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Chapter 22 by emgla124 emgla124

Wie geht es weiter?

Wieder im Club

Einige Tage später stand ich in der Dunkelheit, mein Blick fest auf den Eingang des Clubs gerichtet. Die Erinnerungen an Julias Schreie brannten in meinem Kopf, und ein tiefes, brennendes Verlangen nach **** trieb mich voran. Jamal hatte gedacht, er könnte mich so einfach abspeisen, aber er hatte keine Ahnung, was er in mir ausgelöst hatte. Ich hatte Tage gebraucht, um mich zu sammeln, um einen Plan zu schmieden, aber jetzt war der Zeitpunkt gekommen. Die Wut in mir kochte über, als ich langsam auf den Eingang zuging, fest entschlossen, Julia zu befreien und Jamal für das zu bezahlen, was er getan hatte. Mein Plan war klar, meine Seele war bereit für alles, was kommen würde.

"Willkommen zurück", hallte Jamals Stimme in meinem Ohr als ich den Club betrat. Ein kaltes Lächeln lag auf seinem Gesicht. "Ich wusste, du würdest zurückkommen." Seine Worte triefen vor Hohn, doch ich schwieg.

Jamal trat näher, ein spöttisches Lächeln umspielte seine Lippen. "Komm, lass uns reden," sagte er leise, während er eine elegante Geste zum Inneren des Clubs machte. "Ich habe eine Einladung für dich, eine Gelegenheit, deine Nichte wiederzusehen." Seine Worte hingen in der Luft, schwer von ungesagten Drohungen. "Folge mir, und vielleicht... vielleicht darfst du sogar selbst auswählen, wie sie zurück zu dir kommt." Sein Ton war süßlich, doch darunter lag etwas Kaltes, Bedrohliches. Die Wut in mir brodelte, doch ich nickte langsam, jeden Schritt sorgfältig abwägend. Ich wusste, dass ich in ein Spiel einstieg, dessen Regeln ich nicht kannte, aber ich hatte ****.

Ich folgte Jamal tiefer in den Club hinein, die Luft war schwer von Rauch und dem süßen Duft von ****. Die Musik pulsierte durch den Raum, doch ich hörte sie kaum, so sehr konzentrierte ich mich auf Jamal. Seine Schultern waren entspannt, doch ich spürte die Anspannung in seinem Gang. Wir passierten eine schwere Samtvorhang, der in schweren Falten zu Boden hing, und betraten einen privaten Bereich. Die Wände waren mit dunklem Holz verkleidet, und in den Ecken standen gedämpfte Lampen, die den Raum in ein rotes Licht tauchten. Jamal blieb vor einer Tür stehen, die er mit einem Schlüssel öffnete. Er nickte mir zu, und ich trat ein.

Als ich den Raum betrat, war es still. Die Luft roch nach Desinfektionsmittel und etwas Süßlichem, das mich an den Duft von Parfüm erinnerte. Jamal schloss die Tür hinter mir und lehnte sich dagegen, ein Lächeln spielte um seine Lippen. "Also, hier ist sie," sagte er und deutete auf eine Tür am anderen Ende des Raumes. "Julia. Deine Nichte. Sie ist... bereit für dich." Seine Stimme war voller Hohn, und ich spürte, wie mein Herz schneller schlug. Ich wollte zu ihr, aber Jamal hielt mich auf. "Erst müssen wir die Bedingungen klären," sagte er und zog ein Stück Papier aus seiner Tasche. "Unterschrieben und abgestempelt. Du weißt, wie das ist."

Ich starrte auf das Papier in Jamals Hand, meine Hände zitterten vor Wut. Was immer dort stand, es würde mich nicht aufhalten. Nichts würde mich davon abhalten, Julia zu holen. Jamal bemerkte mein Zögern und trat einen Schritt näher, sein Lächeln wurde breiter. "Es ist nur eine Formalität," sagte er leise, seine Stimme triefte vor Hohn. "Unterschreib, und du darfst sie sehen. Vielleicht sogar mit nach Hause nehmen, wenn du kooperierst." Seine Worte waren ein Messerstich in meine Seele, doch ich **** mich, ruhig zu bleiben. Ich nahm das Papier, meine Augen huschten über die Zeilen. Seine Augen glitzerten vor Triumph, als er beobachtete, wie ich das Papier in meinen Händen hielt, die Worte darauf verschwammen vor meinen Augen. Plötzlich zog er ein Bündel Geldscheine aus seiner Tasche und warf es auf den Tisch. "Für deine Kooperation," sagte er, seine Stimme war süßlich und widerlich. "Julia ist ein besonderes Mädchen, und sie verdient eine besondere Behandlung."

