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Chapter 93
by
gogo58
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ménage à trois?
ménage à trois?
POV Ben
Ich kann so lange darüber nachdenken wie ich will, ich finde keine Lösung. Mit Hanna habe ich einige Whatsapp Nachrichten geschrieben, über den Besuch beim Frauenarzt, den Fortschritt beim Umzug, aber gesehen haben wir uns nicht seit unserem Kurzurlaub. Mit Laura habe ich nur telefoniert, die am Telefon merkwürdig distanziert und gelassen war.
Da meine letzte Abiturklausur sowie die Bewerbungen für mich Priorität hatten, war ich nicht ganz unglücklich über die Tatsache, dass niemand von mir verlangt hat, die Probleme sofort zu lösen. Nachdem nun der größte Teil meiner to-do Liste abgearbeitet ist, werde ich jetzt versuchen, Lösungen für die Mütter meiner **** und mich zu suchen, wie auch immer die aussehen mögen. Eigentlich habe ich aber keinen blassen Schimmer…
Ich fange mit homöopathischen Dosen an, als erstes werde ich Laura meinen Großeltern vorstellen.
Mobiltelefon her, Nummer gewählt und auf Antwort warten…
„Hallo Mike, wie geht es dir?“ fragt mich Laura wie einen alten Freund. Verwundert über so viel Distanz antworte ich „Gut, danke. Ich möchte dich gerne meinen Großeltern vorstellen, hast du Lust mich zu begleiten? Sie wissen von dir und dem Baby, das habe ich dir ja erzählt.“
„Mal abgesehen davon, das mir gefühlt an jedem zweiten Tag kotzübel ist, mir die Titten wehtun und ich Klausurphase habe – gerne! Wann wolltest du denn hinfahren?“
Wir machen einen Termin aus, und das Laura zu mir kommen wird.
„Hast du denn jetzt ein eigenes Auto? Soll ich fahren?“ fragt Laura mich.
„Nein, lass mich mal fahren. Opa und Oma haben mir ein Auto geschenkt“
„Wow, solche Großeltern hätte ich auch gerne. Ok, wir sehen uns dann“ sprachs und legt auf.
_„Was ist denn mit der los?“ _frage ich mich kurz und schreibe dann weiter an meinen Bewerbungen.
***********
Es klingelt an der Tür und ich mache auf. Laura steht draußen und begrüßt mich mit Küsschen rechts und Küsschen links. „Wollen wir? Mir wird kalt“ fragt sie mich „Habt ihr neue Nachbarn? Wem gehört denn das gelbe Wohnmobil, das draußen steht?“
„Nein, das ist meins“ antworte ich stolz.
„Ooh Ben, das haben sie dir geschenkt? Echt? Los komm, zeig es mir von innen!“ freut sich Laura für mich.
„Warte, ich hole nur meine Jacke“ und schon gehen wir zum Mercedes. Ich öffne die große Schiebetür, Laura steigt ein und ist ziemlich beeindruckt. „Das ist aber schön, damit können wir dann ja in Urlaub fahren“ meint Laura und setzt sich breitbeinig aufs Bett. Grinsend fragt sie mich „Sind die Stoßdämpfer auch in Ordnung? Nicht, dass es zu sehr schaukelt. Und ist eventuell ein bisschen eng für drei“ schaut sie immer noch grinsend nach hinten.
_„Naja, ganz so groß wird ein Baby in kürzester Zeit ja nicht werden“ gebe ich zu bedenken und freue mich, dass Laura offensichtlich wieder die alte ist. „Komm einmal her, lass uns probeliegen“ Laura zieht ihre Jacke aus und legt sich auf Bett, die Schuhe baumeln über dem Rand. „Ben, du bist ein glücklicher Mann“_ bewundere ich ihre sexy Figur und klettere zu ihr ins Bett. Gott sei Dank hatte ich die Bettwäsche gewaschen - nicht, das sie noch ihre eigene Mutter riecht.
Beide liegen wir uns im Bett auf der Seite liegend gegenüber. Laura hebt ihren Pullover an „Fühl mal, sind meine Möpse schon gewachsen?“ fragt sie mich und enthüllt einen sexy schwarzen BH, der einen großen Anteil an transparentem Stoff hat. Deutlich schimmern ihre dunklen Vorhöfe und langen Nippel durch das zarte Hauch von nichts. _„Laura, jetzt nicht, wir sind verabredet. Außerdem kann uns von draußen jeder sehen“ _wiegle ich ab.
