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Chapter 9
by
hotciao
was passiert am Abend?
Hippies am Strand
Ich wurde von einem Flackern wach. Ein paar hundert Meter entfernt hatte irgendwer ein Lagerfeuer am Strand entzündet. Und vor uns kniete ein Typ in einer zerrissenen Jeans. Er trug ein eng anliegendes ausgewaschenes schwarzes T-Shirt, das seine Muskeln und seine dunkle Haut gut zur Geltung brachte. Die Dreadlocks, die weiß aufblitzende Zähne im dunklen Gesicht, als er auf meinen erschrockenen Blick reagierte. Er sprach mich direkt auf deutsch an - sah ich wirklich so deutsch aus?
"Hey," sagte er mit angenehm tiefer und leicht angerauter Stimme, "wir haben uns nur gedacht, vielleicht wird es euch ein bisschen kalt. Wollt ihr nicht zu uns ans Lagerfeuer kommen?"
Ich blinzelte ihn verständnislos an und versuchte, einen Arm über meine Titten und eine Hand über meine Fotze zu legen. Er lachte auf. "Mach dir bloß keine Probleme. Du … ich meine, ihr seht doch super aus." Er sah zu Tina herüber, die bäuchlings lag und gerade wach wurde. Ihr süßer kleine Hintern, nackt in den Abend gereckt, ihre verwuschelten Haare, ihr noch im Traum gefangenes Gesicht. Der Typ ließ seinen Blick lang über sie streifen, für meinen Geschmack einen Hauch zu lang. Ihr schien das überhaupt nichts auszumachen, sie drehte sich sogar um und stützte sich auf ihre Ellbogen. Titten Nippel Nabel Fotze. Der Typ wies nochmal auf das Lagerfeuer. "Also, was ist? Kommt ihr mit?"
Am Feuer eine bunte Mischung aus italienischen und deutschen Hippies. Sie waren laut, lachten, rauchten Joints. Nach und nach lernten wir alle kennen, der Dreadlock-Typ hieß Jay und war ziemlich beschäftigt mit Sofia, einem brünetten Mädchen mit wilden Locken. Die beiden knutschten wild herum. Nike, eine gepiercte Deutsche, lächelte uns selig mit ihrem Sommersprossengesicht an. Sie war schon ziemlich high. "Hallooooo ihr … Ihr kommt doch gleich noch zu uns oder?" Ich drehte mich nach Jay um, um ihn zu fragen, was Nike wohl meinte. Aber Jay hatte anderes zu tun, inzwischen hatte er seine Hand unter das weite T-Shirt von Sofia geschoben, und Sofia strich über die Beule in seinen zerrissenen Jeans. Eine andere deutsche Studentin sagte: "Naja, wir machen jede Nacht Party, in der alten Villa da hinten. Da wohnt schon lang niemand mehr. Ist ein bisschen staubig, aber wir wohnen da jedes Jahr, und inzwischen haben wir hier viele Freundinnen und Freunde, alle sind gut drauf. Ach, kommt doch, ja?" Sergio, ein ziemlich gut aussehender Italiener mit breiten Schulter reichte Tina und mir eine Weinflasche und strahlte uns mit makellosen weißen Zähnen an: "Ja, kommt zu uns, Jay hat mir schon so viel von euch erzählt …"
Seltsam, dachte ich noch, so viel hatten wir ja bisher nicht geredet, und als wir zum Feuer gegangen waren, war Jay ziemlich schnell mit Sofia beschäftigt. Es sei denn … da war dieser Schatten, der mir jetzt wieder einfiel, dieses Gefühl, in unserem Apartment beobachtet worden zu sein. War das Jay gewesen, der da gespannt hatte? Ich spülte meine Bedenken mit dem schweren Rotwein herunter. Und wenn schon. Die kamen mir alle ziemlich offen und tabulos vor. Nike sang zum Gitarrenspiel von einem Typ und massierte ihm dabei die Schultern, Sergio lag im Schoß einer Schwarzen, drehte den Hinterkopf zwischen ihren geöffneten Beinen, so, dass sie lachen musste. Alle wirkten zumindest ****, wenn nicht mehr, und als der Joint bei uns ankam, sagten auch Tina und ich nicht nein. Er knallte ziemlich rein, viel mehr, als ich das bisher gewöhnt war. Bestimmt in irgendein Öl getaucht. Ich lehnte mich zurück, sah den Wolken am abendlichen Himmel nach, hörte Möwen kreischen, oder war es ein lachendes Mädchen? Jay und Sofia, die sich im Sand rollten und sich dabei ihrer Kleidung entledigten, was für schöne Muskeln Jay hatte, die Finger von Sofia an seinen Brustmuskeln, an seinen Brustwarzen, ihre Zunge an seinem Hals, seine Zunge an ihren jetzt freiliegenden großen weichen Titten, ihre Hand an seinem Arsch, sie zog ihn auf sich, sanfte Wellenbewegungen, Wellen, Wellen, Wellen, gemeinsam, zusammen, verschlungen, ein Keuchen, von ihm? Von ihr?
Tina neben mir, die über die nackten Oberschenkel eines deutschen Sunnyboys mit ihren Fingernägeln strich, während er ihr irgendein philosophisches Konzept erklärte. Merkte der denn nicht, dass ihr Blick die ganze Zeit von seinen Augen hinab zu seiner Badehose wanderte? Dass ihre Fingernägel immer weiter hoch kratzten zum Rand seiner Hose? Ich musste lachen über diese Blödheit, ich bekam einen Lachkrampf, irgendwann fiel Nike in mein Gekicher ein, setzte sich hinter mich, schlang ihre Arme um mich. Harte spitze Titten von hinten in meinem Rücken. Lachen, bis die Tränen kamen. Ihre Hand auf meinem Hüftknochen. Ihre Hand, die mich hielt. Fest. Und dann plötzlich ganz sanft. Ihre Hand hob sich. Senkte sich. Sanft. Federleicht. Meine Möse zuckte ihrer Hand entgegen. Handfläche. Daumenballen. Fingerkuppen. Leicht gewölbt, gegen meine Wölbung unter meiner Bikinihose. Nässe ohne Wasser. Lagerfeuerhitze. Ich wollte sie schwerer, wollte den Vogel auf meiner Fotze festhalten, nahm ihr Handgelenk, drückte sie mir entgegen, fühlte ihre sich bewegenden Lippen an meinem Ohr "Später, mein Schatz, später …" Dann wieder allein, bis Tracy, die Schwarze, zu mir kam, mit Sergio im Schlepptau. "Alles gut bei dir?" Ich nickte und zog noch einmal an dem Joint, den sie mir reichte. Tolles Zeug. Alles bunt, alle so weichwarmnett. Alle unfassbar gut aussehend, als wären sie aus einem Modemagazin herausgefallen. Ich musste wieder kichern, als ich mir vorstellte, eine riesige Zeitschrift zu schütteln, und diese ganzen Leute fielen aus dem Heft in den Strand.
