Was ist denn jetzt passiert?

Steffens fatale Fehleinschätzung

Chapter 43 by Hentaitales Hentaitales

"Ich will dich ja nicht kritisieren", sagte Tom, "aber das da sieht nicht so aus wie die Frau, als die du vorhin ins Gefängnis gekommen bist."

"Und wenn das ne Kopie von mir sein sollte, ist sie nur halb gelungen", fügte Jessie hinzu. "Ich hab nicht so große Nippel, und meine Hüften sind auch-"

Steffen sah sie finster an. "Ich wollte auch nicht dich kopieren. Ich wollte zurück in Monikas Gestalt. Ich hab keine Ahnung, warum ich plötzlich dein Gesicht und deinen Körperbau annehmen kann."

Malia lief inzwischen um ihn herum und sah ihn neugierig von allen Seiten an. "Sieht aber gar nicht so schlecht aus", meinte sie. "Beeindruckend - ich hatte keine Ahnung, das ein paar von uns auch so was draufhaben."

"Wie genau läuft denn dein Gestaltwandel ab?" wollte Alex wissen. "Du holst dir irgendwie von jemandem die Information, was sein Traumpartner ist, und danach kannst du dessen Aussehen annehmen, oder?"

"Richtig", bestätigte Steffen, "ich muss mich ein paar Minuten mit jemandem unterhalten, und währenddessen holt sich mein Unterbewusstsein von ihm oder ihr sein perfektes-" Er hielt inne, und seine Augen weiteten sich plötzlich. "Shit! Ich glaube, ich weiß, was passiert ist."

Jessie boxte ihm gegen den rechten Oberarm. "Dann spuck's schon aus! Es macht mich nervös, dass du hier mit meinem Gesicht rumstehst!"

Steffen sah betreten zu ihr. "Deine Kräfte und meine sind sich wahrscheinlich in die Quere gekommen", sagte er. "Du hast doch die Wachen vorhin unter deine Kontrolle gebracht. Ich nehme an, du hast Felix dabei suggeriert, dass du die absolut verführerischste, wunderbarste Frau bist, die er jemals gesehen hat und er nur Augen für dich haben sollen?"

"War in dem Moment das Praktischste, oder?"

"Ja schon", nickte Steffen, "aber ich hab mich direkt danach mit Felix unterhalten und ihm gezeigt, dass es 'Monika' gar nicht gibt. Ich vermute mal, in diesem Moment warst du für ihn die absolute Traumfrau und nicht Monika. Und mein Unterbewusstsein hat deshalb ihre Gestalt mit deiner überschrieben."

Jessies Augen weiteten sich. "Du meinst, so wie du vor mir stehst... so stellt Felix sich vor, wie ich nackt aussehe?"

Mit einem Seufzer nickte Steffen. "Und das ist ein Problem. Es ist alles dafür vorbereitet, dass gleich Monika vorne an der Rezeption rauskommt und ihren Ausweis wieder abholt. Ich kann schlecht als Eidolon dort erscheinen. Und der würde auch nicht in Monikas Kleider passen."

"Also, ich seh da kein Problem", warf Alex ein. "Wir wollten die Wachen vorne doch sowieso von Syren außer Gefecht setzen lassen. Machen wir das einfach und gehen in aller Ruhe. Die Ausweise sind doch eh gefälscht."

"Aber wenn wir die hierlassen, bekommen wir keine anderen mehr", sagte Alex düster. "Denn dann werden die Ausweise überprüft, und dabei werden sie rauskriegen, woher sie stammen, und mein Kontaktmann ist so gut wie tot. Und ich werd ihn nicht ans Messer liefern. Wir opfern niemanden, der unsere Sache unterstützt."

Tom nickte. "Neue Idee", mischte er sich ein. "Alle außer dir und Shorty gehen an die Rezeption und holen ihre Ausweise ab, und wir sagen denen, dass du noch für kleine Mädchen bist, aber sie deinen Ausweis schon mal vorbereiten können. Sobald sie das gemacht haben, übernimmt Syren die Kontrolle, und ihr beide kommt nach, holt deinen Ausweis, und wir hauen ab. Klingt das plausibel?" Er sah in die Runde.

Die anderen sahen sich an. "Kann klappen", sagte Jessie, "solange die uns wirklich alle Ausweise bringen. Falls nicht, werd ich versuchen, einen der Männer dort zu übernehmen und ihm suggerieren, dass er mir den kleinen Gefallen auf jeden Fall machen soll. Mit etwas Glück merken es die anderen nicht."

"Aber d-das ist gefährlich!" warf Diana ein. "Du musst e-echt aufpassen - wenn du a-anfängst zu singen, dann werden die doch m-misstrauisch!"

"Ist aber besser als die Alternative", meinte Steffen, "die Ausweise selbst suchen zu müssen. Wenn es dazu kommt, muss Syren nämlich zurückbleiben und alle unter ihre Kontrolle bekommen, die in die Rezeption spazieren." Er schüttelte den Kopf. "Wir probieren es mit Toms Plan. Wenn was schiefgeht, haben wir zwei weitere Optionen. Klingt gut genug für mich. Alle anderen auch dabei?"

Er blickte in die Runde, und die anderen nickten, einige entschlossen, andere zögerlicher. Nur Malia hob eine Hand. "Darf ich was fragen?"

Steffen nickte. "Klar."

"Geht bei euren Plänen immer so viel in die Hose?"

"Ich fürchte, ja", gab Tom mit schiefem Grinsen zurück.

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

Geht das hier auch in die Hose?

Previous Chapter Start Over View Story Map

1 comment