Letzte Worte
Ein paar Jahre später...
„Jana, ich habe gerade eine Einladung bekommen, wir sollen zur Eröffnung eines neuen Clubs vorbeikommen, es wird wohl drei Tage gefeiert werden“, Hermann kam mit dem Tablet-PC angelaufen. „Wie stellst du dir das vor? Die Zwillinge können doch nicht drei Tage alleine bleiben. Denkst du eigentlich immer nur an deinen Spaß?“, fauchte Jana zurück. „Wenn du mal eine Woche in Köln arbeitest, dann ist das aber wohl kein Problem, aber mal eine Party, das geht nicht?“, antwortete Hermann leise. „Ich bin doch auch noch da“, warf Caro ein. „Also, als Begleitung, denn einen Babysitter haben wir ja.“ Jana sah böse zu Caro. „Wir können doch Gaby nicht immer alles aufbürden.“
„Wenn wir das nicht können, warum wohnt sie dann hier und warum bezahle ich ihr dann dieses recht große Gehalt?“, warf Hermann ein. „Die haben wir doch nur wegen dir eingestellt, ich wollte ja ein anderes Mädchen.“, gab Jana ein. „Du wolltest sie nicht, weil sie gut aussieht, aber sie hat die besten Zeugnisse gehabt und auch die größte Erfahrung, dank ihrer Geschwister. Außerdem akzeptiert sie unseren Lebensstiel, denn das taten die wenigsten Bewerber.“ „Fickst du sie etwa auch?“, giftete Jana. „Wer denn noch? Na, wer von euch beiden hat sie denn schon im Bett gehabt?“, knurrte Hermann zurück. Caro hob die Hand. „Na gut“, Jana hob auch die Hand.
„okay, jetzt verstehe ich, was ihr so viel Stress bereitet, ich denke, Gaby könnte die Party wohl am Nötigsten brauchen. Ich werde sie mitnehmen. Wenn sie möchte.“ Hermann ging ans Comm-Gerät und gab Gaby ein Zeichen doch mal ins Wohnzimmer zu kommen.
Die Türe öffnete sich und die rothaarige Gaby trat in den Raum. Sie sah sich etwas unsicher um. „Habe ich etwas falsch gemacht?“, fragte sie unsicher. „Nein, im Gegenteil. Weil du immer so viel arbeitest, dachte ich, dass du vielleicht mit auf eine Party möchtest. Ein neuer Club wird eröffnet und da die Damen des Hauses sich nicht darauf einigen können, wer auf die Kinder aufpasst, dachte ich, dass du es am Meisten verdient hättest, was denkst du?“ Ihre Jadegrünen Augen wussten nicht, wo sie zuerst hinsehen sollten um jemanden um Hilfe zu bitten. „Gaby, du darfst gerne mitfahren, Jana hat es verbockt, weil sie lieber streiten wollte, ich weiß nicht, ob ich noch mit darf nach der Beichte und du bist jetzt der unschuldige Engel, der das Freilos gewonnen hat. Also, Lust auf eine geile Party?“, erklärte Caro die Situation. Jana ging raus, nicht sehr glücklich guckend. „Du darfst auch sex mit uns haben, wenn du willst“, schob Caro noch hinterher nachdem Jana draußen war. Gaby schaute schockiert zu Hermann. „Das solltest du doch niemanden erzählen.“ Jetzt schaute Hermann etwas verwundert.
…
Drei Tage später ging die Maschine nach Tokio mit einem interessanten Gespann auf die Reise. Jana blieb in Deutschland und spielte mit den Kindern. Caro, Hermann und Gaby hatten eine schöne Zeit in Japan und sie wurden in Tagen als Sensation durch die Medien gereicht. Die Rothaarige Gaby hatte die meiste Presse, was nicht zuletzt auch an den Outfits der jungen Dame lag.
…
Auf dem Rückflug kam Hermann an und bat die beiden schon mal an Bord zu gehen, er würde mit der nächsten Maschine nachkommen.
…
Bilder aus Tokio
Hermann tauchte nicht wieder auf, aber ein Fond sorgte immer dafür, dass Jana, die Zwillinge, Caro und auch Gaby, die ein Kind von Hermann erwartete, nie wieder arbeiten gehen mussten. Jana machte weiter ihren Job beim Fernsehen, aber ohne Ambitionen sich durch den Urwald der Karriere zu kämpfen. Sie blieben alle zusammen, hatten ihre amourösen Abenteuer, fanden aber immer wieder den Weg in Hermanns Villa. Auch stellte sich heraus, dass eine große Schar von Angestellten aus dem gleichen Topf bezahlt wurden, Hermann hatte nicht jeden Morgen ein Frühstück gezaubert, oder auch nur aufgeräumt, ein Ehepaar, das ein Haus auf dem Grundstück hatte, ging jeden Tag Besorgungen machen.
…
Aus Guam kam eines Tages ein Brief, dass Hermann dort im Kreise seiner kleinen Familie verstorben wäre, zwei Frauen und drei Kinder hatte er dort hinterlassen. Die Frauen und die Kinder freuten sich ihre neue Familie zu besuchen.
Das war die Geschichte von Hermann, Jana, Gaby und Caro. Eine Geschichte, die mich sehr viel Schlaf, Arbeit, Ideen und auch Überwindung gekostet haben. Einige Male war ich kurz davor alles hinzuschmeißen. Nun ist es geschafft.
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und Jana Azizi.
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