Was hat die Panacea-Gruppe mit all dem zu tun?

Große Pläne und sehr viel Geld

Chapter 99 by Hentaitales Hentaitales

"Das erste Mal, dass ich den Namen Panacea gehört habe, war, als mich aus heiterem Himmel Jakob anrief.", erzählte Sarah. "Das war an sich nichts Ungewöhnliches; er hatte sich immer mal wieder nach Jochen und Tina erkundigt und wie es mir denn so erging. Diesmal war es aber eine andere Art Anruf: Er erzählte mir, dass er ein paar interessante Leute kennengelernt hatte, die eine medizinische Studie machten. Und sowohl er als auch ich passten in diese Studie hinein, ob ich nicht interessiert wäre, es gäbe auch Geld dafür.

"Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade zwischen zwei Jobs, und ein bisschen Geld extra konnte ich brauchen, also sagte ich ja. Zwei Tage später bekam dann Post von der Panacea-Gruppe, genauer gesagt von einem Doktor Radomir, der mich bat, zu einem Vorstellungsabend an die Uni zu kommen, wo er erklären wollte, was genau der Inhalt der Studie war. Ich ging also hin und rechnete eigentlich mit nichts Besonderem - halt ein paar Informationen, was ich genau machen sollte, was ich dafür bekam und was die Risiken waren."

Sarah schmunzelte. "Ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartete.

"Zunächst mal war ich die einzige, die zu diesem sogenannten 'Vorstellungsabend' kam. Dann war das erste, was dieser Doktor Radomir tat, mir eine Geheimhaltungserklärung vor die Nase zu legen, die ich unterschreiben sollte - und alleine schon für diese Unterschrift bot er mir hundert Euro an, bar auf die Hand! Natürlich war ich nicht blöd und unterschrieb - und tatsächlich bekam ich das Geld auch!

Dann erklärte er mir, was es mit der Studie auf sich hatte: Die Panacea-Gruppe erforschte, so stellte er es jedenfalls dar, gerade den Einfluss bestimmter Abschnitte des menschlichen Gens auf die Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen. Man hatte gerade eine bestimmte Abstammungslinie in Deutschland entdeckt, in der es viele solche interessanten Genabschnitte gab, und nun wollte man über eine längere Zeit hinweg Tests mit den Leuten dieser Abstammungslinie machen, zu der sowohl Jakob als auch ich gehörten."

"Jakob hatten sie übrigens die selbe Geschichte erzählt", warf an dieser Stelle Mai ein, "allerdings hatten sie ihn aufgrund seines extrem großen Schwanzes entdeckt und für diese sogenannte Studie ausgewählt. Er wurde mal im Schwimmbad von einem anderen Mann unter der Dusche angesprochen, der ähnlich gut bestückt war. Zu Hause hat er dann Ashley und mir von der ganzen Sache erzählt, und, na ja, so kam eins zum anderen."

Sarah nickte zustimmend. "Jedenfalls klang die ganze Sache im ersten Moment noch recht normal", fuhr sie fort, "bis am Ende noch drei ziemliche Hämmer kamen. Erstens: Ich durfte niemandem auch nur ein Wort erzählen. Gar niemandem. Auch nicht dir, Tina."

Ich presste die Lippen zusammen. "Was du ja auch gemacht hast, Mama."

"Zweitens", sagte Sarah, "war die Studie eine Langzeitstudie und sollte sechs Monate dauern. Und diese sechs Monate würde ich komplett in einem Forschungszentrum in Osteuropa verbringen. Zugegeben, es war ein sehr schöner Ort, sowohl das Gebäude selbst als auch die Landschaft drumherum. Aber ein halbes Jahr lang sollte ich dann dort bleiben. Das hätte mich beinahe dazu gebracht, die ganze Sache abzublasen.

"Aber dann war da noch der dritte Hammer: Wenn ich an der Studie teilnahm, sollte ich 250.000 Euro dafür bekommen. Und zwar nicht erst hinterher, sondern sofort!"

Ich riss die Augen auf. "Also daher hatten wir plötzlich so viel Geld auf einem Konto!"

Sarah nickte. "Richtig, Tina. Ein Riesenhaufen Geld, mit dem wir erst mal eine Zeit lang unbeschwert leben konnten. Natürlich sagte ich zu, und nur um auszuprobieren, ob das Ganze auch echt war, hob ich am nächsten Tag von dem Konto fünfzigtausend Euro in Bar ab. Und als ich die Scheine in der Hand hielt, war mir klar, dass das hier wirklich echt war, und ich bereitete alles für meine Abreise vor."

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Was geschah in Osteuropa?

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