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Chapter 25 by Hentaitales Hentaitales

Lass ich dem Lehrer den Vortritt?

Nö, besser ich als er

Ich nickte kurzentschlossen. "Geht in Ordnung. Ich vertrau dir, wenn du sagst, dass das keine Probleme gibt."

"Bist n Schatz", strahlte Bianca und gab mir ein Bussi auf die Backe, ehe sie sich zum Gehen wandte. "Dann bis morgen, Leon!"

"Bis morgen!"

Ich winkte ihr kurz zu und sah dann zu Jimmy. "Hast du dir inzwischen überlegt, ob du bei der Mathenachhilfe mit dabei bist?"

Jimmy nickte. "Hab mir das noch mal durch den Kopf gehen lassen, was das bedeutet", sagte er, "und dass ich wahrscheinlich öfter mal Sophies Streiche ertragen muss, wenn ich da mit dabei bin, und dann hab ich mir gedacht: Scheiß doch drauf, ich brauch die Unterstützung. Ich kann mir keine drei Punkte oder weniger im Matheabi leisten."

"Gut." Ich nickte ihm zu. "Dass lass uns gehen."

"Gerne." Jimmy folgte mir, als ich losging. "Ach ja, eins noch."

Ich sah mich kurz um. "Ja?"

Jimmy schien kurz zu überlegen, wie er sich am besten ausdrückte. "Wenn du mit Maja sprichst", sagte er schließlich, "ist es am besten, du stellst nicht so viele Fragen über ihre ****. Die beantwortet sie nicht besonders gerne. Und auch Sophie ist kein besonders gutes Thema bei ihr."

"Sophie ist ein ziemliches Miststück, oder?" wollte ich wissen.

"Ein Miststück?" Jimmy schüttelte entschieden den Kopf. "Sophie hat ein Problem mit Leuten, die anderen Vorschriften machen wollen. Und Maja ist schon ziemlich, na ja, konservativ drauf. Darum haben die beiden sich auch gegenseitig auf dem Kieker. Aber mit Sophie kann man wunderbar auskommen. Und du findest mindestens zehn oder fünfzehn Jungs alleine hier in der 13., die ihr echt was schuldig sind. Mich eingeschlossen."

Darüber dachte ich einen Moment lang nach, kam aber nicht mehr dazu, meine Schlussfolgerungen zu ziehen, ehe wir am Informatikraum ankamen. Ich trat auf die Tür zu, fand sie verschlossen vor und hielt meinen Schülerausweis vor den Chipleser am Eingang. Ich hörte das Summen des Türöffners und trat ein, gefolgt von Jimmy, und innen sahen wir auch schon Maja, die an einem der Zugangsplätze für die Online-Rechner saß.

Aber noch ehe wir auf sie zugehen können, ertönte eine leise Glocke. "Unbefugter Zutritt", sagte eine freundliche Frauenstimme - wahrscheinlich die Schul-KI. "Schüler Ji-Min Bindewald, ihre zur Verfügung stehende Online-Zeit ist aufgebraucht. Bitte verlassen sie den Informatikraum."

"Er ist zusammen mit Maja und mir hier", sagte ich schnell. "Herr Greiff hat uns den Raum für Nachhilfe in Mathematik zugesagt, und Jimmy möchte mit uns lernen."

"Jimmy", wiederholte die KI einmal. "Spitzname von Ji-Min Bindewald. Seine Noten in Mathematik erfüllen die Voraussetzungen für Nachhilfeunterricht. Eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis für den Informatikraum wurde erteilt. Herr Manuel Greiff wurde informiert. Die Benutzung der Online-Kapazitäten durch Ji-Min Bindewald ist weiterhin untersagt. Erfolgreiches Lernen allerseits!"

Dann schwieg die Stimme, und ich sah zu Jimmy. "Ji-Min?" fragte ich. "Das ist doch ein asiatischer Name."

Er rollte mit den Augen. "Koreanisch."

"Wie ein Koreaner siehst du nicht aus."

