihrer Faust. Ein Zittern läuft durch ihn, beginnt irgendwo tief, endet in den Hoden, in seinem Kolben.

Sie dreht den Kopf ein wenig, sucht seinen Blick im Spiegel gegenüber. Für einen Moment sehen sie sich beide dort: verzerrt, angeschnitten, echt.

Er setzt an und sieht in ihren Augen dort im Spiegel ihre Überraschung und schon presst er in die Enge. Drückt mit Daumen und Zeigefinger seine Eichelspitze mit dem Latex in ihren glänzenden Anus. Rotzt nochmal eine Ladung Spucke nach und schiebt. Ganz anderes als bei dem Skater, der ihn ohne Widerstand aufgenommen hatte, hier wehrt sich der Muskel, Jacky kämpft, keucht, presst. Aber er lässt ihr ****.

Sekunden später ist er drin, spürt den Darm, den weichen engen heißen Tunnel. Wenn er rein und raus gleitet, der braune Schleim auf dem Gummi an seinem Schwanz. Bis sie endlich FICK MICH BABE stöhnt, ihm mit beiden Händen die Backen aufmacht und er nicht mehr weiß ob er den jungen Typen fickt oder Jacky. Er weiß nur, daß er das erste Mal genau weiß wie er es machen muss. Er kennt den Rhythmus, macht die Augen zu.

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