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Chapter 19
by
Colleem
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Ein neuer Akteur
„Alles in Ordnung, Schatz?“ fragte Marianne besorgt als sie sah wie Martin langsam in die Küche schlürfte und sich dabei den Kopf hielt. Doch sein Lächeln beruhigte sie schnell wieder.
„Nur ein wenig Kopfschmerzen. Und komische Träume. Haben wir gerade Vollmond?“ versuchte er seine Frau zu beruhigen, was ihm auch gelang.
„Meines Wissens nicht, nein. Vielleicht wird mein Göttergatte ja einfach nur alt und senil?“ lachte Marianne amüsiert und stellte ihm einen Kaffee hin.
„Na dann kann ich ja froh sein das ich noch Manns genug bin mir so ein junges Küken wie dich zu halten.“ Konterte Martin frech und fing sich einen Klaps auf den Hinterkopf ein.
„Nenn mich noch so und du bist auf Kaffeeentzug!“ lachte Marianne und gab ihm einen Kuss. „Willst du über die Träume sprechen?“ fragte sie sanft und nahm ihm gegenüber Platz.
„Nein. Einfach nur Unsinn. Ich kann mich gar nicht so genau dran erinnern worum es ging.“ Log Martin, da er sich zwar an den Traum noch sehr gut erinnert, aber er nicht wirklich verstand warum ihm dieser Traum so zusetzte. Er erinnerte sich noch gut daran das in seinem Traum ein fremder Mann mit im Haus war. Aber das Gesicht war nicht zu erkennen gewesen. Dann war da noch eine Stimme die unaufhörlich redete. Aber die war mehr im Hintergrund gewesen und Martin erinnerte sich nicht daran was die Stimme zu ihm gesagt hatte. Dann waren da noch ein riesiges Pendel und ein Kristall der das ganze Wohnzimmer ausfüllte. Der wahre Grund jedoch warum er seiner Frau nicht davon erzählte war der Gedanke den er beim Aufwachen gehabt hatte. Er hatte aus irgendeinem Grund das Gefühl gehabt das seine Frau es mit dem fremden Mann getrieben hatte. Er hatte noch nie in ihrer Beziehung einen Grund haben müssen um an der Treue seiner Frau zu zweifeln, in all den Jahren nicht, doch heute hatte er sich dabei überrascht darüber nachzudenken. Und der Gedanke hatte seinen Schwanz zucken lassen. Er war sogar kurz versucht sich einen runterzuholen auf diesen Gedanken und das war der eigentliche Grund für seine schlechte Laune.
Wie konnte ihn der Gedanke nur geil machen das seine Frau ihn betrügen würde. Schon als sie ihn angelächelt hatte war ihm ein schlechtes Gewissen gekommen. Und das machte es nur noch schlimmer.
„Dann ist es ja gut Schatz.“ Lächelte Marianne und gab ihrem Mann dann einen Abschiedskuss. Sie ging mit ihm noch bis zur Haustür und zog ihn dann noch einmal zu sich um ihm einen langen, heißen Kuss. „Mach heute nicht zu lange, Liebling!“
„Mache ich nicht, Schatz.“ Erwiderte Martin nach dem Kuss und ging zur Tür raus.
In der Sekunde in der die Tür ins Schloss fiel sie mit dem Rücken gegen die Tür. Ihr Blut kochte förmlich. Eine Hitze die schon seit dem Aufwachen an ihrem Körper zerrte drohte endlich freizubrechen. Auch sie hatte seltsam geträumt, aber keine schlechten Träume. Im Gegenteil. Ihre Träume waren **** geil gewesen. Sie war schon geil aufgewachte und der Wunsch nach Erlösung war nur stärker geworden. Aber anstatt sich sofort ins Bett zu werfen und es sich zu besorgen ging sie zurück in die Küche und tippte grinsend auf ihrem Handy rum.
„Hey. Christian. Lust in nächster Zeit mal was zu unternehmen. Wenn du brav bleibst werde ich dir auch nicht das Ohr voll stöhnen.“ Schrieb sie und musste über ihren Humor grinsen. Sicher würde Christian auf die Zweideutigkeit reagieren. Ob er wohl mit einem ähnlich zweideutigen Spruch reagieren würde? Sollte sie solange warten und ihre Geilheit noch ein wenig wachsen lassen.
