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Chapter 2
by
hotciao
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Der Typ vom Stand gegenüber
Oh Mann, jetzt kommt der direkt auf mich zu. Dieser Typ hat mich schon seit zwei Tagen komplett wuschig gemacht. Seit ich auf der Messe angekommen bin, blicke ich auf die Plakate des Messestands gegenüber. Kein Riesenverlag, aber schon bekannt in der Branche, hauptsächlich Bücher über Sport, natürlich auch Biografien berühmter Sportler. Und überall sein gestählter Körper, sein irgendwie magischer Blick, er guckt nicht lächelnd, aber auch nicht grimmig auf dem Plakat, und seit zwei Tagen habe ich das Gefühl, er guckt mich direkt an, beobachtet mich in allem, was ich tue. Gestern war auf den Plakaten ein Sticker "morgen bei uns am Stand", vielleicht habe ich mich **** deshalb heute so sexy angezogen.
Ich meine, das mache ich sowieso. Ich hätte ein Image zu verlieren bei uns im Verlag, wenn ich am Stand brav, bieder und businesslike aufkreuzen würde. Dass ich mich anziehe, wie ich mich anziehe, hat auch damit zu tun, dass ich mir keine Konventionen aufdrängen lasse. Ich mache, was ich will, ich bin eine selbstbestimmte und selbstbewusste junge Frau, jeder im Verlag weiß das, und irgendwie habe ich mir genau auf diese Weise Respekt verschafft. Zugegeben, heute morgen habe ich schon ein bisschen gewagtere Sachen an, als normalerweise. Meine schwarzen High Heels zum Beispiel, die ich liebe: Absätze aus gebürstetem Edelstahl, die wunderbar auf dem Hallenboden knallen, so dass sich jeder allein wegen des Geräuschs umdreht. Halterlose schwarze Strümpfe, die aufgrund der Kürze meines Minis viel nackten Oberschenkel zeigen. Einen BH trage ich heute nicht, meine Titten hängen kein bisschen, und ich finde es viel schöner, den knallengen Stoff meines Tops an meinen Brüsten zu spüren, der irgendwie meine Nippel immer so reizt, dass sie sich deutlich sichtbar durcch den Stoff bohren. Meine Haare sind wie immer ein bisschen verwegen zerwuschelt.
Der Messetag hat ganz normal angefangen, Termine, Smalltalk, Blabla. Aus den Augenwinkeln bemerke ich, dass gegenüber am Stand etwas in Bewegung gerät. Ein paar Fotografen, ein Kamerateam, relativ junge Mädchen, die sich da versammeln. Und da ist er, der Star der neuen Autobiografie. Sieht schon ziemlich genau so aus, wie auf den Werbepakaten. Tiefschwarze Haare, ein harter, maskuliner Blick aus den blauen Augen. Hart und maskulin ist der ganze Kerl. Er trägt ein schwarzes, figurbetontes T-Shirt, das seine ausgeprägten und anscheinend immer noch sehr gut trainierten Muskeln deutlich zur Geltung bringt. Dazu eine Jeans, die eng an seinen muskulösen Fußballerbeinen liegt. Und in seinem Schritt. Ich kann gar nicht mehr weggucken und frage mich: Hat der sich das da ein bisschen ausgepolstert? Oder hat der wirklich einen so mächtigen Schwanz, wie er sich da abzeichnet?
Ich mag seine Muskeln, er sieht schon wirklich toll aus, wie zu seiner besten aktiven Zeit. Ich verfolge keinen Fußball, weiß aber trotzdem: Er war mal eine große Nummer, knapp an der Nationalmannschaft vorbeigeschrammt. Und immer Schwarm der Frauen, in der Yellowpress konnte man verfolgen, wie sich eine süße Blonde nach der anderen bei ihm die Klinke in die Hand gaben. Ich bin offensichtlich nicht so ganz sein Typ: Alles, was ich von ihm weiß, ist, dass er sich immer mit etwas dummen Blondchen umgeben hat, dicke Silikontitten, fett aufgespritzte Lippen, immer die gleichen, vom Chirurgen gemachten Nasen.
