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Chapter 17 by Reyhani Reyhani

Ende?

Sophies Sex-Vlog

Missmutig warf Meller das bunte Papierschirmchen in sein leeres Cocktailglas und schob es zur Seite. Wenn es hier doch bloß nicht so langweilig wäre. Wegen der Sicherheitslage waren sie in der Clubanlage eingesperrt und außer am Strand liegen und **** gab es eigentlich nichts zu tun. Soweit, dass er bei der Poolgymnastik mitmachen würde, hatten sie ihn noch nicht, aber das war wohl nur eine Frage der Zeit.

Hätte er sich doch nur nicht von Silvia bequatschen lassen: "Du musst mal total entspannen. Sonne, Strand, alles vergessen!" Jetzt saß er für eine Woche hier in der Karibik fest und es waren grade einmal zwei Tage rum. Die Poolbar war der einzig sichere Rückzugsort vor den aufdringlichen amerikanischen Seniorinnen am Strand und den minderjährigen Nutten in der Lobby. Es war die Hölle – das Paradies wartete zu Hause auf ihn.

Mit einem verheißungsvollen Ping kündigte sein Handy eine Kurznachricht an, die seine trüben Gedanken unterbrach: "Lieber Herr Meller, ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen. Folgen Sie dem Link. Ihre Sophie, WG 3." Wer war denn gleich diese Sophie? Der beißende Geruch einer offenen Mülltonne, die eine Servicekraft hinter ihm vorbeitrug, brachte sein Gedächtnis auf die richtige Fährte. Wie hatte er fliegen können, ohne sich um diese offene Rechnung zu kümmern? Er hätte diese Sophie sofort rausschmeißen sollen aber die ganze Geschichte um Louisa hatte ihn zu sehr abgelenkt. Sobald er zurück war, würde er einen Schlussstrich ziehen.

Entschuldigen wollte sich das Früchtchen – also klickte er auf den Link, der zu einer ganz in pink gehaltenen Homepage führte mit dem Titel: Sophies Sex-Vlog. Das klang ja schon mal nicht schlecht. Voller Erwartung klickte er auf das einzigen Video, das dort zur Zeit angezeigt wurde. Ein neues Fenster öffnete sich und eine ernste junge Frau blickte mit großen Augen durch ihre große Brille in die Kamera. Das musste Sophie sein, die Meller ja bisher nur im Dunkeln gesehen hatte. Aber von der Beschreibung ihrer Freundin Brigitte passte es. Sophie saß im Schneidersitz auf ihrem Bett, hinter ihr konnte Meller vage ein bekanntes Zimmer erkennen.

"Guten Tag, Herr Meller, ich möchte mich noch einmal in aller Form bei Ihnen für das Missgeschick bei unserem ersten Zusammentreffen entschuldigen. Ich war irgendwie unpässlich ..."

Auf Sophies scheues Lächeln reagierte Meller nur mit einem leisen Knurren. Er wollte sich lieber nicht an die Ereignisse der angesprochenen Nacht erinnern.

"Ich hatte Probleme, mich hier zu akklimatisieren, aber jetzt geht es mir besser. Meine Freundinnen helfen mir dabei. Ich möchte noch einmal sagen, wie Leid es mir tut und ich hoffe, Sie nehmen meine Entschuldigung an. Ich verspreche Ihnen, es wird nicht noch mal vorkommen. Wenn ich nur alles wieder gutmachen könnte ..."

Klar kannst du das wieder gutmachen, indem du einfach dein Fötzchen hinhältst und brav die Miete zahlst, wie alle anderen auch, dachte Meller. Obwohl ... nach dem, was vorgefallen war, sollte eigentlich ein bisschen mehr drin sein. Was sie wohl aushielt? Er würde herausfinden, ob sie wirklich so zerbrechlich war, wie ihr heller Teint und ihre zierlichen Statur es suggerierten.

"Ich habe grade erst mitbekommen, dass meine Freundin Brigitte meine Miete für mich mitbezahlt hat. Das ist mir furchtbar peinlich, das geht natürlich gar nicht. In Zukunft zahle ich für mich selbst. Wir haben von Silvia erfahren, dass Sie im Urlaub sind, aber wenn Sie wieder da sind, machen wir sofort einen Termin. Bis dahin bin ich auch ein bisschen geschickter in ... in diesen Sachen ... also Brigitte will mir helfen ..."

