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Chapter 50 by Frizza Frizza

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2te Chance

Als Franziska aufwachte, war es wieder bereits hell draußen.

Trotz der Tatsache, dass sie heute Geburtstag hatte, war ihr nicht zum Feiern zumute.

Sie schaute wie jeden Morgen zur Tür. Diese war verschlossen, was Franziska zumindest in puncto unerwarteten Besuch beruhigte.

Sie sah auf den Pieper und danach auf das Handy. Doch bei beiden hatte die keine Nachricht im Display.

Sie sah vor die Tür, um nachzusehen, ob ihr etwas zu essen vor diese gestellt wurde. Doch auch das war nicht so.

Sie hockte sich wieder ins Wohnzimmer auf die Couch.

Sie fühlte sich leer und alleingelassen.

So saß sie dort traurig für gefühlte Stunden. Sogar bei dem Handy war keine Uhr auf dem Startbildschirm zu sehen und um das Handy zu entsperren fehlte ihr schlicht und einfach der Zugangscode.

Dann wie aus dem Nichts klingelte das Handy.

Franziska nahm ab und hörte eine Aufnahme von Rolf Zuckowski mit Kinderchor der (heute kann es regnen, stürmen oder schneien) sang.

Es war in diesem Zusammenhang aber eher unangenehm und gruselig, dieses Lied zu hören.

Doch nach der ersten Strophe unterbrach das Lied und die hörte wieder diese Stimme.

"Eigentlich wäre dein Geld jetzt weg und ich würde dich da hocken lassen, mit nichts mehr als einem geklautem Handy von dem der Akku eh spätestens morgen leer sein dürfte.

Doch dann habe ich gerade noch einmal gesehen, dass du heute Geburtstag hast.

Also gebe ich dir noch eine … eine letzte Chance.

Wenn du genau das machst, was dir gesagt wird, wird dein Leben so wie es vorherbestimmt war.

Wenn nicht dann … nun ja mal sehen, wann du hungrig genug wirst, um doch nackt und gedemütigt bei deinen Nachbarn um essen zu betteln."

Franziska atmete tief durch und versuchte sich zu erklären.

"Es war nicht meine Schuld, der Pieper war im Wohnzimmer und …"

"Richtig!" Unterbrach die Stimme sie.

"Der Pieper, der immer bei dir zu sein hat, war nicht bei dir! Also doch deine Schuld!

Aber, wenn du jetzt versuchst, dich herauszureden, habe ich doch keine Lust mehr, dir eine Chance zu geben. Also war es das dann …" konnte die Stimme grade noch sagen, als Franziska ihr flehend ins Wort fiel.

"Nein! Bitte, ich mache es! Bitte geben Sie mir noch diese Chance! Ich flehe sie an!"

"Diese eine Chance! Kein nein, keine ausreden!

Einfach machen! Anweisungen bekommst du später."

Sagte die Stimme und legte auf.

Franziska war froh über die zweite Chance, doch hatte sofort wieder Angst vor dem, was sie nun erwarten würde.

Sie setzte sich auf ihre Couch und wartete.

Wie lange sie wartete, konnte sie mal wieder nicht einschätzen …

Bis endlich das Handy piepte.

-geht zur Haustür- stand auf dem Display.

Franziska stand auf und ging zur Tür.

Sie erwartete jemanden, der jeden Moment durch die Tür kommen würde.

Doch so war es nicht.

Stattdessen piepte wieder das Handy und der Text, den Franziska dort las, verschlug ihr den Atem.

-geh aus der Tür und schließe sie hinter dir-

Es war helllichter Tag. In ihrem Haus war es ihr mittlerweile fast egal, nackt zu sein. Aber draußen.

Aber sie wollte diese Chance jetzt nicht durch Zögern verstreichen lassen und öffnete die Tür.

Die Wärme der Sonne auf ihrem nackten Körper fühlte sich sehr gut an und gaben ihr den Mut den Schritt vor die Tür zu wagen.

Als sie sich umsah, sah die keine Menschenseele und zog die Tür hinter sich zu.

Die Tür verriegelte augenblicklich und ließ sich nicht mehr öffnen.

Grade als Franziska in Panik ausbrach, klingelte das Handy und sie ging ran

"Brave Franzi!" Hörte sie die Stimme ihres Erpressers sagen.

"Wie ich sehe, ergreifst du deine zweite Chance tatsächlich ohne zu zögern.

