Chapter 17
What's next?
Rapunzel Z.15
Nastur hatte Urtica zugesehen, wie sie sich bereit gemacht hatte und aus dem Turmfenster gestiegen war. Nun wandte er sich wieder seiner Gefangenen zu. Unsicher, wie er sich ihr gegenüber verhalten sollte, streckte er ihr erst drohend die Schwertspitze entgegen, dann sah er ein, wie sinnlos und lächerlich die martialische Geste wirkte und ließ die blitzende Klinge sinken.
Unbeeindruckt und aufreizend selbstsicher sah ihn die zierliche Frau vom Bett aus an. Fast wirkte es, als würde sie ihn hier im Turm festhalten und nicht umgekehrt.
„Keine Tricks!", herrschte er sie verunsichert an, „ich werde nicht zögern, das Schwert zu gebrauchen, wenn du versuchst, zu fliehen."
Sie zeigte weder Angst, noch sonst eine Regung. Sah ihn nur weiterhin unverwandt mit ihren kohlschwarzen Augen an. Nastur trat näher ans Bett. Er wurde sich überdeutlich bewusst, dass die wunderschöne nackte Frau darauf, gefesselt war, ihm in jeder Hinsicht hilflos ausgeliefert. Die Wirkung, die ihr hinreißender unbekleideter und fest verschnürter Körper auf ihn ausübte, konnte er in jeder Faser seines Leibes spüren. Peinlich berührt riss er seinen Blick von den intimen Details ihrer Gestalt los, und sah ihr starr ins Gesicht.
Ihre Augen waren wie tiefe Brunnen und sogen ihn unwiderstehlich an. Ohne sich dessen bewusst zu sein, setzte er sich auf die Bettkante und legte sein Schwert auf den Teppich. Dann streckte er seine Hände aus, um das liebliche Gesicht zu streicheln.
„Ja", hörte er eine Stimme, die direkt in seinem Kopf zu erklingen schien, „ich bin voll und ganz dein. Du kannst tun und lassen mit mir, was du willst. Du kannst meinem Körper auf jede erdenkliche Art genießen. Jeden Wunsch und jede deiner Fantasien kannst du dir erfüllen. Du bist der Mann, ich bin bloß eine wehrlose, schwache Frau. Du alleine entscheidest. Nur deine Bedürfnisse und dein Wille zählen. Tu was du möchtest."
Diese Gedanken waren so klar und offensichtlich, dass Nastur sie keinen Moment lang in Zweifel zog. Es konnten nur seine eigenen Ideen sein, wie hätten sie denn sonst in seinen Kopf kommen sollen?
Oh, er wollte diese Frau, wollte sie voll und ganz besitzen. Vorsichtig, fast zärtlich löste er den Knebel aus ihrem Mund und schob ihn wie ein Halsband nach unten. Dann beugte er sich hinab und setzte seine Lippen auf ihre.
Mit dem Kuss verschwand auch der letzte Rest an Bedenken. Als sich ihre Münder nach einer Ewigkeit wieder lösten, sprang er hastig auf und riss sich die Kleider vom Leib. Seine Erregung war unmissverständlich sichtbar. Erwartungsvoll sah die **** und bezaubernd erscheinende Hexe zu ihm auf. Mit zitternden Fingern löste er schleunigst die Fesseln an ihren Füßen und drängte ihre Beine auseinander.
Der Anblick der einladend feucht glitzernden Spalte, die sich bei dieser Bewegung ein kleines Bisschen öffnete, raubte ihm endgültig den Verstand. Ohne weiteres Zögern warf er sich auf die unter ihm liegende Frau, stieß seinen heißen Speer in die verlockende Höhle und begann, sich auszutoben.
Gothel seufzte laut auf. Ja, auch sie genoss das wilde Liebesspiel des jungen Hengstes. Noch viel mehr Befriedigung bezog sie jedoch daraus, dass ihr Plan aufgegangen war.
Lange vor den Geschwistern war sie aufgewacht, da sie als magisches Wesen nur wenig Schlaf und Erholung benötigte. Doch sie entschied, still und bewegungslos in der Dunkelheit liegen zu bleiben und sich schlafend zu stellen. Sie war sich nicht restlos sicher gewesen, was die kleine Göre tun würde, nachdem sie zu sich gekommen war. Aber im Großen und Ganzen hatte sie Gothels Erwartungen entsprochen.
Mühelos hätte die Zauberin die beiden wehrlosen jungen Leute im Schlaf überwältigen und festsetzen können. Doch was dann? Eine Gefangennahme hätte doch nur wieder ihren Widerstand geweckt und sie dazu bewegt, sich füreinander opfern zu wollen. Stattdessen hatte Gothel beschlossen, subtilere Schlingen auszulegen. Und prompt waren ihr die unerfahrenen Tölpel in die Falle gegangen. Zum einen war es wichtig, dass sie glaubten, die Kontrolle zu haben, damit ihre Wachsamkeit nachließ. Zum anderen hatte sie die beiden trennen müssen, da sie zu Gothels großer Überraschung durch eine Art unsichtbares Band verbunden waren, das ihnen gegenseitig eine unerwartete Widerstandskraft und Zuversicht gab, wenn sie zusammen waren. Bei aller Macht, über die die beschlagene Hexe gebot, wäre dies eine unkalkulierbare Gefahr gewesen. Getrennt aber waren sie leichte Beute.
What's next?
Schlimm's Märchen
Klassische Märchen, sexy neu erzählt
Die Märchen halten sich eng an die Original Texte, driften aber in Sex und Erotik ab.
Updated on Dec 8, 2023
Created on Apr 13, 2023
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