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Chapter 5 by leatherslave leatherslave

Wie geht ihr Plan weiter?

Sie versucht Frau Fischer nun erst recht vor den Karren zu spannen

Mandy wartete. Es war kurz nach Ende der sechsten Stunde, der Korridor roch nach billigem Desinfektionsmittel und nassem Polyester. Die meisten Schüler, die nicht auf dem Schulhof herumlungerten, waren auf dem Weg zur Bushaltestelle.

Frau Fischer, heute in einem unförmigen grauen Anzug, der ihre imposante Größe betonte, aber ihre Figur verbarg, kam aus dem Lehrerzimmer. Ihre blonden, schulterlangen Haare waren akkurat gestylt – kein Härchen lag falsch. Sie wirkte, als würde sie gleich einen Vortrag über die Optimierung von Datenbankabfragen halten.

Mandy atmete tief durch. Zeit für die Vorstellung.

Mit gesenktem Blick und einer perfekt dosierten Träne, die sich geradezu dramatisch über ihre Wange bohren musste, trat Mandy in Gretchens Weg.

„Frau Fischer?“ Ihre Stimme war leise, zitternd, gespielt mit der exakten Mischung aus Angst und Verzweiflung, die eine Lehrerin mit Retterkomplex sofort alarmieren musste.

Gretchen Fischer zuckte leicht zusammen. Die Anrede war unerwartet, die Emotion offensichtlich zu stark für eine gewöhnliche Frage nach Algebra. Sie sah Mandy an, ihre blauen Augen, sonst scharf und analytisch, zeigten nun eine Spur von Ungeduld.

„Ja, Mandy? Ist etwas mit der Hausaufgabe?“

Mandy schüttelte den Kopf, die Träne rollte nun tatsächlich ab. „Es… es geht nicht um Mathe. Es geht um ihn.“

Frau Fischer runzelte die Stirn. „Ihn? Wen meinst du?“

„Dragan“, hauchte Mandy, kaum hörbar. Sie sah sich nervös um, als könnte er hinter dem nächsten Spind hervorspringen.

Das war der Schlüssel: Die Lehrerin musste glauben, dass die Bedrohung unmittelbar und allgegenwärtig war.

Gretchen versteifte sich. Dragan. Dieser Halbwelt-Typ, den sie vor ein paar Tagen vom Gelände gejagt hatte.

Sie hatte seine seltsame Reaktion - erst Renitenz und dann sein widerwilliges Einlengen – in einem Winkel ihres Gehirns gespeichert. Ein seltsam aufregendes Gefühl der Macht war ihr durch die Adern geschossen, etwas, das weder eine korrekte Abiturquote noch ein perfekter Schuljahresabschluss bisher bescherrt hatte....

„Ich dachte, ich hätte klargemacht, dass dieser Mann keinen Zutritt zum Schulgelände hat“, sagte Frau Fischer, ihre Stimme nun streng.

Die gerissene kleine Hobbyhure registrierte zufrieden:

Der professionelle Schutzmodus war aktiviert.

Mandy trat näher, brach damit subtil die übliche Distanz zwischen Lehrerin und Schülerin.

„Er wartet nicht mehr hier. Er… er wartet überall sonst. Er lässt mich nicht in Ruhe, Frau Fischer ich bin ****, was soll ich tun?.“

Sie legte ihre ganze schauspielerische Energie in diesen einen Satz, malte das Bild eines unschuldigen Mädchens, das in die Fänge eines grausamen Mannes geraten war...

scheinbar ohne ihr eigenes Zutun...

nun die Realität sah da ein wenig anders aus...

Gretchen Fischer rang mit sich.

Normalerweise hätte sie Mandy zum Vertrauenslehrer geschickt. Aber diese Situation war anders. Sie hatte Dragan gesehen, die Art, wie er Mandy ansah, nicht wie eine Schülerin, sondern wie… ein Objekt.... ein Besitz....wie sein Eigentum!

„Mandy, wir können hier nicht darüber reden“, sagte Frau Fischer leise, der die ganze Thematik "Sex gegen Geld" suspekt..... und unterschwellig, von ihrem Verstand unbemerkt auch anregend war....

„Komm in mein Büro. Das ist sicherer.“

Das sogenannte Büro war ein kleiner Anbau des Informatikraumes. Es roch nach Kaffee und Papierstapeln. Die Wände waren steril weiß, die Regale geordnet. Es war der Inbegriff der Ordnung, welche Gretchen Fischer ihrem Leben aufzwang.

Mandy setzte sich auf den einzigen freien Stuhl, der ihr als Schülerin zur Verfügung stand, und schien in dem sterrilen Raum zu versinken.

„Also“, begann ihre Lehrerin und schloss die Tür. Das Klicken des Schlosses hallte im Raum nach. Es war eine Geste der Vertraulichkeit, aber auch eine unbewusste Handlung der Dominanz; Gretchen kontrollierte nun den Raum.

„Erzähl mir alles. Was genau tut dieser Dragan? Erpresst er dich? Droht er dir?“

Mandy wischte sich vorsichtig die restliche Träne weg. Sie wusste, sie musste die Geschichte verkaufen, ohne die Details zu nennen, die der hinterwälderisch konservativen Weltsicht der jungen Lehrerin ein sofortiges Urteil provozieren würden.

„Er… er hat mir geholfen, als ich in Schwierigkeiten war“, begann Mandy, ihre Stimme leise und reumütig.

Das diese "Schwierigkeiten" auf ihr eigenes Konto gingen erwähnte sie natürlich nicht...

