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Chapter 11
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Mirkos Entdeckung
Natürlich konnte es nur Mirko sein, der sich am Reißverschluss an Mandys Rücken zu schaffen machte. Aber sie wagte nicht, hinzuschauen. Stattdessen stand sie einfach nur da, so gut wie unbeweglich, und schloss die Augen. Es war ein Reflex wie bei einem kleinen Kind, das hoffte, die Monster würden verschwinden, wenn es sie nicht mehr sah. Zudem wollte sie sich nicht umdrehen, weil sie ansonsten die Zuschauer gesehen und in deren Augen die Wahrheit erkannt hätte.
Wahrheit? Was war die Wahrheit? Mandy sagte sich, dass sie das nicht wollte. Weder wollte sie auf einer Bühne in einem zwielichtigen Club stehen, noch wollte sie ohne Martin hier mit Männern zusammen sein, die zwar keine ganz Fremden waren, mit denen sie aber keine enge Freundschaft verband. Bei diesem Gedanken fiel ihr wieder ein, dass auch ihr großer Bruder Peter anwesend war, und ihr Blick huschte unwillkürlich in seine Richtung. Er hing noch immer in dem Sessel, in den er unkontrolliert gesunken war, als ihm plötzlich schlecht wurde. Hin und wieder flackerten seine Augen auf, schienen sich aber auf nichts Spezielles zu fokussieren. Seine kleine Schwester fragte sich, was mit ihm los war. So apathisch hatte sie ihn noch nie erlebt. Viel wichtiger für sie war allerdings die Frage, ob er es noch geschafft hatte, die Textnachricht an ihren Ehemann abzusenden. Davon hinge ab, wie lange sie das alles hier noch aushalten musste.
Langsam, ganz langsam zog Mirko ihren Reißverschluss nach unten. Sie fühlte, wie sich Zähnchen für Zähnchen öffnete. Immer weiter klaffte ihr Kleid hinten auseinander. Verflixt, dachte sie, gleich wird er es bemerken.
In diesem Moment wurde Mirko endgültig klar, dass Mandy unter dem Brautkleid keinen BH trug. Kein Riemchen zog sich über ihren schönen Rücken. Er pfiff begeistert durch die Zähne und zwängte sofort seine Hand von hinten in ihr Kleid hinein.
„O nein, bitte nicht ...“, keuchte sie, als sie plötzlich Mirkos Hand auf ihrer nackten Haut spürte, wie die sich aufreizend behutsam an ihren Flanken unter ihren Armen hindurch nach vorne schob.
„Lass mich machen. Du bist sehr schön“, flüsterte er ihr ins Ohr, "du musst diesen wundervollen Körper nicht verstecken."
„Das darfst du nicht tun“, flehte sie, "ich bin doch jetzt verheiratet.“
Ihr Peiniger lachte nur und küsste die junge Braut überraschend in den Nacken. Die kurze, feuchte Berührung fuhr in sie wie ein elektrischer Blitz und eine Gänsehaut jagte ihren Rücken hinab. Seine Hand fuhr derweil tiefer in ihr Kleid hinein und um ihren Oberkörper herum, bis seine Finger ihren Busen ertasten konnten.
Mandy verging fast vor Scham, als sie Mirkos kräftige Hand an ihrer jungfräulichen vollen Brust spürte. Ohne das sie es wünschte oder auch nur erwartete, richtete sich ihre Brustwarze unter dem fordernden Griff sofort auf. Immer lüsterner drückte und knetete er ihre empfindliche Halbkugel. Mandy stöhnte unfreiwillig und ging in die Knie. Noch nie hatte irgendjemand sie an dieser Stelle so angefasst. Oh, sie hoffte nur, dass Martin ebenso geschickt wäre in diesen Dingen, wie der aufdringliche Mirko.
Ihr geringer Widerstand schmolz dahin. Der jungen, unerfahrenen Braut wurde plötzlich ganz heiß. Sie wusste, dass sie sich losreißen sollte, sich zumindest wehren und Nein sagen sollte. Doch sie schaffte es nicht mehr, sich von ihrem ehemaligen Verehrer zu lösen.
Der hatte es inzwischen geschafft, ihr Oberteil bis zu Hüfte hinabzuschieben und damit ihren ganzen nackten Oberkörper freizulegen. Noch ein kleines Stückchen nach unten schob er es und das ohnehin aufgeschlitzte Kleidungsstück hatte keinen Halt mehr. Mandys Blick ging nach unten und folgte entsetzt den Überresten ihres Brautkleids, das der Schwerkraft folgend nach unten rauschte.
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Der Brautraub
Der Brautraub
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