„Nicht jetzt? Da ist ein Teil von dir aber ganz anderer Ansicht“ behauptet sie, nachdem sie mir durch die Jeans in den Schritt gegriffen hat. _„Was erwartest du denn? Natürlich habe ich eine Latte, wenn du so vor mir liegst. Ich lebe schließlich schon seit längerer Zeit enthaltsam.“ _wehre ich mich.
„Na gut, dann lass uns mal fahren. Wird auch langsam kalt hier drinnen. Hat das Auto eigentlich eine Standheizung?“
„Genaugenommen zwei, eine werksmäßige, die mit Diesel läuft und eine mit Gas, die auch warmes Wasser macht.“
„Ooh Ben, ich sehe magische Nächte auf uns zukommen“ freut sich Laura diebisch, setzt sich auf den Beifahrersitz und fordert mich auf „Komm jetzt endlich, ich will ja schließlich nicht zu spät kommen.“
Muss ich jetzt nicht verstehen…
**********
Laura erzählt von ihrem Besuch beim Frauenarzt, und dass sie eventuell ausziehen wird. Wohin, will sie nicht sagen. Ich erzähle von den letzten Klausuren und frage dann nach unserem Verhältnis und dem Baby.
„Ben, lass uns bitte das Thema wechseln. Du weißt, ich liebe dich, aber momentan habe ich viel zum Nachdenken.“ antwortet Laura ausweichend.
Und dann sind wir auch schon angekommen. Oma öffnet nach unserem Klingeln die Tür _„Herzlich willkommen, Laura" _begrüßt sie sie freundlich. Und nimmt Laura in den Arm, wie eine alte Bekannte.
Erstaunt sehe ich, dass Laura die herzliche Umarmung erwidert, ja sogar zu genießen scheint. _„Guten Tag Frau Müller und vielen Dank für die Einladung!" antwortet Laura artig. „Nicht dafür mein Kind. Darf ich dir sagen, dass mein Enkel einen ausgezeichneten Geschmack hat? Er hat sich das hübscheste Mädchen der Stadt gesichert!“ _
„ Oh, das ist nett, dass sie das sagen, vielen Dank!“
„Wollen wir eine Tasse Kaffee ****?“ fragt Oma _„wir haben auch koffeinfreien“ und alle nicken. Laura fragt beide nach dem Wohnmobil aus. Schließlich fragt Oma „Laura, meine Liebe, möchten sie sich einmal unsere Kate und das Grundstück ansehen? „ Wir haben hier viel Platz für ****“ zwinkert sie Laura zu. „Gerne“_ meint Laura und folgt Oma nach Oben in die erste Etage.
Außer Hörweite vom Opa und mir fragt sie „Und wie geht es Ihnen und dem Baby?“ „Danke, gut. Und meiner Mutter und dem Baby auch!“
„Wie bitte?“
„Mike hat ihnen doch alles erzählt, oder? Und Mama und ich haben uns bei unserer Frauenärztin getroffen, und die wiederum hat sich verplappert. Und so sind wir dahintergekommen. Ich erzähle ihnen auch, was wir vorhaben, aber bitte behalten sie es erst einmal für sich. Nur ihr Mann sollte das vielleicht wissen, da Ben ein sehr persönliches Verhältnis zu seinem Opa zu haben scheint. Versprechen sie mir das? “
„Natürlich mein Kind. Meinst du, deine Mutter würde uns auch besuchen kommen?“
„Sicher, nach Bens Erzählungen über sie freut sie sich darauf.“
„Prima. Ich mag dich, mein Kind. Wenn du Sorgen haben solltest, einen Rat oder einfach nur einen Kaffee brauchst, komm vorbei. Jederzeit.“
„Und jetzt erzähl…“
**********
Es ist spät geworden und fast schon dunkel, als wir wieder vom Hof fahren.
„Deine Großeltern sind wirklich super nett“ bestätigt Laura meine Erzählungen von ihnen.
_„Ja, sie sind beide ein Schatz, nicht mit Gold aufzuwiegen“ _bestätige ich.
„Ben, wenn ein Parkplatz kommt, kannst du da mal rausfahren? Ich muss mal..“
„In 4 Kilometern ist ein Rastplatz für Trucker vor einem Restaurant, da kann ich halten“
Nachdem ich gehalten habe, geht Laura in das Restaurant zur Toilette. Als sie zurückkommt, steigt sie durch die Schiebetür ein.
„Ben, kannst du mich bitte einmal drücken? Nur drücken?“ fragt sie fast flehentlich.