Doch gerade als sie ihren Gedanken nachgehen wollte hörte sie das Piepsen ihres Handys. Hatte Christian etwa schon geantwortet? SO früh und so schnell? Sie hatte ihn immer für einen Langschläfer gehalten, aber scheinbar hatte sie sich da gründlich geirrt. Ob er wohl auf der Arbeit war? Dabei fragte sie sich wie ein Bühnenmagier wohl arbeitete.
Neugierig schaute sie auf ihr Handy und konnte ihre Enttäuschung kaum verbergen. Anstatt einer Antwort von Christian sah sie dort nur eine Nachricht von Ilona Sie wünschte ihr einen guten Morgen und entschuldigte sich dafür dass sie es nicht pünktlich geschafft hatte, begleitet von einer Frage nach einem Treff. Der Gedanke daran war so banal, so unwichtig das Mariannes gute Stimmung wie weggefegt war. Brummelnd ging sie Richtung Wohnzimmer und setzte sich auf das Sofa.
Lustlos antwortete sie ihr und setzte sich dann an die Arbeit um sich abzulenken.
Währenddessen saß Martin in seinem Büro und ging die Unterlagen und bereitete sich auf das Treffen mit Ilona vor. Während er darauf wartete das sie endlich im Büro auftauchte lehnte er sich zurück und ließ seine Gedanken schweifen. Warum ging ihm dieser Traum nicht aus dem Kopf? Es dauerte nicht lange bis er das wohlige Ziehen zwischen seinen Beinen spürte. Der Traum weckte etwas in ihm das er noch nicht vollkommen nachvollziehen konnte. Zu seinem Glück konnte er sich diesen Gedanken nicht länger hingeben. Denn es klopfte an seiner Tür und Ilona trat herein. Er hatte sie das letzte Mal vor etwa 5 Jahren gesehen, schon damals war sie eine gutaussehende junge Frau gewesen, aber das Erwachsen werden hatte es wirklich gut mit ihr gemeint. Sie war etwa 1.70 groß, hatte lange rötliche Haare, welche ihr glatt über die Schultern fielen und dazu passende grüne Augen. Im Mittelalter wäre sie sicher als Inbegriff einer Hexe verbrannt worden. Wie Marianne auch war ihr deutlich anzusehen das ihrem Körper ein strenges Regime auferlegt hatte. Sie hatte einen Körper der in dem business-Anzug nicht verborgen werden konnte. Der Schmuck den sie trug war dezent, aber wertvoll, das erkannte er sofort. Was das Makeup anging war sie etwas eifriger als seine Frau, auch wenn es alles andere als übertrieben wirkte. Alles in allem war das eher ein angemessenes Outfit für eine Geschäftsfrau. Dennoch konnte er verstehen warum sie in der Klasse so beliebt gewesen war.
Er erinnerte sich daran mal mit ihr gesprochen zu haben auf dem Uni-Ball, aber da war er viel zu sehr mit Marianne beschäftigt gewesen als das er sich an sowas noch genau erinnerte. Das Einzige was ihm da im Kopf geblieben war, war die Tatsache des heimlichen Quickies unter der Tribüne gewesen.
Sofort kam ihm wieder dieser verrückte Gedanke in den Sinn ob sie wohl dabei beobachtet worden waren. Ob wohl einer ihrer Ex-Freunde zugesehen hatten? Wie er sich dabei wohl gefühlt hatte? Zuzusehen wie wenn die eigene Freundin oder besser Ex-Freundin von einem anderen Kerl gefickt wird? Wieder spürte er ein kribbeln zwischen den Beinen als er sich fragte wie er wohl reagieren würde wenn er seine Marianne erwischen würde. Der erste Instinkt sagte ihm natürlich das er sofort dazwischen gehen würde und beide in hohem Bogen aus dem Haus werfen würde, aber dann… fragte er sich ob er nicht erst einmal die Show genießen würde? Ob sie sich wohl wie in so einem billigen Porno verhalten würde?
„Guten Morgen Martin.“ Riss ihn Ilonas Stimme zurück ins hier und jetzt.
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Das Klassentreffen
Das erste Klassentreffen meiner Frau und was dabei passiert
Das erste Klassentreffen meiner Frau und was dabei alles passiert
Updated on Aug 17, 2025
by Colleem
Created on Sep 20, 2014
by MACC
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