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Chapter 80 by Rosenkavalier Rosenkavalier

Was gibt es zum Dessert?

Lustvolle Lesestunde

Unter demTisch griff Sarah nach Bastiens Pranke und hinderte ihn daran, weiter vorzudringen. So einfach wäre sie nicht zu haben, auch wenn der charmante Bastien ein echter Hingucker war, der ein ungewisses Kribbeln in ihr erzeugte. Natürlich dachte sie an das Kapitel in Jules' Story und an die Erregung, die sie beim Lesen und bei der Vorstellung empfunden hatte, ihre Unschlud einem unbekannten Taxifahrer zu opfern, noch dazu einem so gut gebauten. Das Kribbeln nahm zu und schmunzelnd wandte sie sich an ihren Sitznachbarn: "Wie läuft denn das Taxigewerbe? Anscheinend verdient man gut dabei. Ihr Anzug sitzt wirklich gut."

Catharina prustete, Jules schmunzelte, Bastien schaute fragend, so dass Sarah nachlegte: "Er hat ja nicht nur mich am Telefon so treffend beschrieben, sondern auch Sie, allerdings an anderer Stelle. Und dort sind Sie Taxifahrer. Wussten Sie das nicht?" Bastien blitzte sie an und schmunzelte: "Er verwendet alle, die er kennt, in seinen Texten. Und Taxifahrer war ich mal, allerdings in Studienzeiten - und das ist schon etwas her. Wo hat er mich denn beschrieben?" Sarahs Herz begann zu klopfen. Der Ball lag in ihrem Feld.

"Oh. Sie kennen also "unsere" Geschichte noch gar nicht? Da haben sie aber was verpasst, Bastien. Unser gemeinsamer Freund, mein werter Herr Cousin hat mir erotische Phantasie im Internet gewidmet. Eine Geschichte, die mir und anderen sehr gefällt. Er hat mich damit verführt und ich genieße seine Phantasien. Sie auch?"

"Nun machen sie mich aber neugierig, Sarah. Erzählen Sie mehr, vielleicht berichten Sie über die Episode von uns beiden?"

Da räusperte sich ihr Cousin und wandte sich an Bastien: "Sarah hat recht, Du spielst darin eine ... eindringliche... Rolle. Ich kenne doch Deine Vorliebe für üppige Blonde, und ihr beiden passt so gut zusammen. Du durftest sie trösten nach einem anstrengenden Tag, Bastien."

"DAS wiederum würde ich immer gerne tun." Dabei schaute er Sarah in die Augen. Sie hielt seinem Blick stand, schmolz aber innerlich dahin. Das Kribbeln wurde stärker, ihre Lust schaffte sich Raum.

"Nun spannt mich nicht auf die ****, ihr Lieben. Her mit der Story!" Bastien schaute erwartungsvoll in die Runde, dann hatte Sarah eine Idee, die ihr gefiel und die bestimmt eine prickelnde Atmosphäre schffen würde. Sie nahm ihr Handy, rief die entsprechende Seite auf und schmuzelte: "Catharina liest vor!" Dabei fragte sie nicht etwa ihre neue Freundin, sondern sprach einen Befehl aus. Sie suchte den Blick ihres Cousins, der anerkennend lächelte. Catharina nahm das Modiltelefon widerspruchslos an und begann zu lesen:

"Kapitel 29: Hilfe um Dunkel: "Der Weg durch die Stadt kam ihr unendlich lang vor. Aus unbekannten Gründen war Stau angesagt. Die harte Naht der Jeans rieb an den weichen Falten ihrer Muschi, sie spürte bei jedem Schlagloch das Wogen ihrer ungehaltenen Brüste. Was für ein Tag! Der Schrecken des Vormittags war der der Erregung des Nachmittags gewichen. So viele Höhepunkte - und sie hatte immer noch nicht genug! Lächelnd überlegte sie, Oliver anzurufen, verwarf den Gedanken aber sofort wieder. Sie schloss die Augen und träumte...

Der Taxifahrer beobachtete sie. Sie spürte seinen Blick auf ihrem Körper. Durch seine dunkle Hautfarbe war er fast nicht zu sehen, nur seine strahlend weißen Zähne blitzten hin und wieder. Im abgedunkelten Rückspiegel sah sie, wie er sie taxierte. Seine Präsenz füllte das Taxi aus, er musste, allein schon vom Umfang seiner Oberarme und Schultern her, ein wahrer Hüne sein. Massive Muskeln spielten unter dem engen T-Shirt... "

Die Spannung war zum Greifen. Catharina las einfühlsam und gut. Die große schwarze Hand auf ihrem Oberschenkel wurde heißer, sie spürte den Schweiß durch den Strumpf hindurch. Jules schien das Szenario und die Wirkung seiner Geschichte zu genießen. Mit geschlossenen Augen nippte er an seinem Rotwein.

"... Sie fühlte sich winzig, presste sich an ihn, hörte sein Herz schlagen und spürte seinen durchtrainierten Körper. Wie es wohl wäre, ihn einzuladen? Sie biss sich auf die Lippen. Die Vorstellung erregte sie. Die Umarmung dauerte fast schon zu lange. Zwischen den Beinen des Schwarzen regte sich ein enormes Glied, das sich durch die luftige Hose gegen ihre Beine und ihren Bauch drückte. Sie erschrak über diese Dimension. Gleichzeitig durchflutete sie eine Welle unbeschreiblicher Gier nach diesem unfassbaren Schwanz... "

Sie sah, wie Catharinas Brustwarzen sich unter dem Kleid abzeichneten und sie selber spürte, wie ihr Höschen feucht wurde. Das Schweigen war verlegen, gespannt, erregend.

"Falls Sie mich brauchen sollten, war das für heute meine letzte Fahrt... " Das Kapitel war zu Ende. Schweigen.

"Na? Soll ich weiterlesen?" Catharina schmunzelte in die Runde.

"Du hast nicht einal unsere Namen geändert, Du Mistkerl!" Es war Bastien, der mit gespieltem Ärger seinem Unmut Lust machte: "Das kostet Dich eine Runde. Und vielleicht musst Du mir Deine süße Cate nochmal überlassen, es sei denn," und hier legte er eine Pause ein und schaute Sarah, "Du erlaubst mir, es bei Deiner schönen Cousine zu versuchen." Und mit diesen Worten streichelte er sanft Sarahs Wange: "Ich fühle mich recht gut getroffen von Jules' Beschreibung, und Sie?"

Sarah blieb fast der Atem weg, so sehr erregte sie die Situation. Alle schauten sie gespannt an, als Sie zögernd und eher schüchtern antwortete: "Sie wissen ja noch gar nicht, wie es weitergeht - und ob ich Ihnen wirklich gefalle?" Dann blickte sie zu Boden. Dieser Schwenk in einen devoten Tonfall brachte der Stimmung am Tisch einen besonderen Reiz. Sarah war unglaublich gespannt. Doch sie beschloss, es auf die Spitze zu treiben: "Magst du das nächste Kapitel noch vorlesen bitte?"

Wie viele Kapitel folgen noch?

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