„Natürlich Schatz“ antworte ich, schließe das Auto und gehe zu Laura nach hinten. Schnell umarme ich sie. Laura klammert sich fast wie eine Ertrinkende an mich “Ich habe solche Angst, Ben. Machen wir das alles richtig? Wirst du mich noch lieb haben , wenn ich dick und rund bin oder hinterher, wenn das Baby da ist, so erschöpft, dass ich keine Lust auf Sex habe?“ kullern ihr die Tränen über die Wangen.
„Laura, eine Garantie gibt es nie. Es gibt nur ein Ziel, nämlich glücklich zu sein mit unserem Kind. Apropos Kind: hast du dir schon einmal Gedanken wegen des Namens gemacht?“ wische ich die feuchten Spuren in ihrem Gesicht mit den Daumen weg.
„Für einen Jungen fände ich Simon ganz schön. Und du?“
„Wenn es ein Mädchen wird, wäre Anna mein Favorit. Simon für einen Jungen finde ich auch schön!“
„Gut. Anna gefällt mir auch. Wenn es ein Junge wird Simon und ein Mädchen nennen wir Anna. Einverstanden?“
„Ooh Ben, ich liebe dich soo sehr.“
„Laura, ich habe einen Vorschlag: Wir ziehen uns bis auf die Unterwäsche aus und kuscheln eine Stunde miteinander, ohne Sex. Was hältst du davon? Ich mache uns die Heizung an, dann haben wir es auch schön warm hier.“
„Eine gute Idee“
Schon fliegen Boots, Socken , Jeans und Pullover durch die Gegend. _„Der BH muss aber auch ab, tut sonst weh“ _greift Laura hinter sich und entlässt ihre prächtigen Brüste ins Freie.
Mit schaukelnden Brüsten schwingt sie sich aufs Bett, legt sich unter die Decke und hält eine Ecke hoch. In dem Moment kann ich meine zweite Freundin einfach nur bewundern und bin mächtig stolz. Eine tadellose Figur, weich fallende Haare, die sich wie ein Teppich über das Kopfkissen legen. Eine Vulva, über die sich ein normaler Mädchenslip wie zweite Haut legt, wecken in mir tiefe Gefühle abseits von purer Lust und Sex. Der Anblick berührt mich tief und ich bekomme feuchte Augen vor Liebe und Glück.
„Komm, Ben. komm zu mir.“
Meine Klamotten fliegen wie Lauras alle auf den Boden und ich klettere zu ihr unter die Decke. Sofort kuschelt sie sich in mich hinein.
„Ben, ich merke deinen steifen Schwanz, aber bitte nur kuscheln, ok?“
„Versprochen. Nur Kuscheln. Darf ich deine Brüste streicheln?“
„Ja, die freuen sich über deine warmen Hände!“
Und so zeichnen meine Finger sanft Lauras Silhouette nach und umgreifen eine traumhafte, volle Brust. Mit einem glücklichen Gefühl schlafe ich ein.
**********
„Ben, wach auf, es ist schon dunkel draußen. Wir haben fast zwei Stunden geschlafen. Ich will mich noch mit Pauli treffen!“ küsst mich Laura sanft wach. Etwas verwirrt muss ich mich erst orientieren.
„OK, dann lass uns anziehen und fahren.“
Hastig springen wir in unsere Bekleidung.
„Ich habe so gut geschlafen wie lange nicht. Das Wohnmobil ist echt ein Volltreffer“ meint Laura, als ich losfahre. „Jetzt fehlt nur noch ein Urlaub mit viel Sex im Benz“ grinst sie mich an.
„Daran solls nicht scheitern“ erwidere ich selbstbewusst und bekomme mein schlechtes Gewissen wegen Hanna überhaupt nicht in den Griff. Ich liebe zwei Frauen, die dazu noch Mutter und Tochter sind und beide ein Kind von mir bekommen, wobei die eine nichts von der anderen weiß. Was soll ich bloß machen? Solche Gedanken gehen mir durch den Sinn, während ich nach Hause fahre. Die Rückfahrt verläuft still, es ist viel Verkehr und ich muss mich konzentrieren.
Als wir bei Laura angekommen sind hoffe ich nur, dass ihre Mutter nicht aus der Tür kommt oder durchs Fenster sieht.
Mit einem sanften Kuss verabschieden wir uns.
„Ich rufe dich nächste Woche an, und dann treffen wir uns, ok?" fragt Laura. „Hoffentlich geht es mir dann wieder besser“.