Sophie fing an zu stottern, fuhr sich durch ihre halblangen, dunklen Haare und rückte hektisch an ihrer Brille herum. Mellers Grinsen wurde immer breiter und gleichzeitig ärgerte er sich, dass er so weit weg war.

Jetzt kam Bewegung ins Bild. Von der Seite drängte sich eine zweite junge Frau herein und legte einen Arm um Sophie. Es war Brigitte, Meller erkannte sofort ihre blonde Mähne und auch die Möpse, die in ihrer vorgebeugten Haltung fast aus ihrem Dekolletee fielen, kamen ihm bekannt vor. Der Anblick, als sie ihn auf dem Sofa in seinem Büro geritten hatte, stand ihm noch lebhaft vor den Augen. Eine geile Braut! Jetzt sprach sie lebhaft und selbstbewusst in die Kamera:

"Hallo, Herr Meller, Silvia meinte, es wäre wichtig, dass wir uns aktiv bei Ihnen melden. Nicht dass da noch ein Missverständnis entsteht. Sophie und ich wollen auf jeden Fall in der Wohnung bleiben. Uns gefällt es sehr gut hier. Ich kümmere mich ein bisschen um Sophie und bringe sie up-to-date was die Miete angeht. Und damit Sie sehen, dass wir es ernst meinen, dokumentieren wir unseren Fortschritt exklusiv für Sie. Dann können Sie Sophie langsam kennenlernen und müssen sie nicht gleich überfallen, wenn Sie zurückkommen ..."

Zuletzt war Brigitte leiser geworden und hatte mit ihren strahlend blauen Augen ernst in die Kamera geblickt, bevor sie den Blick verschämt gesenkt hatte. Meller verstand genau, was sie sagen wollte. Sie wollte ihn überreden, sanfter mit Sophie umzugehen und sie nicht so ranzunehmen, wie er es mit Brigitte selbst gemacht hatte. Sie hielten die Kehle hin und hofften auf Gnade.

Na, das würde er sich mal überlegen. Zumindest das Überraschungsmoment, das er so liebte, hatten die beiden Studentinnen ihm durch ihre Aktion schon einmal kaputt gemacht. Da bot es sich vielleicht wirklich an, anders vorzugehen. Er liebte die Shock-and-Awe-Strategie, mit der er schon so viele seiner Mieterinnen inklusive Brigitte seinem Schwanz unterworfen hatte. Aber vielleicht musste er es bei dieser Sophie gezwungenermaßen wirklich einmal anders machen.

Jetzt ging es im Video weiter, wo Brigitte ihrer Freundin einen Kuss auf die Wange drückte und sie sanft ansprach: "Nicht wahr, Sophie, wir zeigen Herrn Meller wie gut du in dieses Haus passt." Dann wandte sie sich wieder direkt an die Kamera:

"Wir melden uns bald wieder, Herr Meller. Haben sie einen schönen Urlaub. Wir freuen uns schon und schöne Grüße auch von allen anderen. Bis bald."

Beide Mädchen winkten in die Kamera. Sophie scheu und in Gedanken vertieft, so als fürchte sie sich vor dem, was da auf sie zukommen würde. Dafür war Brigitte um so enthusiastischer bei der Sache. Dabei wackelten ihre großen Titten aufreizend hin und her. Na, die beiden waren wirklich ein komisches Pärchen. Meller war gespannt, was die sich noch ausdenken würden. Gut, dass er sie nicht gleich rausgeschmissen hatte.

Meller unterdrückte den Impuls, Sophie sofort einen Antwort auf ihre Kurznachricht zu schicken. Sie sollte ruhig noch ein bisschen im Ungewissen bleiben, ob er ihre Entschuldigung annehmen würde. Und dann müsste er auch noch mit Silvia telefonieren. Zum passiven Konsumenten von Videobotschaften würde er sich nicht **** lassen. Aber erst einmal bestellte er noch einen Cocktail. Mit der Aussicht auf Sophies Sex-Vlog als Unterhaltung war der Anblick der Wassergymnastik der Seniorinnen im Pool nebenan gleich viel besser auszuhalten.

Was bringt das nächste Video?

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