Chapter 8
by
MrSchmidt
Gedemütigt nach Hause?!
Ein Ende mit Anfang
Ich weiß nicht, wie lange ich mit dem Auto an diesem Freitag unterwegs war. Nach den Geschehen in der Bank. Den Dingen, die vor den Augen Kimmys passiert waren. Anstatt nach Hause zu fahren, biege ich ab auf die Autobahn.
Linke Spur. 100 km/h. Kickdown. Der V8 beginnt zu arbeiten. 120. 140. 160. 180. Meine Hände graben sich in das Lenkrad. 200 km/h. Ich schreie los. 220. 230. 240. 250 der Motor riegelt ab. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich unterwegs bin. Linke Spur. Rechte Spur. Es spielt keine Rolle. Autos tauchen auf und verschwinden wieder. Warum? Warum zur Hölle ist das passiert. Warum hast du das getan? Wollte ich das wirklich? Emily ruft an und ich drücke sie weg. Sie ruft erneut an und ich lasse klingeln. Ein erneuter Anruf. Dann eine Nachricht. Zwei Nachrichten. Ich greife mein Handy. Schalte es auf und werfe es auf den Beifahrer sitz.
Irgendwann stehe ich auf dem Parkplatz einer Raststätte und blicke einfach nur in die Ferne. Ich habe Tränen in den Augen. Dieses hilflose Gefühl im Magen. Mir ist schlecht. Ich reiße die Tür auf und übergebe mich. LKW-Fahrer gehen an mir vorbei. Ihre Blicke treffen mich. Belustigt. Ratlos. Abwertend. Es interessiert mich nicht. Irgendwann, die Uhr im Coupe zeigt 21:34 Uhr an, stehe ich in unserer Tiefgarage. Geistesabwesend nehme ich meine Sachen, steige aus, schließe das Auto und nehme die Treppe ins oberste Stockwerk. Stufe für Stufe. Etage für Etage. In mir eine Mischung aus Angst und Scham. Was wird mich erwarten? Ich weiß es nicht. Und möchte es auch nicht wissen. Einige Bewohner kommen an mit vorbei. Junge Studenten auf dem Weg ins Nachtleben. Sie grüßen mich. Ich nicke nur. Sie sind mir egal.
Gute 20 Minuten später drehe ich den Schlüssel in der Tür um, und bevor ich die Tür öffnen kann, reißt jemand sie von innen auf. Es ist Emily. Mit Tränen in den Augen, ihr Blick ****. „Wo warst du, Schatz? Wo? Verdammt… Ich hatte so eine Angst, um dich! Oh Gott! Ich liebe dich! Ich liebe dich so, Schatz!“, fällt sie mir um die Arme und küsst meinen Hals, mein Gesicht, meine Lippen. Aus den Augenwinkeln sehe ich Kimmy, die erleichtert aufatmet und sich ihre Hand vor den Mund hält. Ihre Augen strahlen nicht, sie sagen: „Es tut mir leid. Es tut mir so leid!“.
Ich verstehe es nicht und schiebe Emily teilnahmslos ins Wohnzimmer. „Warum? Was… Was soll das?!“, blicke ich beide fragend an.
Kimmy ist die erste, die das Wort ergreift: „Es war ein Scherz. Nur ein dummer Scherz!“, entschuldigt sie sich. Emily kann ihre Amre nicht von mir nehmen. Zu glücklich scheint sie, dass ich endlich wieder da bin. Immer wieder ihre sanfte Stimme, die sich entschuldigt. „Sie hätten es nicht machen dürfen. Dieses Mal hätten sie es zu weit getrieben. Sie dachten, ich würde es bemerken. Mitspielen.“, entschuldigen sich beide.
„Mitspielen?“, sage ich wütend. „Verfickte Scheiße! MITSPIELEN? Du hättest es vorher abrechen können, du verdammte …“, schreie ich Kimmy an. „Es ist okay. Alles ist gut. Kein Marcus. Niemand. Es ist alles okay!“, besänftigt mich Emily. Kimmy hat Tränen in den Augen. Die sonst so fröhliche Kimmy, die immer für einen Spaß zu haben ist. Noch nie hatte ich sie so gesehen. Genauso wenig, wie Emily die sich langsam wieder beruhigt und mir mit ihrer sanften Stimme versucht alles zu erklären.
Die Idee mit dem Video? Emilys Idee. Spontan aus einer Laune heraus. Nur, um zu sehen, wie ich reagieren würde. Natürlich hatte sie Kimmy davon am nächsten Morgen erzählt. Geheimisse hatten sie keine voreinander. Wirklich keine. Der Sex im Bad am nächsten Morgen. Eine Idee von beiden. Die Aktion in der Bank? Kimmys Idee. „Ob ich nicht bemerkt hätte, dass man auf den Videos ihr Gesicht nicht gesehen hätte?“, grinsen Kimmy und Emily mich an. Und was in der Bank geschehen ist, will ich wissen. „Irgendwie süß und ein wenig heiß“, lächelt Emily und küsst mich.
Ich kann meinen Augen nicht glauben. Meinen Ohren nicht trauen. Sie haben es schon wieder getan. Doch dieses Mal, war es noch heftiger als zuvor. Vor knapp drei Monaten, als ich mir den E500 gekauft hatte, rief Kimmy mich mit zitternder und heulender Stimme an. „Sie wollten nur einmal Probefahren. Sehen, wie sich so ein Auto fährt. Sie verloren die Kontrolle und dann war da das andere Auto. Ich solle schnell ins Krankenhaus kommen. Emily. Ich solle mich beeilen.“, hörte ich damals ihre Stimme. Mit einem Stein im Hals und dieser unbeschreiblichen Übelkeit bin ich so schnell ich konnte ins städtische Krankenhaus geeilt. Nur, um die beiden Lachend in meinem Auto vorzufinden. Sie wollten nur einen kleinen Scherz machen.