_„Laura, ich liebe dich von ganzem Herzen und nicht nur wegen Sex“ antworte ich und bin von mir selbst erstaunt, dass ich es auch so meine. „Grüß Pauline bitte ganz lieb von mir.“_
„Mache ich. Tschüss.“
„Tschüss.“
**********
POV Hanna
Jede freie Minute verbringe ich nun in meiner neuen Wohnung Die Wände sind neu gestrichen, ein paar Möbel habe ich über Kleinanzeigen gekauft und fange nun langsam an, einzuräumen. „Mama kannst du mal kurz helfen?“ höre ich aus dem Nebenzimmer.
Laura steht auf einer Leiter und räumt die oberen Regalbretter vom Kleiderschrank ein. „Kannst du mir bitte mal den linken Stapel geben? Dann muss ich nicht immer rauf und runter von der Leiter.“
_„Klar. Wo hast du denn den schönen Body her?“ _bewundere ich ein sexy Kleidungsstück auf dem Sessel.
„Ach, da gibt es so eine chinesische Plattform, wie Amazon. Heißt Aliexpress. Da habe ich den Body gekauft. Die haben alles, vom Scheibenwischer bis zum Vibrator.“
„Kannst du mir bitte einmal einen Link schicken?“
„Sicher. Willst du damit deinen jungen Lover heiß machen?“ provoziert sie mich lachend. „Schaffe ich spielend, und die Konkurrenz ist groß!“ lache ich zurück.
„Da haben wir uns aber auch ein Schnuckelchen ausgesucht, was Mutti?“
_„Laura hat sich sehr verändert“ _denke ich so bei mir. Aus der flapsigen, rebellierenden Studentin ist eine empfindsame junge Frau geworden, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Wie das alles funktionieren soll, speziell Sex nur zu zweit – ein Dreier mit meiner Tochter kommt auf gar keinen Fall infrage - weiß ich nicht, aber ich gebe der Idee von Laura erst einmal eine Chance. Eifersüchtig bin ich nicht auf meine Tochter.
Und Ben? Er fehlt mir, an allen Ecken und Kanten. Sein manchmal linkisches Auftreten, seine Aufmerksamkeiten für mich, seine körperliche Nähe vermisse ich. Auf ihn trifft das gleiche zu wie auf Laura. Er ist selbstbewusst geworden und ebenfalls bereit, Verantwortung zu übernehmen
„Meinst du wirklich, ich soll mit ihm zu seinen Großeltern fahren?“
Ja Mama, unbedingt. Erstens, weil sie wirklich nett sind und zweitens, weil wir alle Freunde brauchen werden, die wir finden können. Warte ab.“
„Ein bisschen Schiss habe ich ja schon vor der Begegnung.“
„Musst du nicht, die sind beide super nett.“
**********
Ich habe mich Ben verabredet und werde ihn abholen, um dann zu seinen Großeltern zu fahren. Wie wird das erste Zusammentreffen sein, nachdem ich von Laura erfahren habe? Etwas bange fahre ich in die bekannte Parkbucht, die nun von dem Wohnmobil dominiert wird. Versonnen lächelnd genieße ich die Erinnerungen daran. Da kommt Ben schon aus der Tür und setzt sich zu mir ins Auto. „Ich habe dich so vermisst, Prinzessin“ schaut er mich mit seinem treuen Dackelblick an und schon schmelze ich dahin, wie das sprichwörtliche Eis in der Sonne, und hasse mich fast dafür.
„Hallo Ben“ antworte ich mit warmer Stimme und küsse ihn direkt auf den Mund, ohne Scheu. Ben ist über soviel Kühnheit genauso überrascht wie ich, erstarrt erst aber entspannt sich sofort wieder. Sanft erwidert er meinen Kuss „Ich habe dich wirklich soo vermisst Hanna“ lässt er seinen Gefühlen freien Lauf.
_„Bist du eigentlich von allen guten Geistern verlassen, Hanna Schuster? Du knutscht hier einfach so mit deinem jungen Freund herum? Was, wenn dich jemand gesehen hat und dich im schlimmsten auch noch erkannt hat?“ „Da kommt es jetzt auch nicht mehr darauf an“ _gebe ich mir selber die Antwort.
„Ich dich auch Ben, wollen wir los?“ frage ich rhetorisch und starte den Motor. Die Fahrt über unterhalten wir uns über die Fortschritte in der neuen Wohnung und die Schwangerschaft und haben die Strecke schnell geschafft.
Ich parke vor der Scheune und steige aus. Ben läuft um das Auto herum und ergreift meine Hand, als wenn er mir Halt und Schutz geben wollte, ein perfekter Gentleman, und tatsächlich werde ich ruhiger. Hand in Hand laufen wir zur Eingangstür, die sich von alleine öffnet.
