What's next?
Abend
Orgiastis hatte natürlich bemerkt, wie sehr sie auf die Penetration ihres Hinterstübchens reagiert hatte. Damals, als er selbst noch aktiv sein durfte, hatte er es geliebt Rahjalieb dabei zu beobachten, wie sie ihn anal abritt und mit den Fingern selbst für ihren Höhepunkt sorgte. Er bereute es, aus Eifersucht nie einen weiteren Mann dazugeholt zu haben, obwohl er wusste, dass sie sich danach sehnte, sich aber nicht danach zu fragen traute.
Thea schwebte auf einer unglaublichen Orgasmuswelle dahin, solch ein Höhepunkt war anstrengend und so sehr Orgiastis sich auch daran ergötzte, musste es irgendwann gut sein lassen. Er legte sich zu ihr ins Bett, sie kuschelte sich an ihn und er ließ ihren Körper langsam wieder zur Ruhe kommen
Auch Thea war überrascht, wie viel die anale Stimulation zur Verlängerung und Verstärkung ihres Höhepunktes beigetragen hat. Aber er konnte natürlich nicht wissen, dass der Effekt des Geschmackes seines Samens noch stärker war. Die heilige Alma hatte gemeint, es wäre quasi eine Grundvoraussetzung für den Ordenseintritt, sich daran aufzugeilen, wenn man Männer zum Abspritzen brachte und dafür mit Sperma belohnt wurde. Dass das für Thea zutraf, hatte ihr Körper nun eindrücklich bewiesen, aber was bedeutete das für sie und Orgiastis? Ihr Körper sehnte sich danach, endlich Sex in allen möglichen Varianten zu haben, aber ihr Herz wollte all das eigentlich nur mit Orgiastis erleben; dem einzigen Mann, den sie nicht auf der Stelle dazu bringen konnte sie durchzuficken. Andererseits hatte er gemeint, dass er ihren Aufgaben nicht im Wege stehen wollte, diesen Freibrief wollte sie aber nicht einfach so einlösen.
Wenn sie sich schon mit anderen Männern einlassen würde, dann sollte Orgiastis wenigstens dabei sein, um auf sie aufzupassen, aber noch wusste sie nicht, wie sie ihn darum bitten sollte.
Irgendwann musste sie ihn dann doch küssen, und es blieb nicht bei einem Kuss, sondern sie begannen schon wieder zu knutschen.
“Was war denn da jetzt der Unterschied zwischen Sex und Liebe machen?”, fragte sie, um von dem abzulenken, was sie eigentlich beschäftigte.
“Das hätte eigentlich nur Sex sein sollen, aber du hast es so persönlich gemacht...”
“Hat es dir etwa nicht gefallen?”
“Doch, aber in diesem Punkt haben wir unser Lernziel wohl verfehlt”, lächelte er.
“Das macht doch nichts, wir haben noch ein paar Tage.”
Sie erledigten noch die Abendtoilette, er lag schon auf seiner Seite des Bettes, als Thea zurückkam. Sie machte die Kerzen aus und schlüpfte in ihrem Nachthemd zu ihm unter die Decke. Sie tauschten noch ein paar Küsse aus, bevor Thear sich für diesen wundervollen Tag bedankte. Es erschien ihnen wie ein Treppenwitz der Geschichte, dass der schönste Tag ihres Lebens ausgerechnet auf einen 1. Namenlosen fiel.
Sie sprach noch darüber, wie sie sich ihre zukünftige Beziehung vorstellte, womit sie bei ihm auch die letzten Zweifel zerstreute, dass sie es ernst meinte. Theas Erfahrungsschatz war zwar begrenzt, aber sie sagte ihm klipp und klar, wie sie sich ihre Beziehung vorstellte, nur sein Alter und das Thema Sex hatte sie mit keinem Wort erwähnt. Sie war ja nicht annähernd so naiv, wie sie sich nach außen darstellte, gerne spielte sie die Unwissende, da sie auf diese Art immer bekommen hatte, was sie wollte, selbst von der Gräfin. Orgiastis hatte sie durchschaut, sie war zwar weltfremd, aber sie war auch ein wirklich schlaues Mädchen. Bei Orgiastis zeigte sie diese gespielte Naivität kaum noch, ihr war klar, dass er sie durchschaute; aber sie ließ es nicht ganz bleiben, denn sie hatte bemerkt, dass es ihn gerade deswegen anmachte, weil er ihr Spiel durchschaute; es gefiel ihm nicht nur, er liebte es.
Thea hatte an diesem Tag ein paar wichtige Dinge erfahren; erstens hatte sie sich in ihn verliebt und ihm ging es nicht anders. Zweitens hatte Sperma eine eindeutige Wirkung auf ihren Körper, was jetzt schon so weit ging, dass sie gar nicht mehr kommen wollte, ohne den männlichen Saft schmecken zu können.
Damit erfüllte sie offensichtlich eine der Voraussetzungen, um in den Orden eintreten zu können und Orgiastis hatte ihr schon zu verstehen gegeben, dass er ihr dabei nicht im Wege wäre, sondern sie unterstützen wollte. In laufend zu entsaften hatte ihr nicht nur Spaß gemacht, sie war dabei auch geil geworden und wollte endlich weitergehen. Es war wohl eine Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet der Mann, den sie sich ausgesucht hätte, um sie endlich richtig zur Frau zu machen, dies nicht durfte.
Jetzt galt es noch herauszufinden, ob all die Schweinereien, die sie ausführte, um die Regeln des Ordens einzuhalten, ihr nur deshalb so viel Spaß machen, weil es um Orgiastis ging oder ob sie wirklich in den Orden eintreten sollte.
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