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Chapter 9 by berni berni

Was folgt nun?

Claire macht mich fertig

Florian verlässt die Küche mit einem letzten, abschätzenden Blick auf mich, seine Schritte hallen durch den Flur, als er die Tür hinter sich schließt. Claire und ich sind allein – ich knie immer noch auf dem harten Fliesenboden, nackt, die Knie pochen von der stundenlangen Haltung, der Geschmack des Frühstücks klebt bitter in meinem Mund. Der Raum fühlt sich plötzlich enger an, die Luft schwerer, erfüllt von ihrem Parfüm, das mich umhüllt wie eine unsichtbare Fessel. Sie steht auf, streckt sich genüsslich, ihre Silhouette wirft einen langen Schatten über mich. „Jetzt zu uns beiden, Samuel', murmelt sie, ihre Stimme ein Flüstern, das in meinen Ohren vibriert. „Forian hat zu tun – Vorbereitungen für später. Aber ich... ich will deinen Geist brechen. CNC, erinnerst du dich? Du hast alles angeboten, und ich nehme es mir.'

Sie hakt die Kette vom Halsband los, aber nur, um sie durch einen Ring am Boden zu fädeln – eine improvisierte Fixierung, die mich zwingt, auf allen Vieren zu bleiben, den Kopf gesenkt. Ihre High Heels klicken auf den Fliesen, als sie um mich herumgeht, langsam, bedächtig, wie eine Löwin, die ihre Beute mustert. „Schau dich an, Sam. 25 Jahre ****, stark gebaut, und doch... so schwach. Ein Hausmeister, der dachte, er könnte helfen. Stattdessen kriechst du hier, nackt und wertlos.' Ihre Worte schneiden tiefer als jede Peitsche, bohren sich in meinen Verstand, wecken Zweifel, die ich nie kannte.

Ich will aufbegehren, aber sie presst ihren Schuh auf meinen Rücken, drückt mich flach auf den Boden, die Sohle hart gegen meine Wirbelsäule. Der Geruch von Leder und Staub steigt mir in die Nase, vermischt mit dem Resten des Essens. „Sag es: Ich bin wertlos.' Ihre Stimme ist ruhig, fast mitleidig, aber darunter lauert Grausamkeit. Ich schweige, beiße die Zähne zusammen – ein letzter Funke Stolz. Sie lacht leise, ein Klang, der mich erschaudern lässt, und setzt sich auf einen Stuhl, zieht mich näher, bis mein Kopf zwischen ihren Beinen ruht, nah, aber nicht berührend. Ihr Rock raschelt, und ich spüre die Wärme ihrer Haut, den Duft ihrer Erregung – eine **** der Verweigerung.

„Weißt du, warum du hier bist, Samuel? Nicht wegen deiner Stärke. Sondern weil du schwach bist. Ein Mann, der sich anbietet, ohne nachzudenken. Kein Selbstwert, nur Illusionen.“ Sie streicht mit den Fingern durch mein Haar, sanft zuerst, dann zieht sie hart, reißt meinen Kopf hoch, zwingt mich, in ihre Augen zu sehen – kalt, durchdringend, als würde sie in meine Seele blicken. „Erzähl mir von deinem Leben. Deinen Freunden, deiner ****. Wie stolz sie auf dich wären, wenn sie dich so sehen könnten – kriechend, bettelnd.“

Tränen der Demütigung steigen mir in die Augen, heiß und beißend. „Bitte... hör auf“, flüstere ich, die Stimme brüchig. Aber sie lacht nur, lehnt sich vor, ihre Lippen nah an meinem Ohr. „Aufhören? Das ist erst der Anfang. Du hast kein Recht auf Stolz, Sam. Du bist unser Spielzeug. Wertlos ohne uns. Sag es.“ Ihre Nägel graben sich in meine Schultern, ritzen die Haut, ein scharfer ****, der mich keuchen lässt. Der Raum dreht sich, sensorisch überladen: Das Pochen in meinen Knien, der kalte Boden gegen meinen Bauch, ihr Atem heiß auf meiner Haut, der Geschmack von Salz auf meinen Lippen von den Tränen.

Ich breche. „Ich... ich bin wertlos“, murmele ich, die Worte schmecken wie Gift, reißen Löcher in mein Selbstwertgefühl. Sie nickt zufrieden, streichelt meine Wange, tätschelt mich wie ein Kind. „Gut. Und jetzt bettle. Bettle um Berührung, um Gnade – um alles, was ich dir verweigere.“ Sie spreizt die Beine leicht, neckt mich mit dem Anblick, berührt sich selbst, langsam, genüsslich, während ich zusehe, unfähig, mich zu bewegen. Die Erregung baut sich in mir auf, pochend, schmerzhaft, aber sie ignoriert es, flüstert weiter: „Du bist nichts. Ein Wurm, der kriecht. Kein Mann, nur ein ****. Sag es lauter.“

„Ich bin nichts!“, rufe ich, die Stimme zitternd, jedes Wort entreißt mir ein Stück von mir selbst. Sie demütigt mich tiefer, beschreibt in detaillierten Worten, wie erbärmlich ich aussehe, wie lächerlich mein Widerstand war, wie sie und Florian mich benutzen werden, bis nichts mehr übrig ist. Stunden vergehen – oder Minuten? – in diesem mentalen Käfig, ihre Worte ein Netz, das mich fesselt, mein Selbstwertgefühl zertrampelt, bis ich nur noch bettle, weine, gebrochen daliege.

Schließlich hakt sie die Kette los, steht auf. „Gut, Samuel. Du lernst. Aber wir sind noch nicht fertig.“ Sie lässt mich liegen, zitternd, leer, während sie geht – und ich hasse, wie sehr ich ihre Rückkehr ersehne.

Was für Qualen folgen?

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