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Chapter 110 by Toby Mark Toby Mark

Was erleben die Väter in dieser Nacht noch alles?

Im Bordell der Albaner

Als Lehrer Meyer seinen Nachbarn Karl Winter endlich einholt, hat dieser den rot erleuchteten Eingang des Gebäudes schon erreicht. Die breiten, gläsernen Türflügel stehen weit offen. Einige Nutten und Freier lehnen am Glas, rauchen und reden leise miteinander. Meyer und Winter betreten den Flur und sehen sich um. Der Lehrer hat seine Tochter und die ältere Trainerin im Gebäude verschwinden sehen, doch im kahlen, trübe erleuchteten Flur sind sie nicht zu sehen. Auf der rechten Seite liegt ein schmaler Tresen wie in einer Hotellobby. Ein runzliger alter Mann, dessen Uniform tatsächlich an einen Hotelpagen erinnert, grinst ihnen entgegen.

„Guten Abend“, sagt Winter und tritt an den Empfang, „Sie … ähm … Sie vermieten Zimmer?“

„Aber sicher“, krächzt der Mann, „haben Sie Damen dabei, oder wollen Sie das Zimmer für sich?“ Er blickt grinsend zwischen Winter und Meyer hin und her.

„Wir … wir kommen nicht als Paar“, erklärt Winter, „wir wären durchaus an … äh … Damen interessiert.“

„Damit können wir ebenfalls dienen“, krächzt der Alte, „gehen Sie einfach den Gang hinunter. Links geht es in die Bar, wo Sie Bekanntschaften machen können. Wenn Sie später ein Zimmer wollen: das kostet 50 Euro die Stunde. Alles weitere müssen Sie mit den Damen aushandeln.“

„Danke, dann schauen wir uns mal um!“ Die beiden Männer nicken dem Alten zu und betreten den schummerigen Gang. Über einen verschlissenen, roten Teppich geht es tiefer in das Gebäude hinein. Die Augen der Männer haben sich gerade an das trübe Licht gewöhnt, als sie Musik, Stimmen und Gelächter vernehmen. Am Ende des Ganges erwartet sie ein breitschultriger, großer Mann mit südländischen Gesichtszügen. Er mustert die Gäste aufmerksam, dann zieht er stumm einen schweren Vorhang zur Seite. Meyer und Winter halten kurz inne, bevor sie die Bar betreten.

Der dunkle, durch viele kleine Wandleuchten nur schwach erhellte Raum ist überraschend groß. Zur linken Seite erwartet sie eine großzügige Theke, an der schon zahlreiche Gäste lehnen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleine Tische, an denen auffällig viele junge Frauen sitzen. Manche warten allein an ihrem Tisch und lächeln auffordernd in Richtung Theke, andere haben bereits einen interessierten Gast an ihrer Seite und unterhalten sich leise mit ihm.

„Komm, wir **** erstmal was“, schlägt Winter vor und Meyer folgt ihm stumm an die Theke. Dort lassen sie sich auf zwei Barhockern nieder, bestellen Bier und sehen sich im Raum um.

„Kannst du Ronja irgendwo sehen?“, murmelt Winter.

„Wieso sollte deine Tochter hier sein?“, entgegnet Meyer, „die ist mit ihren zwei Freiern bestimmt gleich auf ein Zimmer gegangen.“

„Ja, da hast du wahrscheinlich recht.“ Winter seufzt leise. „Ach verdammt, wie gern würde ich die kleine Nutte jetzt zwischen den beiden schwarzen Schwänzen sehen!“

Meyer muss lachen. „Such dir lieber was Eigenes! Hier hast du reiche Auswahl!“

„Was ist mit deiner Tochter und ihrer Trainerin?“, fragt Winter, „Sind die beiden hier in der Bar?“

„Ja, da hinten rechts, neben der kleinen Bühne“, sagt Meyer, „die zwei haben offenbar schon Kunden. Sieh dir mal den Typ mit dem Bierbauch an, der Melanie auf dem Schoß hat. Der fummelt schon die ganze Zeit an ihrem Hintern herum!“ Meyer rutscht nervös auf seinem Hocker hin und her. Zuzusehen, wie der Freier seine Tochter bearbeitet, lässt ihm den Schwanz hart werden.