„Ich hatte Schulden. Bei den falschen Leuten. Und er hat sie übernommen. Aber jetzt… jetzt gehöre ich ihm..... Sagt er.....“

Die junge Lehrerin atmete scharf ein

„Welche Art von Schulden? ****?“

Mandy beglückwünschte Frau Fischer für ihren Scharfsinn.... ja tatsächlich hatte sie eine wilde Party mit den süßen Verlockungen von Partydrogen abgerundet.... hinzu kamen die teuren Fummel die sie sich im Vorfeld ihrer Karriere als Nutte geleistet hatte...streng genommen waren somit die Schulden nicht Ursache sondern Resultat ihrer bereits vorher mit Dragan getroffenen Vereinbarung...

Äußerlich schüttelte sie hingegen den Kopf, ihr Blick traf absichtlich den Boden.

„Nein. Es ist komplizierter. Er verlangt, dass ich Dinge für ihn tue. Dinge, die ich nicht tun will. Er sagt, wenn ich aufhöre, wird er dafür sorgen, dass meine ****, meine Freunde, jeder erfährt, was ich die letzten Monate getan habe. Er hat… Beweise. Fotos. Und er tut so, als wäre er mein bester Freund, aber in Wahrheit er ist ein Monster.“

Geflissentlich überging Mandy die Frage nach dem Grund ihrer Schulden.

Es war eine brillante Lüge. In Wahrheit genoss Mandy die Arbeit; sie genoss das Geld und die Macht über ihre Kunden.

Aber Dragan war, jetzt wo alles so gut lief, nur noch eine geschäftliche Belastung, ein unnötiger Kostenfaktor in ihrer Kalkulation, ein Hinderniss auf ihrem Weg zur Edelprostituierten.

Gretchen sah die zierliche, niedliche blonde Schülerin vor sich. Es war unmöglich, dass dieses Mädchen so früh in ein Leben der Kriminalität geraten war – es musste **** sein.

Ihre konservative Moral schrie nach Gerechtigkeit; ihre Lehrerinnenpflicht forderte Schutz.

„Wir müssen zur Polizei gehen, Mandy.“, sagte sie daher bestimmt.

Mandy hob den Kopf, ihre Augen weit vor gespieltem Entsetzen.

„Nein! Auf keinen Fall! Er hat gesagt, wenn ich zur Polizei gehe, wird er es schlimmer machen. Er kennt Leute. Er weiß, wo ich wohne. Er hat mir gedroht, dass er seine Kontrolle über mich demonstrieren wird, wenn ich etwas derartiges versuche.“

Sie hatte das Wort Kontrolle mit kalkulierter Betonung ausgesprochen.

Sie wusste anders als diese Selbst, dass Frau Fischer selbst eine Frau war, die unbewußt Kontrolle suchte und ausübte, auch wenn sie es unter akademischem Anstrich versteckte. Die Vorstellung, dass so ein Mann Mandy so brutal dominierte, musste den ihrer Lehrerin eigenen, unterdrückten Dominanzinstinkt herausfordern.

„Was soll ich dann tun, Mandy? Ich bin deine Lehrerin, ich kann ihn nicht einfach verjagen, so wie auf dem Schulhof. Das war ein einmaliger Vorfall, weil er das Gelände betreten hat.“

Mandy beugte sich vor, ihre Stimme wurde zu einem aufgeregten Flüstern, das fast wie eine geheime Absprache klang.

„Aber wissen Sie, was Sie getan haben, Frau Fischer? Sie haben ihm Angst gemacht. Er hat Ihnen gehorcht. Kein anderer tut das! Er hat Sie so angesehen, als hätten Sie die Macht, ihm seinen Platz zu zeigen. So hat er sich noch nie jemand anderem gegenüber verhalten, nicht einmal gegenüber den Bullen.“

Mandy blickte ihre Lehrerin direkt und intensiv an.

„Ich brauche Sie, Frau Fischer. Ich brauche Sie, um ihn abzuschrecken. Nur ein einziges Mal. Wenn er sieht, dass Sie wirklich hinter mir stehen, dann hält er sich fern.“

Mandy malte ein Bild, das dem Ego der jungen blonden Lehrerin auf subtile Weise streichelte: Sie war die Einzige, die stark genug war, Dragan die Stirn zu bieten. Sie war die Unbestechliche, die Starke, die Rächerin, die mit ihrerm entschlossenen Auftreten und ihrer Autorität den Schmutz zurückdrängen konnte.

Gretchen spürte, wie ein ungewohnter Adrenalinschub durch ihren Körper jagte. Es war die gleiche Mischung aus Angst und Erregung, die sie bei manchen herausforderndern Krav Maga Trainingseinheiten empfand, und doch war es auch irgendwie anders als wenn sie einen Gegner zu Boden rang.

Sie bildete sich ein das es daran lag das es hier um das Schicksal eines jungen unschuldigen Mädchens ging.

Oder zumindest das Schicksal eines Mädchens, das sie für unschuldig hielt....

Die Lehrerin lehnte sich zurück, ihre Finger verschränkten sich auf dem Mahagoni-Schreibtisch, der so gar nicht zur Schule passte, aber den sie sich hart erkämpft hatte.

„Das ist gefährlich, Mandy“, sagte Fischer, mehr zu sich selbst als zu der Schülerin.

„Ich weiß“, hauchte Mandy. „Aber ich bin völlig ****. Ich habe niemanden sonst. Wenn Sie mir nicht helfen, dann… dann bin ich für immer seine Hure.“

Hat Mandy sie genug eingewickelt?

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