Wohin will Sieglinde?

Zu den Rahjalöchern

Chapter 82 by Geilspecht99 Geilspecht99

Vickys Lustbekundungen begleiteten sie aus dem herrschaftlichen Trakt. Sie gingen durch den Gesindeausgang in den Park, im Schutz der Dunkelheit verließen sie ihn dann über einen versteckten Weg, der sie auf die richtige Seite der Mauer brachte.
“Freut mich, dass du es wagst,” sagte Sieglinde im beinahe mütterlichen Ton.
“Ich bin nur neugierig”, was natürlich nicht ganz stimmte.
“Was unsere Herrschaften im Park veranstaltet haben, hat mich schon ziemlich geil gemacht.” Lola wunderte sich über die Wortwahl der Dame, aber auch ihre Zunge wurde lockerer.
“Kein Wunder, das war eine echte Show! Am liebsten wäre ich...”, doch das traute sich Lola dann doch nicht aussprechen. Sieglindes Neugier war aber geweckt.
“Was hättest du am liebsten?“
“Die beiden auf ihr Zimmer begleitet”, grinste Lola verlegen. Sieglinde war keine Freundin der lesbischen Liebe und diese Aussage hatte ihr gezeigt, dass Lola in diesem Punkt offener war als sie selbst.

“Wo gehen wir eigentlich hin und was erwartet uns?”
“Rate einfach mal!”
“Ein okkultes Treffen? Vielleicht eine Hexennacht?” Sieglinde sagte nur:
“Zweimal, kalt.”
“Dein Liebhaber fällt aus, zu dem würdest du mich nicht mitnehmen?”
“Stimmt”, sagte Sieglinde und schritt aus dem Wäldchen, an dem die Mauer anfing. Ihre Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt und sie folgten der etwa drei Meter hohen Mauer bis ein Karrenweg diesen kreuzte. Die Mauer wurde durch den Weg zwar unterbrochen, aber zwei stabile Torflügel überspannten den Weg und blockierten den Durchgang.
Sieglinde schritt schnurstracks auf das Tor zu und trat mit dem Fuß dagegen, ein dumpfes Pochen war weithin zu hören, gefolgt von Freudenbekundungen von der anderen Seite. Sieglinde presste ihren Hintern zu dem Loch im Tor und raffte dabei vorsichtig ihren Rock nach oben, sodass es Lola nicht bemerkte.

Für Lola sah es so aus, als würde sich Sieglinde einfach nur an das Tor lehnen. Sie wartete darauf das etwas passieren würde und sah sich laufend um, aber nichts geschah. Aber dann merkte sie, dass Sieglinde lauter atmete und die Augen geschlossen hatte. Sie konnte hören, dass sich etwas bewegte, aber sie sah nichts. Sie trat ganz nahe an Sieglinde heran, da öffnete diese die Augen, bei Tageslicht hätte der Glanz in ihren Augen schon einiges verraten.

“Was bist du auch mutig oder nur neugierig, Mädchen?”, wurde Lola gefragt. Neugierig war sie definitiv, aber als Kriegerin war Mut ihr zweiter Vorname.
“Mutig”
“Dann stell dich an das Tor, genauso wie ich!”
Lola verstand natürlich nicht den Sinn dahinter, tat aber wie befohlen.

“Du musst noch ein Stück weiter weg von mir. Du wirst merken, wenn es passt!”

Lola folgte Sieglindes Anweisungen und begann schon an deren Geisteszustand zu zweifeln, als ihr Hintern eine Ausnehmung im Tor spürte. Ihr Arsch war so breit, dass der gerade nicht durch das Loch passte, das mit einem dunklen Stoff verdeckt war. Sie schob den Vorhang beiseite.

“Jetzt zieh den Rock nach oben und klopfe einmal gegen das Tor.”

Schnell wurde ihr klar, was hier in groben Zügen ablaufen würde und sie hatte daran nichts auszusetzen. Den Rock hochzuziehen fand sie nicht so schlimm, außer Sieglinde, die dasselbe tat, würde sie niemand erkennen. Über zu starke Reibung musste sie sich angesichts der letzten Stunden auch keine Sorgen machen, also klopfte sie gegen das Tor. Sieglinde zeigte ihr einen erhobenen Daumen und schloss dann wieder die Augen.

Gespannt wartete Lola, ihr nacktes Hinterteil durch eine Holzwand steckend, auf das Kommende. Es vergingen ein paar Sekunden, dann legten sich zwei Hände auf ihre Backen, massierten sie vorsichtig und fuhren dann auch ihre Schenkel entlang. Lola gab sich den Berührungen willig hin und bald wagten sich ein paar vorwitzige Finger in ihre Scham. Angesichts der dort herrschenden Feuchtigkeit drangen die Finger des Unbekannten auch gleich in sie ein und Lola gab sich vollkommen der Situation hin. Nur nebenbei bemerkte sie, dass Sieglinde zweimal gegen das Tor klopfte.

Kurz darauf ging ein Ruck durch Sieglinde, ihre Hüften begannen zu kreisen und sie stöhnte auf. Lola wäre es leichter gefallen, dies zu beobachten, wenn da nicht diese Zunge gewesen wäre, welche ihr durch die Ritze fuhr und sie regelrecht fickte.

