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Chapter 14

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Nachhilfe in Fremdsprachen

Mirko wusste nicht, ob er lachen oder wütend werden sollte. So dämlich konnte doch niemand sein. Sein erster Impuls war, ihr handgreiflich zu zeigen, was er von ihr erwartete, und ihr auf diese Weise gleichzeitig klar zu machen, dass er sich nicht verarschen ließ. Oh ja, bei dieser Vorstellung sprengte sein ohnehin schon längst steifer Schwanz beinahe seine Jeans. Es geilte ihn unheimlich auf, dominant aufzutreten und Frauen zu bezwingen. **** ballte er seine Fäuste und bereitete sich darauf vor, aufzuspringen, Mandy zu packen und ihr seinen Prügel brutal zwischen die rot bemalten Lippen zu rammen.

Doch er blieb sitzen, atmete tief ein und aus, **** sich, seine Hände zu entspannen.

"Sag mal, kapierst du nicht? Französisch heißt, dass du ihm einen blasen sollst!"

Mandy sah nachdenklich aus. Sie legte den Kopf schief und zwinkerte mit den Augen. Sie hatte eine grobe Ahnung von dem, über das da gesprochen wurde. Jana hatte in ihren Geschichten immer mal wieder etwas von Blasen erzählt. Bäh! Sie verzog angewidert den Mund. Jetzt erinnerte sie sich. Es bedeutete, den Penis eines Mannes abzulutschen. Igitt. Sowas könnte sie nie tun. Allein bei der Vorstellung wurde ihr fast schlecht. Verzagt schüttelte sie den Kopf.

"Das kann ich nicht."

Mirko wirkte über ihre Weigerung ganz und gar nicht glücklich. Es kostete ihn einige Anstrengung, seinen Zorn zu zügeln. Heimlich schielte er aus den Augenwinkeln zu seinen Kumpels. Vor ihnen durfte er auf keinen Fall sein Gesicht verlieren. Er musste sich unbedingt gegenüber dieser Tussi durchsetzen, ansonsten wäre seine Ehre und Autorität beschädigt.

Da hellte sich seine Miene schlagartig auf. Sein Blick war auf Peter gefallen, den er während der Show schon fast vergessen hatte. Er setzte ein siegessicheres Lächeln auf und meinte gönnerhaft:

"Alles klar. Ich sehe ein, dass du ohne Erfahrung und Anleitung das nicht ausprobieren willst. Darum bekommst du natürlich Gelegenheit zum Üben. Das funktioniert natürlich am einfachsten, mit jemandem, den du gut kennst und dem du vertraust."

Mit dem Kinn wies er in Richtung ihres im Sessel hängenden Bruders. Mandy folgte mit den Augen der Bewegung.

"Peter?", fragte sie unsicher.

"Ja, genau! Du übst mit ihm, bis du dich sicher fühlst. Dann kannst du Manne bedienen."

Entsetzen überzog Mandys Gesicht und sie zitterte am ganzen Körper.

"Aber ... das geht doch nicht. Wir sind Bruder und Schwester."

"Na, eben! Dann kann dein Martin hinterher schon nicht behaupten, du hättest mit einem fremden Mann herumgemacht."

Seine Geduld war erschöpft. Er stand energisch auf, packte Mandy am Oberarm und riss sie auf die Beine. Sie schrie und zappelte, konnte aber nichts dagegen tun, dass er sie zu ihrem Bruder schleifte. Der war, wie sie aus der Nähe feststellte, nicht ohnmächtig, sondern blinzelte zwischen den fast geschlossenen Augenlidern hervor und grinste blöde.

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