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Chapter 24 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Neuigkeiten zu Hause

Zurückgekehrt treffen wir nur Katharina, Markus und Mandy an. Die anderen erkunden die Neubausiedlung, erfahren wir. Magdalena und ich räumen den Jeep aus und verstauen alles, und kaum sind wir damit fertig, kehren auch Natascha und die anderen zurück. Schließlich ist auch schon Abendbrotzeit.

Anschließend lauschen wir gespannt Nataschas Expeditionsbericht.

„Wir sind aus Zeitgründen natürlich nicht in allen Wohnungen und Häusern drin gewesen, zumal die jeweils 80 bis 100 Quadratmeter Wohnfläche haben, plus Keller, Dachböden, Nebenräume, aber für einen ersten Überblick reicht das. Nancy hatte ja schon gesagt, was alles nicht da ist. Es gibt seit Wochen auch keinen Strom mehr. Den Inhalt der Eisschränke und Kühltruhen können wir somit vergessen, stellenweise ist das schon am Geruch merkbar. Ebenso ist das bei den Kühlschränken, wobei sich da ein Reingucken lohnt, denn manchmal sind Getränkedosen drin, die noch brauchbar sind.

Ein Gebäude liegt dicht am Höhenzug, das werden wir zum Stützpunkt machen, eventuell werden da auch welche von uns mal übernachten. Sollte da tatsächlich mal jemand auftauchen, kann man schnell durch den rückwärtigen Ausgang in den Wald entschwinden, ohne dass es in der Nachbarschaft jemand mitkriegen könnte.

Wir werden erst mal eine Bestandsaufnahme machen, in welchem Gebäude sich wo was befindet, und natürlich schon mal das eine oder andere mitnehmen. Und dann werden wir planmäßig räumen und im Stützpunkt zusammentragen und dann hierherbringen. Mit vollem Rucksack braucht man doch so etwa eine Stunde von der Neubausiedlung bis zu uns. Einerseits gut, weil wir von dort aus nicht schnell gefunden werden würden, andererseits heißt das für uns eine Menge körperliche Anstrengung in nächster Zeit. Wie viel Zeit wir haben werden, weiß ich natürlich nicht. Das Wetter kann dazwischenfunken, und sollten dort andere Menschen auftauchen, ist das Thema für uns sowieso erledigt. Deswegen werden wir nicht gebäudeweise räumen, sondern produktweise. Heißt: in erster Linie alles, was man essen und **** kann oder sich Ess- und Trinkbares herstellen lässt. Sämtliche Hausapotheken, das heißt Verbandsmaterial, Medikamente und so weiter. Da einfach alles einsammeln, nicht auf den Namen schauen, nicht aufs Ablaufdatum. Das macht dann hier alles Viktoria, sie ist ja gelernte Arzthelferin.

Dann Klamotten. Vergewissert euch eurer Konfektionsgrößen. Danach gehen wir vor. Anprobieren werdet ihr hier, dafür verschwenden wir dort keine Zeit. Was nicht passt, wird eingelagert. Katharina kann ja in Sachen Kleindungändern einiges. Und denkt auch an Winterklamotten, Schals, Handschuhe, Mützen, in der Hinsicht haben wir aktuell gar nichts, und im Moment ist damit zu rechnen, dass wir den Winter, auch wenn es noch ein halbes Jahr hin ist, auch hier verbringen werden. Und geizt nicht, packt euch die Schränke voll, wer weiß, wann es wieder was gibt. Und Regenklamotten dürfen es auch reichlich sein. Bislang hatten wir mit dem Wetter Glück. Das wird nicht so bleiben. Und zu Klamotten gehört auch Jacken und Mäntel. Schuhwerk. Auch Bettwäsche. Die Tischdecken können bleiben, aber wenn wir Zeit haben, holen wir auch die, damit Katharina uns daraus gegebenenfalls was schneidern kann. Was bedeutet, dass wir Stoffe, Wolle, Nähzeug mitnehmen, sobald alles Wichtigere abtransportiert ist.

Wichtig sind natürlich Hygieneartikel aller Art, inklusive Handtücher. Und dann Werkzeug, zumindest das, das keinen Strom benötigt. Wir haben zwar durch den Dieselgenerator eine gewisse Möglichkeit, die möchte ich aber so selten wie möglich benutzen. Batterien und Akkus nehmen wir alle mit. Ebenso Taschenlampen und alles an Outdoor-, Camping- und Survivalausrüstung. Da sah ich heute schon einiges. Übrigens auch Balkonkraftwerke, mobile Solaranlagen. Magdalena und ich werden uns die mal anschauen und prüfen, inwieweit es sinnvoll möglich ist, davon etwas zu holen und hier zu installieren

Zu den weniger wichtigen, aber doch nützlichen Dingen gehören Schreibpapier und Schreibgeräte. Bei Büchern sind Do-it-yourself-Ratgeber, Koch-, Back- und Gartenhandbücher wichtig, aber nehmt ruhig auch welche mit, die ihr privat gerne lesen wollt. Und ein paar Gesellschaftsspiele. Im Winter, wenn das Wetter schlecht und es fast immer dunkel ist, wir nicht viel tun können, besteht die Gefahr, dass wir uns vor Langeweile an die Kehle gehen. Dem will ich vorsorgen, denn Luke wird uns nicht alle gleichzeitig betreuen können.

Und alles, was für Babys und Kleinkinder gebraucht wird. Da gibt es so einiges, wohnten wohl viele junge Familien dort. Wenn Luke seine Aufgabe erfolgreich erfüllt, werden wir das Zeug brauchen.“

Wie geht es weiter?

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