Sieglinde hatte alle Zurückhaltung fallen gelassen und war auf dem besten Weg zu kommen, als sie eine offensichtlich ungeplante Pause einlegen musste. Als Sieglinde wieder zu bocken anfing, erschien ein strammer Schwanz, der sich durch ein kleineres Loch zwischen den Frauen presste. Sieglinde griff halbherzig nach ihm, aber sie war auf ihren eigenen Höhepunkt fokussiert, dem sie sich mit Riesenschritten näherte. Lola hatte ein Level der Erregung erreicht, welches sich auf diese Art nicht mehr weiter anheben ließ, dazu war die Stellung einfach nicht geeignet. Ihr stellte sich die Wahl, zweimal gegen die Wand zu klopfen oder sich zuerst um den einsamen Schwanz zu kümmern. Da auf der anderen Seite mindestens drei Männer sein mussten, zeigte sie Mitleid mit dem Schwanz, von dem sie zurecht vermutete, dass er fast Sieglinde vollgespritzt hätte. Sie zog ihren Hintern vom Loch weg und nahm zuerst nur die Eichel in den Mund. Sieglinde bemerkte dies, nahm ihre Hand vom Schwanz und legte sie auf Lolas Kopf, ums sie dem Lustspender entgegen zu drücken. Lola schmeckte auch weibliche Säfte auf dem Wonnebolzen, aber es gefiel ihr, Sieglinde wenigstens auf diese Art kosten zu können. Sie fasste durch das Loch nach seinen prallen Eiern und begann zu saugen, sie würde Sieglinde schon noch zeigen, wie sehr sie Rahja zugetan ist. Sieglinde kam mit Gewalt, sie hatte ihre Hände an den Brüsten, zuckte unkontrolliert und gab Unverständliches von sich, ehe sie nach vorne wegkippte und keuchend liegen blieb.

Sieglinde wurde hochgezogen, sie öffnete die Augen und sah Lolas grinsendes Gesicht auf sich zukommen. Sie küsste Frauen nur unter bestimmten Umständen und war gespannt, ob Lola eines dieser Kriterien erfüllen würde, als sich deren Lippen auf die ihren setzten. Sieglinde hatte dem rothaarigen Luder schon zugetraut, dass sie den Schwanz mit ihrem Mund entsaften würde, aber dass sie selbst davon auch etwas abbekam, war umso besser. Da Lola auch nicht versuchte, von der Züngelei mit dem Liebessaft einmal abgesehen, sie irgendwie intim zu berühren, spielten sie noch ein Weilchen weiter. Schließlich schluckten sie den schwesterlich geteilten Liebessaft, um sich wieder den Herren auf der anderen Seite zur Verfügung zu stellen. Sieglinde klopfte zweimal gegen das Tor, um nur Sekunden später das erwünschte Eindringen akustisch zu bestätigen.

Lola folgte diesem Vorbild und sie waren mit den mindestens vier Herren, deren Ladungen sie teilten, bis Mitternacht beschäftigt, ehe sich die Damen darauf einigten, dass keine von ihnen frigide war. Lola hatte auch keinen Zweifel mehr daran, dass Sieglinde alleine mit den Herren zurechtgekommen wäre.

Am Weg zurück erklärte Sieglinde Lola die Regeln der Rahja-Löcher. Oberstes Gebot war die Anonymität, man sprach nicht darüber, wer wann dort gewesen ist oder wen man jemanden erkannt hatte. Da man nicht wusste, mit wem man zu Gang war und man nicht automatisch davon ausgehen konnte, dass die Dame ihren Mondtee [das übliche, pflanzliche Verhütungsmittel] einnahm, wurde von Männern erwartet, dass sie sich zurückzogen, bevor sie kamen. Die betreffenden Herren konnten dann das mittlere Loch benutzen und von den Frauen auf der anderen Seite wurde erwartet, dass sie ihm baldigst, auf welche Art auch immer, Erleichterung verschafften. Die Frauen gaben mit Klopfzeichen bekannt, welche Art der Behandlung sie wünschten, Männer hatten kein derartiges Mitspracherecht, wenn sie ihre Lustbolzen durch die großen Löcher steckten. Wenn eine Frau auch anale Freuden wünschte, so konnte sie dies mit einem Plug kommunizieren. An drei Abenden die Woche kamen Eingeweihte hierher, wenn an den anderen Tagen Bedarf bestand, so wurde das mittels geheimer Signale kundgetan.
Am Rückweg sahen sie niemanden, obwohl Lola sich genau umschaute, zu gerne hätte sie gewusst, mit wem sie heute das Vergnügen gehabt hatte.

Im Schloss war alles ruhig, die Herrschaften hatten sich wohl auch schon zur Ruhe begeben. Vor Lolas Zimmer angekommen bedankte sie sich nochmals bei Sieglinde und bat sie, doch bei ihr zu nächtigen, rein platonisch, wie sie betonte. Die Tatsache, dass ein bisschen Kuscheln für ihren befriedigten Körper das Richtige wäre, brachte Sieglinde dazu, Lolas Angebot anzunehmen, aber eben in ihrem eigenen Bett. Vor dem Einschlafen erfuhr Sieglinde noch wertvolle Details darüber, wie Lola, Vicky und auch James kennengelernt hatten. Auch wenn sie keine Kriegerin war, so erkannte sie ihr junges Selbst in der sympathischen Rothaarigen wieder.

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