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Chapter 25 by Filiusfiliae
Wie geht es weiter?
Und wieder bin ich das Gesprächsthema
Ein Gekicher geht durch den Raum, und Nancy fragt: „Ist es überhaupt sinnvoll, dass Luke gleich bei allen beginnt? Wäre vielleicht doch nicht so ideal, wenn wir alle auf einmal schwanger werden würden.“
„Das kann man so sehen“, antwortet Natascha, „aber den idealen Zeitpunkt wird es ohnehin nicht geben. Wir sind alle so gestresst, dass die Chancen dafür, dass eine befruchtete Eizelle sich in unsere Gebärmutterschleimhaut einnistet, ohnehin unterdurchschnittlich ist. Abgesehen davon, dass Luke erst mal unsere fruchtbaren Tage überhaupt erwischen muss. Kann gut sein, dass Luke es erst mal so einige Male bei uns versuchen muss, ehe sich der erste Erfolg einstellt. Ich gehe daher davon aus, dass sich das mit den Schwängerungen bei uns deutlich entzerrt und vielleicht auch noch eine ganze Weile auf sich warten lässt.“
Viktoria ergreift das Wort: „Wir sollten harte Alkoholika auch auf die Beschaffungsliste setzen. Ich hoffe, dass das nie nötig sein wird, aber wenn ich mal für eine Behandlung eine Narkose einsetzen müsste ... ich habe keinerlei Betäubungsmittel! ... dann würde ich wenigstens gern die Person so weit wie möglich abfüllen, um das Schmerzempfinden zu reduzieren.“
„Guter Hinweis, Viktoria, danke, hab ich mir notiert“, sagt Natascha und fügt hinzu: „Ach ja, Waffen und Messer nehmen wir auch alle mit, und sei es nur, damit das Zeug nicht mal in falsche Hände fallen kann.“
„Wo verstauen wir den ganzen Kram eigentlich?“, möchte Anna nun wissen.
„Wir haben ja noch so einige ungenutzte Räume, dann gibt es noch den Dachboden, ein paar Nebengebäude und, wenn die Pläne, die ich gefunden habe, stimmen, sogar einen gewölbten Keller von irgendeinem mittelalterlichen Vorgängerbau, aber das muss ich mir noch mal genauer ansehen. Also im Moment haben wir noch keine ernsthaften Platzprobleme, und was Regale und Schränke angeht, da hab ich auch schon eine Idee, aber die ist noch nicht spruchreif.“
Anna scheint die Antwort zu genügen.
Dann gibt Natascha noch bekannt: „Da ich darauf angesprochen wurde und wir ja nun so etwas wie eine Kommune mit Luke als Zentrum sein werden, sollten wir uns nur noch mit Vornamen und nicht mehr mit Verwandtschaftsgrad anreden.“
Und wie abgesprochen reicht Viktoria ihrer Tochter die Hand und sagt: „Hallo Nancy“, und die reagiert mit „Hallo Ma..., sorry, Viktoria“. Eine Welle von Heiterkeit geht durch den Raum. Ich drehe mich zu meiner Mutter um und sage „Hallo Juliane“. „Hallo Luke“, antwortet meine Mutter etwas unsicher, aber mit einem Blick, den ich als begehrlich deuten würde.
„Magdalena, morgen brauche ich dich bei mir, dafür fährt Viktoria mit Luke zum Lkw. Ihr packt den Jeep voll und du, Luke, notierst, was dann noch in welcher Menge drin ist. Ich entscheide dann, ob wir ihn weiter ausräumen oder wir uns auf die Neubausiedlung konzentrieren. – So, das wär’s dann für den Moment. Weiteres morgen früh.“
Während wir aufstehen, flüstert Anna mir ins Ohr: „Du bleibst trotzdem mein Bruderherz.“ Ich grinse und drücke ihre Hand. Nun grinst meine Schwester auch.
Wie geht es weiter?
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Apokalypse - Das ist das Ende, oder etwa nicht?
Der Überlebenskampf einer kleinen Gruppe, in einer neuen Welt.
Ein mysteriöse Krankheit löscht einen Teil der Bevölkerung Deutschlands aus, nach Wochen des Überlebenskampfes findet eine kleine Gruppe von Überlebenden einen dauerhaften Unterschlupf. Eine Geschichte über Veränderungen, das Zusammenleben, Lust und Liebe.
Updated on Aug 26, 2025
by Uwe37073
Created on Apr 13, 2020
by Uwe37073
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