In der kleinen Mülltonnenbox in deiner Einfahrt fehlt eine Tonne.

Dafür liegt dort eine Decke.

Du setzt dich in die Box, schließt von innen die Tür."

Franziska hielt das Handy am Ohr und machte sich die wenigen Meter bis zu der Müllbox in denen normalerweise 4 Mülltonnen platziert waren. Sie öffnete die Tür und entdeckte sofort die auf dem Boden ausgebreitete Decke.

Sie setzte sich darauf und zog die Tür, welche nur von außen, mit einem Hebel entriegelt werden konnte, zu bis diese einrastete.

"So, ich bin drin", sagte sie und musste von dem Gestank, der hier drin herrschte, fast brechen.

"Ja ich weiß, sehr brav bist du. Greift mal über dir auf die andere Mülltonne. Keine Sorge, der Deckel ist zu."

Franziska griff über sich auf die Tonne und holte dort eine Tüte her.

Mit allem mittlerweile unsicher, fragte Franziska nach.

"Darf ich die Tüte öffnen?"

"Ja, hol raus, was du dort findest und berichte mir davon." Klang es aus dem Telefon.

Franziska holte drei Sachen aus der Tüte und berichtete.

"Hier sind dicke Kopfhörer, eine ähm eine Maske oder so" Franziska hatte Probleme bei dem wenigen Licht, welches ihr in der Box zur Verfügung stand, zu sehen, was es war, doch erkannte es nun doch.

"Nein, keine Maske, es ist eine Augenbinde und ein paar Handschellen." Sagte sie nüchtern.

"Sehr gut, du wirst nun die Kopfhörer ins Handy stecken und sie danach aufsetzen."

Franziska machte, was ihr gesagt wurde. Um sie herum war plötzlich komplette Stille.

Sie erschrak, als sie die Stimme erneut hörte, nun deutlich lauter und über die Kopfhörer.

"Nun wirst du dich so hinsetzen, dass dein Rücken gegen die Wand lehnt und deine Beine gegen die Mülltonne drücken."

Franziska setzte sich in die gewünschte Position.

"Jetzt dürften deine Knie in der Luft sein, das ist richtig oder?"

Wurde sie gefragt.

"Ja, das ist richtig", antwortet sie.

"Gut, du legst die Handschellen jetzt unter deine Knie und setzt die Augenbinde auf. Sobald du sie aufhast und absolut nichts mehr siehst, sagst du mir Bescheid."

Auch das tat Franziska und ahnte schon, worauf dies hinauslaufen würde. Kurz überlegte sie die Augenbinde so aufzusetzen, dass sie noch etwas erkennen konnte, doch zu groß war die Angst jetzt da sie alles machte wegen solch einer Dummheit, alles zu riskieren.

Sie bestätigte, dass die alles gemacht hatte, mit einem kurzen

„fertig“

"Zum Schluss legst du dir die Handschellen an. Und zwar, sodass deine Hände unter deinen Beinen sind. Melde dich wieder, wenn du fertig bist."

Nun bekam Franziska doch wieder Panik. Sie würde sich ihm damit noch mehr ausliefern, als ohne hin schon.

Sie wäre dann nicht nur nackt, sondern auch taub, blind und gefesselt.

Doch trotzdem tat sie es. Sie schloss die Handschellen an ihren Handgelenken unter ihren Beinen.

Sie konnte sich jetzt nicht mehr viel bewegen, geschweige denn die Augenbinde oder Kopfhörer abnehmen.

"Ja, bin fertig", sagte sie mit zitternder Stimme.

"Gut, egal, was jetzt passiert. Du wirst keinen Ton von dir geben und dich nicht bewegen, solange die Musik läuft. Ich werde es ein paar Mal überprüfen und dich auch anfassen. Wenn du es schaffst, bis die Musik ausgeht, bekommst du deine nächste Aufgabe.

Es dauert auch nur ein paar Stündchen".

Sagte die Stimme und legte auf.

Sofort startete Musik. Laute Musik.

Pausen zwischen den Liedern gab es keine, sie gingen sofort ineinander über.

Franziska erschrak ****, als sie eine Hand auf ihrem Körper spürte und hätte fast losgeschrien, konnte sich aber grade noch zu ruhig halten.

Die hatte grade scheinbar einen Überprüfungsbesuch hinter sich gebracht und war froh, nicht in Panik losgeschrien zu haben.

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