Chapter 26 by tease94
Wie geht's weiter?
Intermezzo
Einige Sekunden vergehen, ehe sich die beiden Freundinnen regen. Verschämt weichen ihre Blicke einander aus, jede sich der Tatsache bewusst, dass sie beide sich wie willige Flittchen verhalten haben. Wortlos räumen sie die Beweise ihrer Lust aus dem Weg. Die Bierflasche, die hohen Pumps, die Kleenextücher, die sie benutzt haben um ihre Intimzonen abzuwischen.
"Wenn wir dabei sind, können wir gleich richtig putzen," meint Antje sarkastisch, nachdem sie sich eine Jogginghose und ein altes Tanktop angezogen hat - ohne Unterwäsche versteht sich.
"Ja, okay," stimmt Sabine ihr zu, froh eine Beschäftigung zu haben und nicht reden zu müssen.
Die nächsten zwei Stunden verbringen die Mädchen mit einem Großputz. Sie sprechen nur das Notwendigste miteinander, doch auch so ist beiden klar, was zu tun ist. Der ganze Müll vom Wochenende ist zu beseitigen, außerdem soll je der Kühlschrank mit Bierflaschen aufgefüllt sein. Zum Glück ist noch ein halbvoller Bierkasten vorrätig, das muss für's Erste langen. Lust rauszugehen haben beide nicht. Schließlich beginnt Antje zu kochen und Sabine verschwindet im Bad.
Gerade rechtzeitig als Antje den Tisch deckt, ist Sabine wieder zurück. Während dem Kochen hat Antje genug Zeit gehabt, nachzudenken. Sabine trägt wie Antje legere Sportklamotten, die schnell ausgezogen sind. Ihre Haare sind noch genauso zerzaust wie zuvor. Geduscht hat Sabine also nicht.
Sabine bemerkt Antjes prüfenden Blick, schnappt sich einen Stuhl und sagt mit giftigem Blick: "Okay. Ja, ich habe meine Muschi rasiert. Ist es das was zu wissen willst?"
"Heh, Sabine. Was ist los mit dir?"
"Was soll wohl los sein mit mir? Himmel, ich hab mir gerade meine Muschi enthaart, weil so ein vergammelter Türkenficker es mir befohlen hat. Ich bin natürlich überglücklich: Auf diesen Tag habe ich schon immer gewartet." Sabine starrt ziellos an die gegenüber liegende Küchenwand.
Antje seufzt und geht zu ihrer Freundin hinüber. Tröstend legt sie ihre Arme auf Sabines Schultern. "Hey, Kopf hoch. Wir werden das schon irgendwie hinbekommen."
"So?" Sabine hebt eine Augenbraue. "Ich habe da meine Bedenken. Jeden Moment kann es an der Tür klingeln. Dann werden wir wie zwei Stehaufmännchen zur Tür sprinten, durch den Spion gucken und uns die Klamotten vom Leib reißen... Weil ein anderer von diesen Hurensöhnen vor der Tür steht. Oder zwei. Oder drei."
"Na, und? Dann legen wir uns auf die Couch, spreizen unsere Beine und lassen uns ficken."
"Bitte?" Sabine guckt Antje mit einem Blick an, den man für Verrückte aufbewahrt.
"Na, komm schon. Jetzt tu nicht so. Du bist wie ich zweimal gekommen, als Özbek uns gevögelt hat - nachdem wir es uns zuvor selbst besorgt hatten."
"Ja? Soll das etwas heißen, dass ich mich deshalb im Stundentakt durchficken lassen will?"
"Nein, natürlich nicht," wiegelt Antje ab. "Aber ich will damit sagen, dass es... uhm... Schlimmeres gibt."
"Zum Beispiel?"
"Äh..." Antje fährt sich mit einer Hand über die Stirn. "Wir könnten von einer Negerbande gezwungen sein uns auf dem Straßenstrich feilzubieten. Oder von Russengangstern in den Kaukasus verschleppt werden."
Sabine lacht sarkastisch. "Oh ja. Das hier ist ja soviel anders."
"Na, komm schon." Antje hat keine bessere Erklärung parat. "Ich weiß ja auch nicht. Wir stecken halt in diesem Schlamassel, irgendwie werden wir da auch wieder rauskommen."
"Und wie?"
Antje zuckt mit den Schultern. "Keine Ahnung. Sehen was sich ergibt."
"Und bis dahin..."
"Na, was wohl? Wir spielen mit, machen die Beine breit und sind brave Türkennutten."
"Ahhhh." Sabine seufzt. "Ich freue mich schon."
Antje nimmt sabine in die Arme. "Hey, Augen zu und durch. Das Wichtigste ist, dass wir beide zusammen halten, okay?"
"Ja," meint Sabine leise. Antje hat natürlich recht. Gemeinsam werden sie das schon durchstehen. Sabine lächelt.
"Na also, so gefällst du mir schon besser." Antje löst sich von ihrer Freundin und geht hinüber zum Herd. "Und nun essen wir erst einmal was. Danach sieht die Welt gleich besser aus."
Wie geht's weiter? Bekommen die Girls heute abend noch Besuch?
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Die eigene Wohnung
Zwei unschuldige junge Mädchen vom Land ziehen in die sündige Großstadt.
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