Strahlend steht eine freundliche, ältere aber gutaussehende Dame vor mir. „Sie müssen Hanna sein! Ben hat nicht untertrieben, das hübscheste Mädchen in der ganzen Stadt! Kommen Sie herein, meine Liebe!“ Wenige Worte haben gereicht, dass ich rot anlaufe wie eine Tomate „Ich bin Friedhelm, und meine Frau hat Recht. Unser Enkel hat einen ausgezeichneten Geschmack!“ sagt eine Stimme hinter Bens Oma. „Vielen Dank“ gebe ich verlegen zurück und mag die beiden sofort. Dass ich, Hanna Schuster, 40 Jahre alt, 2 ****, mich wie ein Teenie fühle, hat schon ganz lange keiner geschafft.
Wir **** Kaffee, umschiffen das heikle Thema Kind aber geschickt, bis Bernds Oma fragt „Meine Liebe, möchten sie einmal unser Haus und das Grundstück kennenlernen?“ Und von Laura weiß ich, dass das der Startschuss ist. Gemeinsam gehen wir die Treppe hoch.
„Hanna, sie sollten wissen, dass ihr Alter weder für Friedhelm noch für mich einen Hinderungsgrund darstellt. Und da ihnen ihre Tochter wie aus dem Gesicht geschnitten ist, können wir Ben völlig verstehen. Ich persönlich halte ihr Vorhaben für schlau. Müsste Ben sich entscheiden, würde dadurch sicher etwas sehr wertvolles zerbrechen.“
„Ich bin noch nicht einmal eifersüchtig auf meine Töchter, aber aufgeben will ich ihn auch nicht. Ich liebe ihn doch so sehr!“ schütte ich einer wildfremden Frau mein Herz aus.
„Gut Hanna. Und jetzt setzen wir uns hin und überlegen, wie Friedhelm und ich ihnen allen helfen können…..“
**********
Fast zwei Stunden später treffen wir uns in der Wohnküche wieder. Wir unterhalten uns noch kurz und verabschieden uns dann. Ich werde von Hildegard umarmt und gedrückt, nicht ohne das Versprechen zu geben, bald wieder zu kommen.
Als ich Friedhelm drücken will, fällt mein Blick in die Scheune. „Ben, wolltest du deinen Opa nicht noch ewas fragen?“ nicke ich mit dem Kopf zur Scheune.
Ben versteht. „Ääh Opa, könnten wir uns vielleicht für den Sommer das Boot ausleihen? Wir möchten gerne nach Kroatien fahren.“
Kurz schaut Opa in das bittende Gesicht von Hanna. _„Wie kann ich einer so hübschen Frau widerstehen? Natürlich könnt ihr das!“ _schaut er Oma lächelnd an, die wissend zurück lächelt.
„Vielen Dank Friedhelm, damit machen Sie mir eine große Freude“ umarmt Hanna ihn ziemlich stürmisch.
„Braucht ihr sonst noch was? An die Umarmungen könnte ich mich gewöhnen!“ grinst Opa.
„Und du.“
„Bitte?“
„Friedhelm und du, nicht sie!“
„Achso, danke Friedhelm“ grinse ich wie ein Honigkuchenpferd zurück.
Wir verabschieden uns von beiden, und im Auto schildere ich Ben ganz aufgeregt meine Eindrücke.
_„Ich habe dir doch gesagt, dass beide nett sind“ _entgegnet Ben einfach.
„Ja, aber zwischen nett und nett ist ein Unterschied. Und die beiden sind richtig nett.“
Bald erreichen wir die Parkbucht. Ich stelle den Motor aus und wendet mich ihm zu. „Ooooh Been, wie gerne würde ich dich jetzt mitnehmen, aber es geht einfach noch nicht. Wir telefonieren nächste Woche, und dann treffen wir uns in der neuen Wohnung. Versprochen!“
Ben beugt sich zu mir herüber, fasst sanft mein Gesicht in beide Hände und geht gar nicht auf das Gesagte ein. „Hanna ich liebe dich. Du bist einfach meine Traumfrau“ küsst er mich ganz sanft und zart mit vollen Lippen.
„Ich liebe dich auch, Ben. Ich rufe dich an, versprochen.“
_„Ich warte. Gute Nacht Hanna“ _küsst er mich ein letztes Mal und steigt aus.
„Gute Nacht, Ben“.
Die Autotür fällt zu und ich starte den Motor. Langsam fahre ich los. Im Rückspiegel sehe ich Ben nach, bis er mit der Dunkelheit verschmilzt.
weiter geht´s mit ménage à trois!
stay tuned....
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Das Winterabenteuer
Die Abenteuer eines 18 Jährigen Schülers.
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