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Chapter 10

What's next?

Mandys Mieze

Mandys Verstand brauchte einige Zeit, um die ungewohnte Situation zu verarbeiten. Sie schaute entgeistert nach unten, wo an der Seite ihres wahnsinnig teuren Brautkleids ein Riss klaffte, der nicht nur ihr langes Bein enthüllte, sondern seitlich auch den Hüftgürtel aus weißer Spitze, an dem die feinen weißen Seidenstrümpfe mit Strumpfhaltern befestigt waren. Der Sekt, den sie intus hatte, half auch nicht dabei, einen klaren Gedanken zu fassen.

"Was ... was soll ich machen?"

"Na, probier' jetzt nochmal, dein Knie hochzuheben und dich so um die Stange zu drehen", feixte Mirko.

Etwas gehemmt folgte sie seiner Anweisung. Schließlich wollte sie nicht riskieren, dass der Rock noch weiter auseinander rutschte und noch mehr ihrer Unterwäsche preisgab. Ihr Ex-Verehrer gab sich damit nicht zufrieden. Unvermittelt fasste er an Mandys freien Oberschenkel und hob ihn langsam aber unnachgiebig nach oben, bis er waagrecht lag. Notgedrungen musste sich die Braut an der senkrechten Metallstange festhalten, um das Gleichgewicht zu wahren. Gleichzeitig zog er sie zur Seite, wodurch sie in eine sanfte Drehung einschwenkte.

"Na also, geht doch", spöttelte Mirko und trat zwei Schritte zur Seite, um ihr mehr Platz zu geben. Von den Sitzplätzen ertönten erneut Beifallsrufe und scharfe Pfiffe.

Mandy bekam eine Gänsehaut. Mirkos Hand an ihrem Bein hatte ein Prickeln ausgelöst, das sich nach und nach über ihren ganzen Körper ausbreitete. Noch nie hatte ein Mann sie auf diese Weise angefasst, quasi unter dem Rock. Noch nicht einmal Martin, der sie respektierte und zu nichts drängte, was sie nicht selbst wollte. Erst heute Nacht im Brautgemach sollte er ihr das lange, weiße Kleid ausziehen und in Besitz nehmen, was sie für ihn aufgespart hatte. Er hätte der erste Mann sein sollen, der sie in der reinweißen, ihre Unschuld symbolisierenden Unterwäsche zu sehen bekam.

Und nun hatte Mirko dieses Geheimnis offengelegt, so dass nicht nur er, sondern auch seine Freunde und der Wirt einer ihr unbekannten Kneipe alles sehen konnten. Vor Scham lief sie rot an und drehte sich unbeholfen auf einem Bein weiter, um den Zuschauern ihre Rückansicht zuzuwenden. Zur selben Zeit schlug ihr das Herz bis zum Hals. Das war alles so ungewohnt und so aufregend.

Sie meinte, noch immer Mirkos Finger an ihrem Oberschenkel zu spüren. Sie wusste, dass sie es nicht hätte zulassen dürfen, dass sie sich hätte wehren sollen oder sich zumindest die übergriffige Berührung lautstark verbitten. Zumal seine Hand so nah an ihrer ... ihrer ... sie suchte nach einem Wort, das sie für diese unaussprechliche Stelle verwenden konnte, ohne vor Scham in den Boden zu sinken ... ihre ... ihre Mieze?

Ach, das war so peinlich und gleichzeitig so irre komisch. Sie kicherte ungestüm.

Was war nur mit ihr los? Es prickelte weiter, inzwischen in ihrem Bauch. Ihr wurde warm.

Und dann spürte sie die Berührung an ihrem Rücken.

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