„Zu schade, dass die Trainerin schon besetzt ist“, mault Winter.

„Dann nimm dir doch die zweite“, schlägt Meyer vor, „die ist auch viel jünger und hübscher - dort drüben, die Kleine mit dem geilen, durchsichtigen Oberteil. Sitzt noch ganz allein an ihrem Tischchen! Sie heißt übrigens Leonie.“

„Hat ja herrlich spitze Titten, die Süße! Woher kennst du die?“

„Das ist die Assistenz-Trainerin des Teams. Leonie ist noch Studentin, soweit ich weiß.“

„Meine Güte, gehen in diesem Volleyball-Team eigentlich alle anschaffen?“ Winter lacht leise.

„Ja, mittlerweile sind das wohl alles Nutten.“ Meyer nickt nachdenklich. „Der schwarze Boss hat wirklich ganze Arbeit geleistet bei dieser Mannschaft.“

„Wo du gerade den Boss erwähnst: Der ist auch hier! Siehst du ihn neben dem Ausgang stehen, zusammen mit einem Albaner?“

„Du hast recht, das ist der Boss! Und gleich vier Mädchen um ihn rum. Seltsam, die sind gar nicht als Nutten gekleidet.“

„Nee, alle in Jeans und Sweatshirts. Als wären sie direkt aus der Schule gekommen, was? Die sind doch so **** wie unsere Töchter!“

„Sieh dir nur an, wie der Boss sie inspiziert“, staunt Meyer. „Der fasst ihnen ganz selbstverständlich an die Titten und Ärsche und die Mädels verziehen keine Miene!“

„Ich sag dir was: Die Mädels gehören den Albanern!“

„Da magst du recht haben. Wahrscheinlich der Austausch für unsere Töchter …“

„Wenn die an den Boss ausgeliehen werden, dann kommen wir vielleicht gratis an sie ran“, überlegt Winter. „Sieh dir mal die Kleinste von den vieren an, die mit der Stupsnase und den braunen Locken - hmm, die würde ich gern mal in die Finger bekommen!“

„Da bist du nicht allein“, kichert Meyer, „wenn ich die gierigen Augen des Bosses sehe, dann ist die Kleine auch seine Favoritin! Ich wette, die landet erstmal in seinem Bett und wir kriegen sie eine ganze Weile nicht mehr zu sehen.“

„Du meinst, die reitet er als Erste ein?“

„Die sind doch längst alle vier von den Albanern zugeritten! Aber so einen Hengstschwanz wie den des Bosses hat die Kleine bestimmt noch nicht verpasst gekriegt.“

„Jetzt führt er sie raus. Wahrscheinlich landen die vier heute Nacht noch in seinem Club - oh Mann, jetzt bin ich aber richtig geil geworden!“

„Dann kommen wir doch endlich mal zur Sache! Wie wär‘s, wenn wir uns Leonie zusammen vornehmen?“, schlägt Meyer vor. „Ich bin schon länger scharf auf die Frau, seit ich sie bei der Mannschaft gesehen habe.“

„Dann kennt sie dich?“

„Ich denke nicht, dass sie sich an mich erinnert“, überlegt Meyer. „Ich war bei ein paar Spielen meiner Tochter auf der Tribüne, aber Leonie kann mich nur flüchtig gesehen haben.“

„Na, dann los“, beschließt Winter und steigt von seinem Barhocker. „Nehmen wir uns diese Leonie gemeinsam vor. Ich habe schon mächtig Druck in den Eiern und brauche dringend einen schönen harten Fick! Mal sehen wie sportlich so eine Studentennutte ist!“

Was bringt die Nacht noch alles?

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