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Chapter 24
What's next?
Fortsetzung D - Mirza droht das Bier wieder mitzunehmen und Heike lässt ihn herein
Heike lauschte mit klopfendem Herzen, wie sich draußen jemand der Tür näherte. Sie drückte sich gegen die Tür und wagte kaum zu atmen. Ein leises Klirren zeigte an, dass die Person mehrere Flaschen bei sich trug. Es gab keinen Türspion oder sonst eine andere Möglichkeit, dass sie sich Gewissheit darüber verschaffen konnte, wer vor dem Haus stand. Doch sie war sicher, dass es nur Mirza mit dem bestellten Bier sein konnte.
"Piep -piep." Ein Signalton zeigte an, dass ein ungültiger Chip an die Tür gehalten wurde, sie kannte das Geräusch von ihrem eigenen vergeblichen Versuch, Tills Apartment zu betreten. Erleichterung überflutete sie, dass ihr Plan, den Lieferdienst auszusperren, aufgegangen war. Sie stellte sich vor, wie der verhinderte Eindringling verwirrt seinen Schlüsselchip betrachtete und nicht glauben wollte, dass er nicht funktionieren wollte. Der Gedanke zauberte ein amüsiertes Lächeln auf ihre Lippen. Gleichzeitig biss sie sich auf die Zunge, um kein Geräusch zu verursachen, das sie verraten könnte. Noch einmal ertönte das ablehnende Piepsen.
Dann hämmerte eine Faust gegen das Türblatt. Für Heike schien es, als ob die Schläge sie unmittelbar trafen, und sie erbebte. Dabei erklang die Stimme, vor der sie sich fürchtete.
"Hallo, deutsche Frau! Mache die Tür auf! Ich weiß, dass du da drin bist."
Heike hielt die Luft an. Sie hoffte, dass es nur ein Bluff war. Wenn sie sich nicht zu erkennen gab, hätte Mirza keine andere Wahl, als die Lieferung abzustellen und ohne Bezahlung wieder abzuziehen. Ja, klar, er würde diese nachträglich einfordern wollen. Deswegen musste sie Klaus endlich darum bitten, ihr Bargeld da zu lassen. Das Schmiergeld würde sie dann beim nächsten Mal Nadeem mitgeben. Damit wäre sie aller Schulden ledig. Sie hatte die Kontrolle zurückgewonnen und erlaubte sich einen Moment des Stolzes.
Die Schritte vor dem Haus bewegten sich hin und her. Vermutlich suchte der Besucher nach einer anderen Möglichkeit, in die Wohnung zu gelangen. Oder er spähte durch die Fenster, um zu entdecken, ob sie wirklich nicht zuhause war. Sie stand stumm und bewegungslos im Flur und wartete.
Als die Stimme wieder ertönte, zuckte sie erschrocken zusammen.
"Deutsche Frau. Du lässt mich sofort herein, oder ich nehme das Bier wieder mit."
Heike sog zischend die Luft ein. Verflixt, damit hatte sie nicht gerechnet. Sie wollte das Bier für Klaus gerne haben. Fieberhaft überlegte sie, was sie tun könnte. Doch Mirza ließ ihr keine Zeit, einen neuen Plan zu schmieden.
"Was ist, Frau? Mache auf oder ich gehe. Jetzt!"
Sie drehte sich seitlich zur Haustür und legte eine Hand an die Klinke, ohne sie herunterzudrücken.
"Mirza?", rief sie fragend.
"Ah! Ich wusste, dass du da bist. Denkst, du kannst Spielchen mit Onkel Mirza machen?" Er klang triumphierend.
"Lasse das Bier bitte hier. Du bekommst dein Geld. Das verspreche ich", bat sie.
"Wann?"
"Morgen. Ganz bestimmt. Mein Mann wird es mir geben."
"Willst du mich betrügen?"
"Nein, sicher nicht. Du kannst mir glauben." Sie legte alle Überzeugungskraft, die sie hatte, in ihre Stimme.
"Einverstanden."
Puh! Heike atmete befreit auf. Sie wartete auf das Geräusch, wie die Flaschen auf dem Boden abgestellt wurden und der Lieferant sich entfernte. Aber es kam nicht.
"Was ist?", fragte sie befangen.
"Mache die Tür auf! Ich gebe dir das Bier. Sonst wird es warm."
"Lasse es doch bitte einfach stehen. Ich hole es dann gleich rein."
"Nein, ich liefere richtig oder gar nicht. Ehrensache."
Sie nagte an ihrer Unterlippe. Konnte sie ihm vertrauen?
"Du gibst mir nur das Bier, sonst nichts?"
"Versprochen."
Sie drückte die Klinke nach unten. Das helle Sonnenlicht drang durch einen schmalen Spalt, der sich rasch vergrößerte.
Von draußen warf sich jemand mit Macht gegen den Eingang. Heike wurde durch den Stoß überrascht, nach hinten geworfen und ging zu Boden. Mit einer Gewandtheit, die man ihm nicht zugetraut hätte, stürmte Mirza herein. Er schlug den Ausgang krachend hinter sich zu. Drohend ragte er über der Liegenden auf.
"Du wolltest mich verarschen, hä? Mir meinem Lohn verweigern? Das kostet extra!"
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Heike in al-Baha
Sie begleitet ihren Mann ins Ausland.
Heike ist alleine in dem Luxusbungalow, während ihr Mann arbeitet.
Updated on Jun 11, 2025
by Daemony
Created on Sep 3, 2023
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