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Chapter 26 by Colleem Colleem

Ideen wie immer willkommen

Christian nimmt Martin ins Visier

Als Martin völlig erschöpft nach Hause kam fand er seine Frau schlafend auf dem Sofa. Um sie nicht zu wecken, ging er direkt ins Schlafzimmer und schlief dort fast sofort ein. Kurz bevor er ins Land der Träume fiel, fing er sich aber an über sein Verhalten zu wundern.

Gegen 1809 wurde Marianne vom Wecker geweckt und fand Martin schlafend im Bett. Kurzerhand entschloss sie sich ein paar Freundinnen anzurufen und auszugehen. Gesagt, getan und so saß sie kurze Zeit später mit Konz und einigen anderen in einer Kneipe und redeten über alles Mögliche. Einfach mal wieder einer dieser klassischen Abende mit ihren Freundinnen, so wie sie das schon viel zu lange nicht mehr getan hatte. Zwischendurch bekam sie eine Nachricht von Christian.

" Hey Marianne. Kann ich dich kurz anrufen? Hätte da eine Frage." Stand in der Nachricht, sofort antwortete Marianne.

" Klar."

Hastig entschuldigte sie sich und ging in eine relativ ruhige Ecke. Dort wählte sie Christians Nummer und wartete darauf das er ran ging.

" Hey Christian. Was gibt es denn?" fragte sie seltsam aufgeregt.

„Hey. Bist du zuhause?" fragte Christian hoffnungsvoll. Irgendwas in seiner Stimme klang an dieser Stelle Hoffnungsvoll. Vielleicht hoffte er darauf das er wieder zuhören konnte, wie sie es sich selbst besorgte. Beinahe traurig musste sie ihn dieses Mal enttäuschen.

„Sorry. Leider nicht Christian. Ich bin Feiern. Wieso?"

„Oh schade. Sag mal. Wo arbeitet dein Mann den? Ich wollte ihn mal auf der Arbeit besuchen." sagte er, hörbar enttäuscht. Jedoch kam ihr das ziemlich komisch vor. Warum sollte ein Mann, der immer scharf auf sie gewesen war, ausgerechnet bei ihrem Mann auftauchen. Wollte er ihr etwa von der Telefonsache erzählen? Wie konnte dieser Idiot nur denken, das Martin ausgerechnet ihm glauben würde.

„Du willst Martin besuchen? Warum?" fragte sie argwöhnisch.

„Keine Sorge. Ich erzähle ihm schon nichts von deinem Telefon Gestöhne. Es geht um was Geschäftliches." Antwortete er, als ob er ihre Gedanken erraten hätte.

„Gut, weil wenn Martin davon Wind bekommt, rede ich nie wieder mit dir!" drohte Marianne.

„Oh keine Sorge. Kein Grund ne Szene zu machen. Muss ja nicht gleich jeder mitbekommen, wie du mich anschreist wegen nichts und wieder nichts, mh?" lachte er amüsiert. „Wie gesagt, keine Sorge. Ich will nur mit ihm reden.“

„Mach dir da mal keine Gedanken. Ich bin extra in eine ruhige Ecke gegangen!" lachte sie ein wenig beruhigter.

„Ruhige Ecke in einer Kneipe?“ fragte er irritiert.

„Ja das gibt es. Meine Freundinnen sind aber am Warten, also ich frage meinen Mann mal, ob er mit dir arbeiten will oder nicht.“

„Ja! Sowas gibt es auch. Stell dir mal vor.“

"Echt? Gut! Liebst du es vollgespritzt zu werden?" fragte Christian schnell.

Sofort entspannte sich Marianne. Das Letzte, was sie noch bewusst wahrgenommen hatte vor der Frage war Ilona, die gerade an ihr vorbei Richtung Klo gegangen war. Doch ehe sie etwas zu ihrer alten Freundin sagen konnte, war sie schon in Trance und unfähig etwas zu tun.

„Ich liebe es vollgespritzt zu werden." antwortete sie, völlig ignorierend was um sie herum vorging.

Christian aber war sich der Situation durchaus bewusst und wollte kein Risiko eingehen. Nicht auszumalen was passieren würde, wenn sie jetzt was Falsches aufschnappen würde. In diesem Zustand war sie ein wenig zu anfällig für Beeinflussungen. Er hatte genau aus diesem Grund einen so ausgesprochen unhöflichen Trigger genommen. Niemand würde so eine Frage zu einer Frau stellen, da war er sich sicher.

„Gut. Du hörst nur auf meine Stimme, verstanden? Niemand sonst! Bis ich dich wieder wecke gibt es nur meine Stimme." sagte er deshalb hastig, kaum dass sie geantwortet hatte.

Mariannes Welt wurde auf einmal leiser und nur hier und da vernahm Seite 5sie ein Geräusch, aber nur Christians Stimme drang noch an ihre Ohren.

„Sehr gut, Marianne. Du wirst gleich wieder zu dir kommen, sobald ich auflege. Du wirst mir die Adresse von Martin geben und nicht darüber nachdenken, was er darüber denken wird. Es ist dir nämlich egal. Und dann wirst du eine ganze Woche, sprich bis Montag, nicht mehr an Sex denken. Du wirst einfach keine Lust haben. Selbst wenn du an mich denkst, wirst du nicht anfangen es dir zu besorgen. Aber deine Geilheit wird immer weiter aufgestaut werden und dann wirst du mich am Montag anrufen, wenn du alleine bist. Die ganze Woche der Enthaltsamkeit wird über dich kommen und beim Klang meiner Stimme wirst du bemerken, wie geil du bist und wie geil meine Stimme klingt. Verstanden?"

