Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 27
by
Frizza
What's next?
Sie darf sich bei ihrem Mann melden.
Jennifer macht, was ihr gesagt wird, und föhnt sich mit Wut im Bauch die Haare.
Als sie fertig ist, sagt der Trucker zu ihr.
"Wir gehen jetzt rüber und essen was. Die Leute da kennen mich! Also benimm dich!"
Jennifer nickt und die beiden gehen zusammen rüber in das große Raststätten-Restaurant.
"Nabend Manni, na heute mal mit Begleitung?" Fragt eine in die Jahre gekommene Kellnerin, als die beiden sich an einen Tisch gesetzt haben.
"Ja, immer alleine auf Reisen ist ja auch nichts." Scherzt er.
Jennifer sagt nichts.
"Was darf es denn sein? So wie immer?" Fragt die Kellnerin.
"Also für mich schon." Sagt der Fahrer. Auch Jennifer bestellt sich etwas zu essen und zu trinken.
Als die Kellnerin weg ist, fragt Jennifer.
"Manni?" Und zieht eine Augenbraue hoch.
"Ja, ein dummer Spitzname! Aber wenn du die Handys je wiedersehen willst, wirst du mich ab jetzt [Schatz] nennen! Verstanden?" Erklärt Manni, der seinen Spitznamen scheinbar nicht sehr mag und schon immer von einer Frau Schatz genannt werden wollte.
"Ja, Schatz", sagt Jennifer. Es ist, als würden die Worte einfach so aus ihrem Mund fallen, ohne dass sie es wirklich sagen will.
Manni grinst und die beiden schweigen einen Moment.
"Glaubst du wirklich, dein Mann würde einfach so direkt kommen und dich abholen, wenn du ihn anrufst?" Fragt er.
"Aber natürlich!" Sagt Jennifer als hätte er sie grade etwas total offensichtlich gefragt.
"Mein Mann würde mich immer und überall abholen, wenn ich ihn darum bitte! Er würde alles für mich tun, genauso wie ich es für ihn tun würde."
"Ah okay, ja dann." Antwortet er nur und grinst frech, als hätte er eine Idee. Sie schweigen weiter, bis schließlich das Essen kommt.
"Ich brauche für nachher mal euer Gäste-WLAN Passwort." Sagt Manni zur Kellnerin und kurze Zeit später bringt sie ihm einen Zettel mit zeitlich begrenzten Zugangsdaten.
Beide essen und sind dabei weiterhin still. Nachdem er die Rechnung bezahlt hat, stehen beide auf.
"Los, nimm meine Hand als wären wir ein Paar!" Sagt er und Jennifer greift seine Hand und die beiden gehen Hand in Hand aus dem Restaurant.
Sie gehen zurück zum LKW und Manni holt seinen Laptop raus.
"Kannst du deinen Mann per Video-Chat erreichen?" Fragt er.
"Ja, kann ich! Darf ich ihn sagen, er kann mich abholen?" Fragt Jennifer euphorisch.
"Nein! Du gehst in einen Video-Chat mit deinem Mann und sagst ihm dann, er soll sich keine Sorgen machen, es geht dir gut, du bist auf einer Reise, um dich selbst zu finden und weißt noch nicht, wann du zurückkommst!"
"Was? Nein!" Sagt Jennifer geschockt.
"Doch! Du machst das! Und wenn du irgendwas von den Handys oder sonst etwas sagst, was ihn dazu bringt an der Geschichte zu zweifeln, dann lasse ich dich hier stehen und fahre mit den Handys weg!"
Jennifer sagt nichts mehr und loggt sich bei Skype ein.
Noch bevor sie ihren Mann anrufen kann, ruft er sie an.
Manni sieht mit auf den Bildschirm, aber wird nicht von der Kamera erfasst.
"Oh Gott sei Dank, es ist so schön dein Gesicht zu sehen! Ist alles in Ordnung mit dir?" Fragt Ihr Mann sofort los.
"Es ist auch so unglaublich schön, dein Gesicht zu sehen." Sagt Jennifer und hat Tränen der Freude im Gesicht.
"Wo bist du? Ich mache mir Sorgen! Sag mir wo du bist, ich komme dich sofort holen!" Sagt er.
Doch Jennifer wischt sich die Tränen aus den Augen und sagt.
"Nein! Bleib, wo du bist! Mach dir keine Sorgen um mich! Es geht mir gut!" Sagt sie streng.
"Was redest du denn da? Ich sehe doch, dass es dir nicht gut geht! Sag mir wohin ich kommen soll und ich fahre sofort los!" Sagt er ängstlich.
"Nein! Ich bin auf einer Reise, um mich selbst zu finden. Ich weiß noch nicht, wann ich nach Hause komme." Erklärt sie.
"Ist das dein Ernst? Ist das wirklich dein Wunsch?" Fragt er.
"Ja, bitte respektier das!" Sagt sie.
"Aber natürlich, ich liebe dich!" Sagt er verständnisvoll.
"Ich liebe dich auch! So unglaublich sehr!" Sagt sie und wischt sich wieder Tränen aus den Augen.
Manni gibt ihr ein Zeichen, Schluss zu machen.
"Ich lege jetzt auf. Bis bald, mein liebster!"
Sagt sie noch, da legt sie auch schon auf, weil sie das traurige Gesicht ihres Mannes nicht länger ertragen kann.
Jennifer weint ganz bitterlich und spielt zitternd an ihrem Ehering herum.
Manni lässt sie ein paar Minuten in Ruhe.
"Es ist schon spät, wir sollten jetzt schlafen." Sagt er schließlich, als sie sich etwas beruhigt hat.
Jennifer nickt nur traurig.
"Dann ab mit dir nach hinten." Sagt er. Jennifer klettert wieder nach hinten in das Bett, gefolgt von Manni.
"Zieh deine Sachen wieder aus. Du schläfst nackt!" Sagt er fordernd.
Jennifer, die momentan allen Willen zu Widerworten verloren hat, zieht sich wortlos aus und wirft ihre Sachen in eine Ecke.
Manni hingegen zieht sich einen Schlafanzug an und legt sich schließlich zur traurigen Jennifer.
Er legt seinen Arm um sie, streichelt noch ein bisschen über ihren Körper und schläft ein.
Jennifer hingegen bekommt kein Auge zu und hat einen Plan.
What's next?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Nur mit Worten
Die leute tun was ich ihnen sage
- 1,744 Likes
- 265,569 Views
- 125 Favorites
- 89 Bookmarks
- 169 Chapters
- 60 Chapters Deep
Comments moved below the chapter.
Comments