Chapter 27
What's next?
D Zwei Bier und eine Kamera
Heike ließ sich erschöpft zur Seite sinken. Sie war beschämt und würde am liebsten vergessen, was sie getan hatte. Inständig hoffte sie, dass der Mann endlich genug hätte, sich anziehen und verschwinden würde. In einer Ecke des Schlafzimmers lag ihr gesamter Vorrat an Unterwäsche, befleckt und verschmutzt. Das Doppelbett war zerwühlt und roch gewiss nach dem Fremden und dem zweimaligen Sex, den er ihr aufgezwungen hatte, auch wenn sie den Geruch gegenwärtig selbst nicht mehr wahrnehmen konnte. Sie musste dringend lüften und aufräumen.
Zu ihrem nicht geringen Verdruss machte er aber keine Anstalten, sich aufzuraffen. So beschloss sie, sich wenigstens selbst zu waschen.
„Ich gehe ins Bad und mache mich sauber“, teilte sie tonlos mit.
„Nix da!“
Der energische Ausruf gefror sie mitten in der Bewegung.
„Hole mir noch ein Bier. Und bring dir gleich eins mit“, befahl Mirza.
Heike hatte keine Idee, wie sie dieser Zwangslage entkommen sollte. Soweit sie es einschätzte, hatte der Händler sie vollkommen in der Hand. Neben dem illegalen Besitz von **** könnte er sie nun auch noch des Ehebruchs bezichtigen, was nach den örtlichen Sitten und Gesetzen ein noch schwereres Vergehen war. Würde er sie anzeigen, wäre das Beste, was sie erwarten könnte, die sofortige Ausweisung. Und das nicht nur für sie selbst, sondern höchstwahrscheinlich auch für Klaus, womit seine beruflichen Pläne prompt geplatzt wären. Im schlimmsten Fall wäre nach einem solchen Desaster sogar seine Firma gefährdet und damit sowohl seine wirtschaftliche Zukunft als auch die seiner Angestellten bedroht.
Nein, sie hatte keine andere Wahl, als mitzuspielen und zu tun, was der Übergewichtige verlangte. Ihre einzige Hoffnung war, dass er so rechtzeitig aus dem Haus wäre, dass sie noch genügend Zeit hätte, alle Spuren des Geschehenen zu beseitigen, ehe ihr Ehemann zurückkehrte.
Sie tapste auf bloßen Füßen in Richtung Küche, als er ihr hinterherrief: „Bring mir auch mein Handy. Es steckt in der Hosentasche.“
Mit spitzen Fingern tastete sie seine am Boden liegenden Klamotten ab. Dann kehrte sie mit dem Mobiltelefon und zwei gut gekühlten Flaschen zurück. Eine reichte sie dem Liegenden und blieb selbst neben dem Bett stehen. Es brauchte eine weitere scharfe Ermahnung von ihm, ehe sie ihr Bier öffnete und ansetzte. Das Getränk schmeckte bitter und rann eiskalt ihre Kehle hinab. Sie spürte, wie ihr Magen sich zusammenkrampfte.
Onkel Mirza hatte seines schon zu mehr als der Hälfte geleert und rülpste ausgiebig. Er wischte auf seinem Smartphone herum und richtete die Kameralinse auf sein Opfer.
„Na, dann wirf dich mal in Pose. Ich will ein paar schöne Erinnerungen an diesen wundervollen Tag haben.“
Heike erstarrte und wurde käsebleich. Nein, das konnte er doch nicht tun. Wer weiß, was er mit den Bildern machen würde? Wer sie alles zu Gesicht bekäme?
Ein bedrohliches Knurren und herrische Gesten machten ihr schnell bewusst, dass sie nicht mehr die Kontrolle darüber hatte, was hier geschah. Sie ließ ihre Schultern hängen und sah deprimiert in Richtung Kamera. Deren Besitzer knipste ein paar Schnappschüsse. Dann begann er, Kommandos zu geben, wie sie sich bewegen und aufstellen sollte. Ungelenk folgte die eingeschüchterte junge Frau seinen Befehlen. Auch Posen, zu denen sie sich aus freiem Willen nie würde hinreißen lassen, präsentierte sie widerstandslos. Besonderes Vergnügen schien es dem Fotografen zu bereiten, den sich beständig ausbreitenden Fleck auf ihren Höschen zu dokumentieren, wo das Sperma aus ihr heraussickerte, das er zweimal in sie hineingepumpt hatte.
What's next?
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Heike in al-Baha
Sie begleitet ihren Mann ins Ausland.
Heike ist alleine in dem Luxusbungalow, während ihr Mann arbeitet.
Updated on Jun 11, 2025
by Daemony
Created on Sep 3, 2023
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