"Ich sagte doch, es ist ziemlich peinlich", erklärte Jimmy. "Während meine Mutter mit mir schwanger war, war sie ein Riesenfan von irgend so einer blöden Boyband. Ich hab den Namen von ihrem Liebling aus der Band bekommen."

Inzwischen hatte sich Maja zu uns umgedreht. "Hey Leon", sagte sie mit einer leicht gereizten Stimme. "Hättest mir ruhig Bescheid geben können, dass ich zwei Nachhilfeschüler habe."

Ich schüttelte den Kopf. "Keine Panik", gab ich zurück, "um Jimmy musst du dich nicht kümmern. Jimmy kriegt Nachhilfe von mir. Ihm fehlen ein paar Grundlagen-"

"Analysis, ich weiß", schnitt mir Maja das Wort ab - sie schien wirklich ausgesprochen schlechter Laune zu sein. Sie trat auf uns zu und wandte sich direkt an Jimmy. "Also meinetwegen; wenn ich nicht auch noch für dich den ganzen Stoff aus der Zwölften vorbereiten muss, werd ich deine Anwesenheit schon irgendwie... Ey, was starrst du mich so an?"

"Du..." Jimmys Blick war in der Tat starr und glasig geworden, als Maja sich uns genähert hatte. Er stand noch ein oder zwei Sekunden lang mit ausdrucksloser Miene da, dann schien er sich zusammenzureißen. "Sorry", sagte er dann. "Ich war kurz weggetreten. War nicht darauf vorbereitet, dass du gerade, ähm, saftig bist."

Ich blickte ihn verwirrt an, dann sah ich zu Maja und begriff: In der Mittagspause hatte sie ihren Mösensaft fließen lassen, um mich nicht in Annas Fänge geraten zu lassen - und offenbar strömte sie immer noch diesen besonderen Duft aus, der auf Männer unwiderstehlich wirkte. Selbst Jimmy, der im Gegensatz zu mir schon lange an dieser Schule war, schien nicht vollkommen dagegen immun zu sein. Tatsächlich konnte ich bei näherer Betrachtung sehen, dass Majas Innenschenkel immer noch feucht glänzten - kein Wunder, dass auch der Effekt noch anhielt.

Wenn Maja die ganze Angelegenheit peinlich war, verbarg sie es allerdings gut. "Hast du ein Problem damit?" fuhr sie Jimmy an. "Reiß dich zusammen! Leon kriegt das ja auch hin!"

"Leon hatte auch eben seine erste Stunde Bio und hat anscheinend Bianca als Partnerin bekommen", gab Jimmy zurück, "und er dürfte für heute fertig sein. Aber ich hab seit der Mittagspause nicht mehr abgespritzt. Und du hast es offenbar auch noch nötig!"

"Also-" Jetzt wurde Maja anscheinend doch etwas verlegen. "Immerhin kann ich mich beherrschen!" verteidigte sie sich.

Jimmy nickte. "Ich auch, wenn es sein muss. Aber sei ehrlich, Lernen mit ner tropfenden Möse und nem steifen Schwanz?" Er blickte hinunter in seinen Schritt, wo sich seine Surfershorts ein gutes Stück ausgebeult hatten. "Da kriegen wir nicht viel auf die Reihe."

Maja sah ihn einen Moment lang nachdenklich an. "Also einmal gegenseitig entsaften?" fragte sie dann.

"Andere Möglichkeit seh ich nicht", meinte Jimmy mit einem Schulterzucken. Dann sah er zu mir. "Frage ist nur, was machen wir währenddessen mit Leon? Wie gesagt, ich glaube, er ist ziemlich fertig."

"Na, die Entscheidung sollten wir schon ihm überlassen", gab Maja zurück und blickte auch zu mir. "Immerhin besteht jetzt nicht mehr das Risiko, dass ich ihn fix und fertig mache. Wie sieht's aus, Leon, Lust auf einen schnellen Dreier?"

Lust schon, aber wie?

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