Doch dieses Mal? Es war anders. Nicht so schlimm, als würde es um Emilys Leben gehen. Die Liebe meines Lebens. Und dennoch traf es mich mehr ins Herz als beim letzten Mal.
Kopfschüttelnd saß ich irgendwann auf dem Sofa unserer Terrasse und baute mit zittrigen Händen einen Joint. Ich wollte sie mit Nichts sagen strafen, sauer auf sie sein, doch es hielt nicht lange an. Die Hitze war selbst um kurz nach 22 Uhr noch unangenehm schwül. Emily saß, dicht angekuschelt, in einem ihrer Bikinis neben mir. Kimmy in ihrem kurzen Rock und lockerem Top auf dem Sessel schräg neben uns. Irgendwo in der Nachbarschaft dröhnten die Bässe einer Party zu uns.
„Was macht ihr eigentlich, wenn es regnet?“, unterbrach Kimmy plötzlich die Stille als wäre nichts gewesen. „Bitte?“, blickte ich sie fragend an. Sie klopfte mit ihrer Hand auf die Lehne des Sessels. „Eine Ledergarnitur und Regen? Verträgt sich nicht so gut, oder? Aber ihr habt es ja. Nicht wahr?!“, lacht Kimmy plötzlich. Und auch Emily muss plötzlich lachen.
Grinsend zünde ich den Joint an und schüttle wieder mit dem Kopf. „Glasdach! Wir bekommen nächste Woche ein Vordach aus Glas. Bis zur Tür. Das Stück vor dem Bade- und Schlafzimmer bleibt frei.“, erzähle ich Kimmy beiläufig und schicke die Tüte auf ihre Runde. „Und was das Geld angeht! Wie viel Provision bekommst du für die Vermittlung der Wohnungen?“, blicke ich mit hochgezogenen Augenbrauen zu Kimmy. Schützend hält sie ihre Hände nach oben und grinst: „Genug.“
Emily lacht, nimmt einen weiteren Zug und reicht den Joint zu Kimmy. Demonstrativ schüttle ich die leere Dose Cola light in meinen Händen und blicke die beiden an. Mit einem Seufzen stehen beide auf. „Wenn es sein muss…“, sagt Emily neckisch und streckt mir die Zunge heraus.
Ich nehme den Joint von Kimmy entgegen und blicke ihnen hinterher, als sie in die Wohnung gehen. „Nach der Aktion müsstet ihr mich eigentlich den Rest des Jahres bedienen!“, lache ich ihnen hinterher. Und plötzlich fühlte es sich an, als wäre nichts geschehen.
Kurz höre ich ihre Lachen aus der Küche, das Schließen des Kühlschranks und wieder ein Lachen, bevor sie zurückkommen. In ihren Händen eine Flasche gekühlter Desperados für jeden und zwei Dosen Cola light. Ich öffne zuerst die Cola, nehme ein Schluck, um mich anschließend dem Bier zu widmen und die Tüte weiterzureichen. Die Zeit vergeht und wortlos genießen wir die beginnende Nacht. Nach einiger Zeit schiebt Kimmy mit ihrem Fuß den ZIP-Beutel mit dem Gras in meine Richtung und schaut mich unschuldig an. Ich seufze und raffe mich auf, um einen weiteren Joint zu drehen und ihn anschließend in die Runde zu schicken. Die beiden Mädels unterhalten sich über irgendwelche belanglosen Dinge. Von Kimmys nervigem Kollegen, der es immer wieder bei ihr versucht, über ein paar Typen die Emily und Kimmy von früher kennen, bis zum neusten Gossip auf Instagram.
Es ist bereits weit nach 23 Uhr als Kimmy wieder die Stille unterbricht und auf ihrem Handy tippt. Ich liege, die Beine auf dem Tisch vor mir, gemütlich auf dem Sofa und habe meine Augen halb geschlossen. Emily liegt neben mir auf der Couch, mit ihrem Kopf auf meinem Schoß und den Füßen zu Kimmy. „Aber wissen, wie es ist, würde ich auch gerne mal…“, unterbricht Kimmy den ruhigen Moment. Im Halbschlaf blicke ich zu ihr und sehe, wie sie auf ihr Handy starrt. Ihre Beine sind leicht gespreizt und ungeniert lässt sie einen Blick unter ihrem kurzen Rock zu, auf ihren schwarzen Tanga. Ich blicke hoch zu ihr und bemerke, wie sich ihre kleinen Nippel durch ihr Top drücken und spüre plötzlich die Wärme in meinem Schoß.
„Was sagst du?“, schlucke ich und fühle Emilys Hand mein Oberschenkel streicheln. „Von so einem Pornoschwanz gefickt zu werden. Egal ob schwarz oder weiß. Hauptsache so ein fetter Schwanz. Einfach mal, um zu wissen, ob es stimmt. Ob größer wirklich besser ist, wie einige Frauen immer behaupten?!“, blickt Kimmy uns beide an. Deutlich höre ich das zustimmende Seufzen von Emily, die unschuldig auf ihre Unterlippe beißt.
„Welche Frau würde das nicht?!“, höre ich mich auf einmal Lachen.
Eine Antwort. Eine Sehnsucht.
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Plötzlich Cuckold
Wie ein Abend das gesamte Leben ändern kann.
Ein Gedanke & ein Abend genügte und aus einer normalen Freundin wurde eine Hotwife aus Leidenschaft.
Updated on Jan 26, 2023
by MrSchmidt
Created on Nov 11, 2021
by MrSchmidt
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