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Chapter 26
by
Frizza
Was machen Sie als nächstes?
Duschen
Dann als alles sauber ist, holt er aus einer anderen Ecke unter der Matratze Jennifers Kleidung hervor und sagt.
"Hier, zieh dich an. Wir gehen jetzt duschen und dann gucken wir mal, dass wir das zu essen bekommen." Jennifer und auch der Trucker ziehen sich an.
Der Trucker holt eine Tasche und beide verlassen den LKW.
"Haben wir die Handys dabei?" Fragt Jennifer als er den LKW grade abschließen will.
"Nein, natürlich nicht!" Sagt er und schließt den LKW ab.
"Bitte, lass sie uns mitnehmen! Ich kann sie nicht so unbewacht hier lassen!" Fleht sie.
"Du willst also, dass ich die Dinger immer mitschleppe, wenn wir irgendwo hingehen?" Fragt er genervt.
"Bitte! Du kannst sie auch mir geben! Ich passe darauf auf!" Versucht sie jetzt verführerisch zu klingen.
"Ja ja. Und sobald du sie in der Hand hast, rennst du auf nimmer wiedersehen weg!" Lacht er. Jennifer, die sich ertappt fühlt, fleht jetzt noch einmal.
"Bitte! Lass sie nicht unbedacht hier!" Total genervt davon schließt er den LKW wieder auf, klettert mit seiner Tasche wieder rein und kommt wenige Sekunden später wieder raus.
"So, jetzt sind sie dabei! Zufrieden?"
"Ja zufrieden!" Sagt Jennifer und die beiden gehen, nachdem der LKW wieder abgeschlossen ist zu den Wasch und Duschräumen.
"Ich denke, ohne die Handys wirst du mir nicht wegrennen." Sagt der Fahrer und gönnt Jennifer etwas Privatsphäre.
Er gibt ihr ein Handtuch, Duschgel und Shampoo und lässt sie allein in einer Kabine duschen, wofür er eine Marke in eine Tür werfen musste.
"Du kannst so lange duschen, wie du willst." Erklärt er ihr.
"Ich bin in einer anderen Kabine und Dusche. Wir treffen uns wieder hier vorne bei den Waschbecken. Ich habe auch einen Föhn dabei." In einer kleinen Ablage legt Jennifer ihre Kette und ihre Uhr ab. Ihren Ehering lässt sie immer an, auch zum Duschen.
Als Jennifer unter der Dusche steht, merkt sie, wie nötig sie diese hat. Nicht nur von dem Fick grade, sondern auch so ist sie total durchgeschwitzt und war abgesehen von den letzten Stunden die ganze Zeit in ihren Sachen, die sie sich gestern sehr früh am Morgen für die Arbeit angezogen hat.
Auch die Idee mit dem Essen ist eine gute, denn seit ihrer Mittagspause auf der Arbeit gestern hat sie nichts mehr gegessen und ihr Magen knurrt jetzt doch sehr wo das Thema angesprochen wurde.
Nachdem sie sich eingeschäumt hat und das warme Wasser über sie prasselt, geht sie im Gedanken noch einmal das passierte durch. Sie kann nicht glauben, dass sie eine Woche mit diesem Kerl in diesem ekelhaften LKW durch die Gegend fahren muss.
Und dann denkt sie wieder an ihren Mann. Er muss sich mittlerweile bestimmt totale Sorgen machen. Wieder spielt sie beim Gedanken an ihren Mann an ihrem Ehering. Sie kann nicht glauben, dass sie ihn grade betrogen hat!
("Ich hatte keine Wahl! Michael wird mir verzeihen, wenn ich es ihm erkläre! Er liebt mich doch so sehr wie ich ihn liebe!") denkt sie sich.
("Ich werde versuchen, hier rauszukommen! Scheiß auf die Handys!") fasst sie den Entschluss. Sie schaltet das Wasser aus, trocknet sich ab, zieht sich an und legt ihren Schmuck schließlich wieder an.
Mit Entschlossenheit und nassen Haaren geht sie nicht zu dem Raum mit den Waschbecken, sondern zum Ausgang.
Als sie die Türklinke in der Hand hat, kommt ihr der Gedanke, dass es besser wäre hier bei den Handys zu bleiben und sich darum zu kümmern sie abzuliefern.
Doch davon will sie sich nicht beeinflussen lassen. Sie drückt, die Klinke und der Gedanke, die Handys hier zu lassen wird für sie unerträglich. Momentan ist der Gedanke ihren Mann nie wiederzusehen und auf ewig mit diesem Trucker durch die Gegend zu fahren viel erträglicher, weil dabei die Chance besteht die Handys wiederzubekommen.
Sie lässt die Klinke los.
("Okay, ohne Handys wird es also nichts. Dann muss ich sie mir holen!") denkt sie. Sie dreht sich um und geht zu den Waschbecken.
Der Trucker ist bereits da und stutzt sich vor einem der Spiegel den Bart mit einer Schere. Die Tasche steht achtlos auf einer Bank hinter ihm.
"Ah, da bist du ja. Der Föhn ist in der Tasche." Sagt er gut gelaunt. Das ist Jennifers Chance.
Sie wird so tun, als würde sie den Föhn suchen, aber schnappt sich die Handys und verschwindet von hier.
Doch als sie die Tasche durchsucht, ist da zwar ein Föhn, aber nicht die Handys. Nicht mal eins.
"Wo sind die Handys?" Platzt es panisch aus ihr raus. "Warum willst du das wissen?" Fragt er lachend.
"Ich muss es einfach wissen! Sag mir jetzt, wo die Handys sind!" Schreit sie in Panik, dass sie geklaut wurden.
"Schrei mich nicht so an!" Schreit er zurück.
"Bitte sag mir wo sie sind." Sagt sie jetzt deutlich ruhiger.
Er legt die Schere zur Seite und sagt. "Sie sind in Sicherheit, denkst du, ich lasse sie einfach so hier in der Tasche liegen?"
Jennifer atmete schwer und setzt sich neben sie Tasche auf die Bank.
"Was hättest du gemacht, wenn sie jetzt in der Tasche gewesen wären? Und sag mir die Wahrheit, sonst bekommst du die Handys nie wieder und ich fahre ohne dich weiter" sagt er.
Der Gedanke daran zu lügen und damit die Handys zu riskieren ist zu unerträglich, also erklärt sie ihn ihren Plan.
"Ich wollte die Handys nehmen und damit so schnell und so weit ich kann von dir abhauen. Dann hätte ich irgendwie meinen Mann angerufen und ihm alles erklärt. Er weiß überhaupt nicht, dass ich weg bin! Er macht sich sicherlich schreckliche Sorgen. Ich habe ihn angelogen und gesagt, ich übernachte bei einer Freundin mit Liebeskummer. Er wäre dann ganz sicher hergekommen und dann hätten wir diese verfluchten Handys weggebracht und ich wäre wieder frei und glücklich gewesen. Glücklich mit meinem Mann."
"Also kann ich dir nicht trauen? Sobald du die Handys bekommst, haust du ab?" Fragt er.
Jennifer will nicht antworten, aber es platzt aus ihr heraus.
"Ja! Ich werde alles versuchen, um die Handys zu bekommen! Und sobald ich sie habe, renne ich und setze meinen Plan in die Tat um."
Der Trucker holt den Föhn aus der Tasche und sagt "echt schade das zu hören, aber das Problem lösen wir auch noch, jetzt Föhn dich, ich habe Hunger."
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Nur mit Worten
Die leute tun was ich ihnen sage
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