Trotzdem ist da diese magische Ausstrahlung. Und dieser fette Schwanz, den er ungeniert zur Schau stellt mit seinen engen Jeans. Und dieses Grinsen. Kein warmes Lächeln, eher ein triumphierendes Grinsen, als er merkt, dass ich ihn bemerkt habe.
Ich rede gerade mit einem schmächtigen kleinen Nerd, der einer unserer Top-Autoren ist. Der ist auf Poetry-Slams unterwegs, so eine Art Rap für Dichter. Der Fußballer stellt sich einfach zwischen ihn und mich, während ich gerade rede, und unterbricht uns.
"Hallo, ich wollte mich kurz vorstellen, ich bin da drüben an dem Stand. Vielleicht kennst du mich ja auch: Ich bin George, weißt du, der, dessen Karriere wegen dieser schlimmen Verletzung den Bach runtergegangen ist ..."
Er streckt mir seine Pranke entgegen, und wie in Trance greife ich sie und habe dabei sofort Augenkontakt mit ihm. "Äh ... angenehm, ich heiße ... äh Claudia ..." stammele ich. Verdammte Scheiße, macht der mich etwa unsicher? Das ist doch sonst nicht meine Art! Ich sammele mich und versuche, seinem Blick fest stanzuhalten. "Du, entschuldige, vielleicht können wir ja gleich nochmal reden, ich bin aber gerade mitten im Gespräch ..."
George grinst wieder dieses leicht überhebliche, spöttische Grinsen. "Ach ja? Mit dem da?" Er nickt mit dem Kopf zu dem völlig verwirrten jungen Dichter, der sich gerade die Brille richtet. Dann wendet sich George direkt an ihn und sagt: "Das stört dich doch nicht, wenn ich dir Claudia hier ein bisschen entführe, oder?"
Ein Satz, der absolut keinen Widerspruch duldet. Das spürt auch der kleine Nerd. Er stammelt mit rotem Kopf: "K... Kein Problem ... ich meine, wir können ja später noch ... nicht, Claudia? Später können wir ja dann noch ..."
Der arme Kerl tut mir Leid in all seiner Verwirrtheit. Und in seiner Unterwürfigkeit. Es ist vollkommen klar: Ich stehe gerade mit einem absoluten Alfa-Mann zusammen. Und das Beta-Männchen verkrümelt sich.
George legt locker einen Arm um meine Hüfte, um mich zu ihm umzudrehen, und ich merke, wie ich eine Gänsehaut bekomme. Diese Berührung ist wie selbstverständlich, mir aber fährt sie durch Mark und Bein. Meine Nippel stellen sich auf, mehr, als mir das in diesem Moment lieb ist. Und ich merke, wie ich nass werde zwischen den Beinen, ein untrügliches Zeichen, dass ich einen Mann will. Warum das jetzt gerade dieser Fußballer ist? Keine Ahnung. Irgendwas hat der. Diese dominante Art. Wie er meinen Autor weggeschickt hat. Wie er mich berührt. Wie er mir jetzt sagt: "Mach mal eine kleine Pause. Komm, wir gehen ein Bier ****." Und wie ich blöde Kuh einfach nur nicke, jeder Termin ist unwichtig. Meine Kehle ist trocken, unbedingt muss ich jetzt, genau jetzt ein Bier **** gehen. Mit einem Fußballer. Ich!
Er nimmt mich bei der Hand und zieht mich von unserem Messestand. Meine Assistentin schaut mir hinterher, sie schüttelt leicht den Kopf. Ich sage ihr: "Tanja, mach das in Ordnung, ja? Sag den Terminen einfach, ich wäre in einer wichtigen Lizenzverhandlung, die sich ziehen würde." Tanja schenkt mir eins iher bezaubernden Lächeln, die nur sie so gut kann. Strahlend weiße, schön gewachsene Zähne. Schmale, weiche Lippen. Verständnisvoller Blick. Sie streicht sich ihre blonden Haare zurück und seufzt. "Okay, Claudia. Aber dann erzählst du mir alles, ja?" Ich nicke, dann verschwinde ich schon mit George im Trubel der Messe.
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Claudia und George
Eine Reise in die Eskalation
Kennenlernen
Updated on Dec 8, 2025
by Germangeorge
Created on Oct 15, 2025
by Germangeorge
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