„Ja."

„Dann lege ich jetzt auf und du wirst mir alles schreiben. Du wirst aufwachen in dem Moment wo ich auflege und dich nicht an die Trance erinnern.“ Sagte er und legte dann sofort auf.

„Blödmann!" brummelte Marianne, als sie das Tuten in der Leitung hörte. Erst dumme Fragen stellen und dann einfach auflegen. Während sie an den Tisch zurückkehrte, tippte sie eine Nachricht an Christian. Dort schrieb sie ihm alles auf was er gefragt hatte.

In ihrem Zorn hatte sie gar nicht bemerkt das Ilona hinter einer Ecke gestanden hatte und dem Gespräch gelauscht hatte. Neugierig zog diese eine Braue hoch und versuchte sich einen Reim zu machen. Vorerst hatte sie jedoch keine Idee und ging zum Tisch zurück. Allerdings war ihre Neugier geweckt. Als Marianne nach Hause kam war sie so müde, dass sie sofort einschlief.

Am nächsten Morgen wachte sie erst auf als Martin schon fort war. Gähnend stand sie in der Küche und grübelte vor sich hin. Irgendetwas war heute anders. Es dauerte ein wenig, bis ihr klar wurde, dass sie heute noch keine Lust auf Sex hatte. Da sie seit Wochen jeden Morgen mit einer kleinen Vibrator Runde begonnen hatte war das fast schon seltsam. Selbst auf eine Runde mit Paul hatte sie gerade keine Lust. Selbst der Gedanke an einen echten Kerl wie Paul war nicht genug, um sie in Stimmung zu bringen. Allerdings schob sie das erstmal darauf, das sie es mit Paul gestern übertrieben hatte.

Martin hingegen hatte damit kein Problem. Im Gegenteil. Kaum das er im Büro war musste er erst einmal seinen Browser Verlauf löschen. Beinahe hätte er wieder angefangen sich einen runterzuholen, aber zu seinem Glück war seine Sekretärin mit im Raum. Während unter dem Tisch sein Schwanz immer härter wurde, versuchte er möglichst normal zu bleiben. Während er so gut wie möglich gegen den Drang anzukämpfen. Gleichzeitig löschte er hastig den Browserverlauf.

" Alles in Ordnung, Boss? Sie wirken heute abgelenkt."

„Was? Oh. Tut mir leid. Ich habe hier nur was erledigt. So. Bin fertig. Alles gut." antwortete er, als er den letzten Link gelöscht hatte.

Kaum das das Geschehen war konnte er sich etwas beruhigen. Seine Gedanken klärten sich ein wenig und er schaffte es sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Um neun Uhr rief Marianne per Videocall an. Gut gelaunt schien sie im Park Sport zu machen. Gut gelaunt erzählte sie ihm von dem guten Wetter und ihren Plänen für den Tag. Irgendetwas an ihr kam Martin anders vor. Sie wirkte gut gelaunt und ausgelassen, nicht mehr so angespannt wie die letzten Tage. Etwas das ihn ziemlich freute.

Um sich auf andere Gedanken zu bringen, schnappte er sich seine Ordner und fing an diese abzuarbeiten. Gegen Mittag meldete seine Sekretärin dann das er einen Besucher hatte, der einen neuen Auftrag besprechen wollte.

Doch die Freude darüber verfolg in dem Moment, in dem die Tür sich öffnete und Christian in der Tür stand. Nur mit Mühe schaffte er es ein Augenrollen zu vermeiden. Auf den konnte Martin wirklich verzichten. Unterbewusst konnte er diesen Kerl nicht im geringsten Leiden. Irgendwas an ihm störte ihn einfach. Es war einfach eine kleine Stimme in seinem Kopf die ihm sagte das er Christian aus irgendwelchen Gründen nicht trauen sollte. Allerdings hatte er nicht vor es ihm direkt ins Gesicht zu sagen. Er würde mal anhören, was er wollte und dann die Konditionen derart anpassen, das Christian sich von allein verpissen würde. Es passte ihm nicht mit diesem Kerl zusammenzuarbeiten, der wahrscheinlich nichts anderes wollte als Marianne näher zu kommen.

„Christian. Wir haben uns ewig nicht mehr gesehen. Was führt dich denn in meine Firma?“ sagte er ruhig, aber mit einer deutlichen Distanz in der Stimme.

„Danke Marim…“ grinste Christian und sprach den Namen absichtlich falsch aus.

„Martin. Nicht Marim.“ Gab er kühl zurück.

„Oh. Tut mir leid. Ich dachte immer du heißt Marim. Naja. Kann ja mal passieren. Egal. Lass uns über das Geschäft reden.“ Antwortete Christian unbeeindruckt. Gleichzeitig holte er wie zur Spielerei sein Pendel raus und ließ es in der rechten Hand beiläufig hin und her pendeln. Gleichzeitig fing er Martin an zu erklären, was er überhaupt hier wollte. Dabei wechselte er langsam, aber sicher in seine tiefe und gleichmäßige Stimme.

Martin musste immer wieder gegen den Drang ankämpfen die Augen zu rollen. Dieser Martin war eine ziemliche Labertasche. Kein Wunder das Marianne nichts von ihm hielt. Vor allem war die Art zu Sprechen unglaublich ermüdend. Er sprach gefühlt ohne Luft zu holen und in einem Tonfall, der ihn einfach nur Müde machte. Und dabei lenkte Martin diese dämliche Kette ab, mit der er die ganze Zeit spielte. Sie pendelte langsam von links nach rechts. Immer… und immer wieder…

Bin für Ideen offen und für Vorschläge^^

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