What's next?
Laureana hinter dem Spiegel
Laureana starrte ungläubig auf die Schau, die sich ihr bot. Zunächst hatte sie neue Hoffnung geschöpft, als Heinrich von dem schändlichen Tun mit der schamlosen Frau abließ und auf sie zu kam. Hatte er ihre Signale vielleicht doch vernommen und würde die Barriere nun zertrümmern?
Entgeistert beobachtete sie dann aber seine geradezu weibische Gangart, mit der er sich ihr näherte. Wollte er sie damit verhöhnen?
Und dann folgte das Entwürdigenste, das sie jemals erlebt hatte. Er entledigte sich seines Hemdes auf eine völlig unangemessene Weise, wobei er sich wie ein rolliger Kater gebärdete. Dabei stand er so nahe vor ihr, dass sie ihn mit ausgestreckten Fingerspitzen hätte berühren können, wenn die undurchdringliche Trennscheibe nicht zwischen ihnen gewesen wäre.
Als sie glaubte, es könne nicht mehr schlimmer werden, streifte er seine Beinkleider ab, so dass in ihrer sitzenden Haltung sein Gemächt genau auf Augenhöhe hing. Dann fing er an, daran herum zu manipulieren. Entsetzt kniff sie die Augen zu und wandte den Kopf ab.
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