"Unterschreib, und du kannst Julia mit zu dir nachhause nehmen" sagte Jamal leise, seine Stimme war ein Flüstern, das mich jedoch wie ein Schrei durchfuhr. Ich nahm das Papier, meine Hände zitterten vor Wut, während ich die Worte erneut überflog. Alles in mir schrie danach, Jamal zu packen und ihn für das zu bestrafen, was er Julia angetan hatte. Doch ich wusste, dass ich ruhig bleiben musste, wenn ich sie retten wollte. Langsam hob ich den Kopf und sah Jamal in die Augen, in denen Triumph und Hohn lagen. "Was immer du von mir verlangst," presste ich zwischen den Zähnen hervor, "ich werde es tun, solange ich Julia zurückbekomme." Jamal grinste, offensichtlich zufrieden mit meiner Kapitulation. Er reichte mir einen Stift, und ich unterzeichnete das Papier, ohne zu wissen, was ich damit versprach. Es war mir gleichgültig.

Die Tür öffnete sich mit einem leisen Knarren, und Jamal trat beiseite, um mich durchzulassen. Mein Herz raste, als ich den Raum betrat, und dort, auf einer schmalen Couch in der Ecke, saß Julia. Sie sah auf, als ich hereinkam, und unsere Blicke trafen sich. Ihre Augen waren leer, die Lebenskraft, die einst darin gebrannt hatte, war erloschen. Sie trug ein einfaches, weißes Kleid, das zu sauber und ordentlich wirkte, um echt zu sein. Ihre Hände lagen still in ihrem Schoß, und als ich auf sie zutrat, regte sie sich nicht. Es war, als wäre sie in einen tiefen Schockzustand gefallen, oder vielleicht hatte man ihr **** gegeben, um sie ruhigzustellen.

Als ich Julia sah, erstarrte ich. Ihre Augen, einst voller Leben und Lachen, waren nun leer und leer. Das weiße Kleid, das sie trug, sah aus wie eine Uniform, eine Maske, die ihre wahre Persönlichkeit versteckte. Ich fühlte, wie meine Wut und mein **** in mir brodelten, doch ich wusste, dass ich ruhig bleiben musste. Jamal stand hinter mir, ein Lächeln auf seinem Gesicht, als ob er wusste, was ich dachte. "Julia," flüsterte ich, meine Stimme zitterte. Sie reagierte nicht, nicht einmal ein Blinzeln. Es war, als ob sie in einer anderen Welt war, einer Welt, in der ich nicht existierte.

Ich trat langsam auf Julia zu, mein Herz schlug so heftig, dass ich dachte, es würde Jamal bis in den hintersten Winkel des Raumes hören. Sie saß regungslos da, ihre Augen starr auf einen Punkt an der Wand gerichtet, der meine Anwesenheit nicht zu registrieren schien. Ich kniete mich neben sie, meine Hand zitterte, als ich sie vorsichtig auf ihren Arm legte. "Julia," flüsterte ich, meine Stimme brach vor Emotionen. "Ich bin hier. Ich werde dich nach Hause bringen." Keine Reaktion. Nicht einmal ein Flackern in ihren Augen. Es war, als ob sie in einem tiefen Schlaf gefangen war, aus dem ich sie nicht wecken konnte. Ich streichelte vorsichtig Julias Arm, hoffte, dass sie irgendwie spüren würde, dass ich da war, dass ich sie nicht im Stich lassen würde. Doch sie rührte sich nicht, ihre Augen starrten weiterhin an die Wand, als wäre ich unsichtbar. Jamal stand immer noch im Eingang, sein Grinsen war unverändert, und ich konnte spüren, wie seine Blicke auf uns ruhten, wie er genoss, was er angerichtet hatte.

Jamal trat einen Schritt vor, sein Lächeln wurde breiter, als er sah, wie ich Julias Arm streichelte. "Du denkst wirklich, du kannst sie einfach mitnehmen?" fragte er, seine Stimme war voller Hohn. "Das Papier, das du unterschrieben hast, bindet dich an mich. Du gehörst jetzt mir, und Julia... nun, Julia ist ein besonderes Geschenk. Für jemanden, der bereit ist, so viel zu opfern." Er lachte leise, ein kalter, mitleidloser Laut, der mir eine Gänsehaut über den Rücken jagte. "Aber keine Sorge, du wirst sie sehen. Vielleicht sogar oft. Aber letztendlich wird sie tun, was man ihr sagt, und du... du wirst tun, was ich dir sage." Seine Worte waren Gift, und ich fühlte, wie mein Blut kochte.

Rettung oder verloren?

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