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Chapter 72 by Geilspecht99 Geilspecht99

Das Paar gönnte sich noch ein bisschen Zeit zum Kuscheln, ehe sich James anzog. Vicky hatte eigentlich noch Lust auf eine weitere Runde und zeigte ihm dies auch, indem sich langsam einen Schlieren seines Saftes nach dem anderen in den Mund schob und genüßlich schluckte. Auch James erging es nicht anders, allerdings fühlte er sich auch seinen Patienten verpflichtet, daher verließ er grinsend den Raum mit dem Hinweis, dass er ihr ausreichend Medizin dagelassen hatte.

Beim Abendessen war beiden die Vorfreude anzumerken, aber keiner sprach über das, was Vicky in den nächsten Stunden zu erzählen hatte. Nach dem Nachtisch tranken beide noch ein Glas Wein, wobei sie sich über belanglose Dinge unterhielten. Auch den Umstand, dass er sie nicht selbst zur Baronin bringen wird können, hatte er ihr noch immer nicht gesagt. Als Vickys Glas leer war, überreichte sie ihm einen Umschlag und verließ ohne ein weiteres Wort das Esszimmer.

Kaum war sie weg, öffnete er schon den Umschlag.

Liebster James!
Keine Angst, ich habe nicht vor, dir diese Erzählung vorzuenthalten, aber ich hatte eine Idee, wie ich das interessanter gestalten könnte.
Wenn du dich darauf einlassen willst, dann möchte ich dich bitten, dich wie Gerolf von Willingen zu kleiden und in einer Stunde bei mir im Schlafzimmer zu erscheinen.
Sollte dich dieser Vorschlag nicht reizen, dann komm in einer halben Stunde ins Schlafzimmer.

Ich freue mich auf dich
Vicky

James hatte es noch nie bereut, auf Vickys Vorschläge einzugehen, somit war seine Entscheidung von Anfang an klar. Er schenkte sich noch ein Glas ein und schlich sich dann ins Schlafzimmer. Wie er richtig vermutet hatte, war Vicki nicht hier, sondern im angrenzenden Bad und so nahm er sich unbemerkt eine bisher ungetragene Garnitur aus dem Kleiderkasten und schlich sich wieder hinaus.

Er legte dieses ungewohnte Outfit an, dass er freiwillig so nie getragen hätte, denn es war die typische Mode der eitlen Gockel am Hof. Er kam sich vor wie ein Pfau und blieb die restliche Zeit bis zum Ablauf der Stunde in der Bibliothek, damit keiner seiner Angestellten ihn in diesem Aufzug zu Gesicht bekam. Um sich die Zeit zu vertreiben konsumiert er noch etwas Rauschkraut, bis endlich das Schlafzimmer betrat.

Er war keinen Schritt weit ins Schlafzimmer getreten, da kam Vicky auf ihn zu und verbeugte sich vor ihm. Sie war sehr aufreizend geschminkt, sie trug das weiße Kleidchen eines Dienstmädchens, welches sehr kurz geraten war, weiße Strapse und hohe weiße Schuhe. Ihre Nippel bohrten sich durch das Oberteil und ihr Röckchen war nicht lange genug, um zu verhindern, dass ihr Höschen sichtbar wurde. Ihr Anblick genügte, um seinen Schwanz augenblicklich einsatzbereit zu machen, was er in dieser Aufmachung auch nicht verbergen konnte.

“Seid gegrüßt, Gerolf von Willingen. Ich bin Vicky. Die Baronin hat mich gebeten Euch heute Abend zu unterhalten. Darf ich Euch etwas zu trinken anbieten?”

Ohne seine Antwort abzuwarten stand Vicky auf und kam mit einem Tablett und vier Weingläsern, von denen nur zwei gefühlt waren zurück. Sie überreichte ihm ein gefülltes Glas und ein beschriftetes Stück Pergament. Dann nahm sie selbst ein Glas und stellte das Tablett auf einem Tisch ab. Die drei Sekunden reichten aus, dass James folgendes lesen konnte:

  1. Flirten
  2. Begrapschen
  3. Ihr sagen, dass die Baronin versprochen hat, dass Vicky alles machen muss!
  4. Sie sich ausziehen lassen
  5. Verlange jede Schweinerei von ihr die dir einfällt!

Diese Anweisungen waren nicht schwer zu verstehen.

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