Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 5
by
Truthahn
weiter?
Der Fall Gilmeschs
In Gilmesch begriff Amathea erst gar nicht was da passierte. Auf dem Brunnenplatz kreisten plötzlich Reiter. Fußsoldaten in imperialen Uniformen rannten mit gezogenen Schwertern über den Platz. Aber ihre Hochzeit?
Walmartin, der Händler von gegenüber kam aus seinem Laden gerannt und wurde sofort von einem Schwerthieb niedergestreckt. Jetzt erkannte Amathea: Das war der Tag der Bewährung. Es war nicht mehr ihr Hochzeitstag. Sie sprang ins innere des Hauses und holte ihre Waffen.
Minuten später sprang sie aus dem Fenster im ersten Stock auf das Pferd eines der feindlichen Reiter. Mit einem schnellen Streich ihres Dolches war er unschädlich gemacht und polterte tot zu Boden, noch bevor er begriff was passierte.
Amathea zog ihr Schwert und galoppierte durch die Straßen von Gilmesch. Arrakurs Soldaten und Reiter waren überall. Ein Dutzend erlegte sie vom Pferd aus, als das Ross selbst geschlagen zu Boden ging kämpfte Sie Mann gegen Mann weiter. Sie besiegte viele Gegner. Aber es waren zu viele.
Auf jeden Bewohner und Gast Gilmeschs kamen wohl vier Eroberer.
Um Sie herum starben die taperen Nachbarn und Verteidiger Gilmeschs reihenweise. Die Gegnerischen Soldaten schlachteten sie einfach ab und zerrten Frauen und **** aus den Häusern. Amathea sah wie Frauen die Kleider vom Leib gerissen wurden bevor sie von den Soldaten geschändet wurden. Aber sie konnte ihnen nicht helfen. Sie war voll damit beschäftig selbs am Leben zu bleiben und möglichst viele Gegner auf die Fahrt in die Unterwelt zu schicken.
"Wo ist Alrick?" rief sie, als sie sich bis zum Dorfhaus vorgekämpft hatte. "Er wollte zu dir nach Haus!" rief der Schatzmeister während er mit einem Soldaten focht und noch bevor Amathea "Danke!" gerufen hatte mit einem Bruststich niederging.
Kämpfend schaffte sie es bis nach Haus, aber als sie auf den Brunnenplatz trat, erwarteten sie dort die Elitekämpfer und Offiziere.
Sie sah Alrick und seine Frau, ihre Eltern tot auf der Veranda liegen. Soldaten hatten sie dort hin geworfen und zündeten unter den Blicken ihrer Führung nun sein Haus an. Amatheas Haus. Ihr Zuhause!
Schreiend stach sie einen Offizier von unten vom Pferd. Aber es waren zu viele! Bald ergriffen Soldaten sie von hinten, während sie im Gefecht mit einem Elitekrieger war. Dieser schlug ihr die Waffe aus der Hand und setzte sein Schwert an die Kehle der wehrlosen jungen Frau. Aber er zögerte. "Oberst Cerus!" rief er "Das hier scheint die Tochter des Alrick zu sein!"
Der Befehlshaber wendete das größte der Rösser und kam zu ihnen hin. Er musterte die zappelnde Amathea. "Sehr gut! Arrakur wird begeistert sein, eine weitere von Alricks Töchtern als Beute zu bekommen! Nehmt sie gefangen und transportiert sie ab!"
Aber Amathea ließ genau das nicht geschehen. Ihre Lage war aussichtslos, aber sie rief "Niemals!", trat mit einem Schwung ihrem Gegenüber das Schwert aus der Hand, ihm auf die Schulter und nutzte ihn für einen Überschlag, der sie aus dem Griff ihrer Bezwinger drehte. Dann rannte sie Haken schlagend, wie ein Kaninchen im rennen gegen den Fuchs, durch die Soldaten in das Lichterloh brennende Haus.
"Ist dieser **** ehrenhafter?" wunderte sich einer der Elitesoldaten.
"Niemals!" entgegnete ein kopfschüttelnder Offizier.
weiter?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
In barbarischen Zeiten
Die Geschichte dreier Schwestern lange vor unserer Zeit
Comments moved below the chapter.
Jump to comments
Comments