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Chapter 18
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Hochzeitsnacht
Meine Hand in seiner führte ich meinen frisch angetrauten Ehemann zum Schlafgemach meiner Eltern, das seit ihrem Tode unbenutzt gewesen war. Sorgsam verschloss ich die Tür hinter uns. Stärker als zuvor überfiel mich nun wieder eine schreckliche Nervosität, denn ich hatte ja keinerlei Erfahrung in solchen Dingen. Aber Dago hielt mich einfach fest und küsste mich. Mit jeder Sekunde, die der Kuss andauerte, vergingen die unangenehmen Gefühle, bis ich mich frei und bereit fühlte.
Leise bat ich meinen Mann, mich zu entkleiden, und er bemühte sich, die vielen Knöpfe und Häkchen zu öffnen. Aber er stellte sich dabei so ungeschickt an, dass ich fürchtete, er könnte etwas zerreißen. Doch ich bezähmte meine Sorge und meine Ungeduld.
Endlich! Sorgfältig legte ich das kostbare Kleid über einen Stuhl. Auch das feine Seidenhemdchen, das ich darunter trug, zog ich aus. Dann drehte ich mich zu Dago um. Unter seinen Augen löste ich das Band, das mein Höschen hielt, und mit einem leisen Rascheln glitt es zu Boden. Nun trug ich nur noch die weißen Schuhe und die bis über die Knie reichenden Seidenstrümpfe. Obwohl es nicht kalt im Zimmer war, bekam ich eine Gänsehaut. Noch nie, seit mein Körper erwachsen geworden war, hatte mich ein Mann nackt gesehen.
„Gefalle ich dir?", fragte ich mit bebender Stimme.
„Ja, sehr", bestätigte er. Da er sich bereits von der für ihn unbequemen Verkleidung befreit hatte, konnte ich deutlich sehen, dass er bereit war, mein Opfer anzunehmen.
Ich hatte mir vorgenommen, mich genau nach dem zu richten, was Nanescha an jenem ersten Abend getan hatte, um nichts falsch zu machen. Also drehte ich Dago den Rücken zu und ließ mich auf alle Viere nieder. Vor Erwartung zitternd nahm ich aus den Augenwinkeln wahr, wie er hinter mich trat und in die Hocke ging. Nun musste er, soweit ich mich erinnerte, etwas mit diesem dicken Prügel tun, den er in seiner Körpermitte trug. Ich fühlte eine schier unerträgliche Anspannung.
Überrascht zuckte ich zusammen, als sich seine Hände auf meinen Rücken legten und begannen, ihn zu streicheln. Leicht wie Federn waren seine Berührungen und angenehm warm wie Sonnenstrahlen. Ich genoss die zärtlichen Liebkosungen und entspannte mich zusehends. Immer neue Stellen meiner Haut erkundeten seine geschickten Finger und ich erlebte einen breitgefächerten Strauß an Gefühlen, von wohligem Schauern über leichtes Prickeln bis hin zu wahren Stromstößen, die sich weit ausbreiteten und in meinem Bauch und Schoß zusammenliefen.
Noch einmal überkam mich Unsicherheit, als seine Finger die Stelle erreichten, von der ich noch nicht einmal wusste, wie ich sie ihm gegenüber hätte benennen sollen. Ich rief mir ins Gedächtnis, dass er als mein Gatte jedes Recht hatte, mich dort zu berühren. Und es zu meinen ehelichen Pflichten gehörte, ihm dies zu gestatten. Doch auch hier stellten sich seine Finger so geschickt an, dass ich die Worte Recht und Pflicht schnell vergaß und stattdessen Lust und Verlangen lautstark an ihre Stelle traten.
Überrascht bemerkte ich, dass er einen seiner Finger in meine geheime Spalte schieben konnte, die so ungewohnt rutschig sein musste, dass er mit Leichtigkeit hinein und wieder hinaus gleiten konnte. Enttäuscht maunzte ich, als er mich nach dem ersten kurzen Eindringen verließ, denn es wollte mir scheinen, dass mein Inneres nur dazu geschaffen worden war, um von ihm erkundet zu werden.
Glücklicherweise musste ich nicht lange warten, bis er einen zweiten Vorstoß unternahm, der sogar etwas weiter eindrang. Es folgten ein dritter und ein vierter und viele weitere in zunehmender Geschwindigkeit und immer kräftiger und tiefer. Ein stechender **** durchzuckte mich plötzlich, als ob etwas in mir zerrissen sei. Doch die kurze Pein ging in den Wellen des Glücks unter, die mich durchfluteten. Ich fühlte mich, als stünde ich in Flammen und würde gleichzeitig vor Wollust überlaufen.
Längst konnte ich nicht mehr klar denken, als der Finger von mir abließ und etwas Dickeres seine Stelle einnahm. Neben dem stetigen vor und zurück wurde meine enge Spalte nun auch gedehnt und geweitet, was mich völlig neue Höhen des Entzückens erklimmen ließ. Immer tiefer schob sich das Glied in mich hinein, bis ich meinte, dass es mich völlig ausfüllte. Ich wähnte, bisher nur ein halber Mensch gewesen zu sein und nun endlich die fehlende Hälfte gefunden zu haben.
Ein und aus fuhr der dicke Glücksspender und ließ die Welt um mich verschwinden. Ich lebte nur noch im hier und jetzt und für diese eine Sache, die ich mit meinem Mann teilen durfte. Jegliches Zeitgefühl war mir abhandengekommen und es schien einerseits eine Ewigkeit zu sein, andererseits währte es viel zu kurz, bis er erzitterte und sich ein letztes Mal, soweit er nur konnte, in mich versenkte.
Schwer ließ er sich auf mich sinken und drückte heiße Küsse in meinen Nacken und auf meine Schultern. Als meine Handgelenke unter dem zusätzlichen Gewicht nachgeben wollten, rollten wir uns gemeinsam zur Seite. Dabei blieb sein Schwengel an der Stelle, wo er nach meinem Empfinden von nun an natürlicherweise hingehörte und ich presste zusätzlich die Schenkel zusammen, als wollte ich ihn nie mehr entkommen lassen. Dago legte in einer beschützenden und gleichzeitig besitzergreifenden Geste seinen Arm um mich. Gemeinsam genossen wir das Ausklingen des Hochgefühls, das uns erfüllte und dämmerten hinüber in einen erholsamen Schlummer.
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Freiin Cornelia
Märchen, Spukgeschichten und okkulte Bücher, die mir eine Großtante hinterlassen hat
Freiin Cornelia wird mit achtzehn Jahren plötzlich und unvorbereitet Herrin über ein kleines Familiengut. Ihr Zeitvertreib beschränkt sich im Wesentlichen auf das Vergnügen, Märchen, Spukgeschichten und okkulte Bücher zu lesen, ohne das wahre Leben kennen zu lernen. So schwirrt es in ihrem Kopf von Hexen, Zauberern, weißen Rittern, Elfen und höllischen Dämonen. Andernfalls wäre es vermutlich nicht zu dieser Geschichte gekommen.
Updated on Aug 19, 2023
Created on Aug 3, 2023
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