Wie geht's weiter

Pille für danach

Chapter 4 by saunawelt saunawelt

Als ich Stunden später nachhause fuhr, musste ich immer wieder an den Sex mit Mike denken. Ich war etwas verwirrt, denn so kannte ich mich gar nicht. So eine wilde, hemmungslose Geilheit, so eine brennende Begierde hatte ich noch nie erlebt. Selig lächelte ich vor mir hin. Es war ganz etwas anderes gewesen als früher mit Johannes. Wenn ich daran dachte, wie er vorsichtig in mich eingedrungen war und immer wieder gefragt hatte, ob es mir auch nicht wehtun würde. Ganz anders Mike: Mit kräftigen Stößen hatte er mir seinen Penis in meine Klatschnasse Muschi gehämmert. Ich hatte mich völlig fallen gelassen und jeden seiner Stöße mit meinem Unterleib erwidert. Der Geruch seines Schweißes hatte sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Wild und leidenschaftlich hatten wir uns dabei geküsst, während von seiner Stirn der Schweiß auf mein Gesicht getropft war. Es war so unglaublich geil gewesen! Ja, wir waren beide so in unserem Rausch aus Leidenschaft und purer Lust gefangen, dass wir nicht einmal ein Kondom benutzt hatten.

Mike hatte mir seine Ladung in meine Gebärmutter gespritzt. Als mir das einfiel, lief es mir siedend heiß über meinen Rücken! Verdammt, ich nahm ja nicht die Pille! Hoffentlich hatte ich genug Geld bei mir um mir die Pille danach kaufen zu können! Schnell öffnete ich meinen Rucksack und holte meine Geldbörse hervor. Als ich sie öffnete und das Geld zählte, atmete ich auf. Gut, das sollte reichen.

Während der ganzen Heimfahrt fühlte ich mich so versaut, wie noch niemals in meinem Leben. Da mir Mike ja mein Höschen und meine Strumpfhose zerrissen hatte, hatte ich nichts unter meiner Jean an. Es war ein merkwürdiges Gefühl der Nacktheit, wenn ich den rauen Stoff an der zarten Haut meiner Scheide fühlen konnte. Nein, unangenehm wäre das falsche Wort, aber ich hatte das Gefühl, dass jeder der mich genau wusste, dass ich nichts darunter trug. Und sein Sperma läuft aus meiner Spalte in der Jeanshose an meinen Oberschenkeln runter bis in meine Turnschuhe. Eine Mischung aus Scham und „schmutzigem Geheimnis“ kommt wohl am ehesten hin.

Unterwegs kaufte ich mir dann die Pille für danach und daheim verzog ich mich gleich aufs Klo und nahm sie erst einmal. Ich war erleichtert. Schwanger würde ich wohl jetzt nicht werden. Aber in Zukunft musste ich vorsichtiger sein. Ich beschloss, morgen, noch bevor ich zu Mike fuhr, Kondome zu besorgen. Vielleicht hat es sich ja ergeben und wir schliefen wieder mal miteinander? Ich hoffte es jedenfalls, denn es war einfach großartig mit ihm gewesen.

Beim Abendessen fielen meine Eltern nichts weiter auf. Sie nahm es erfreut zur Kenntnis, dass ich einfach gut aufgelegt war, vielleicht sogar ein bisschen überdreht. Zum Glück hatte ich genug Kaugummis mitgehabt, so dass sie nicht rochen, dass ich geraucht hatte, und auch meine Alkoholfahne war überdeckt worden. Nur meine Schwester sah mich neugierig. Sie war wohl die Einzige, die etwas Ahnte. Immer wieder grinste sie mich an und unmerklich nickte ich ihr zu. Jetzt grinste sie mich breit an. Sie hatten verstanden. Und sicherlich brannte sie vor Neugier.

Die Gelegenheit ihr von meinem Abenteuer mit Mike zu erzählen ergab sich nach dem Abendessen, als ich mit unserem Hund Rocky Gassi ging und sie mich begleitete. Detailliert musste ich ihr alles beschreiben und immer wieder unterbrach sie mich, wenn ich irgendeine Kleinigkeit nicht genau genug erzählte. Auch als wir später in unserem Zimmer lagen, plauderten wir noch miteinander. Es war schon sehr spät geworden, als wir schließlich unser Gespräch beendeten.

Ich konnte den morgigen Tag kaum erwarten und die Vorfreude hielt mich noch lange wach. Meine Schwester schlief schon tief und fest, als auch ich endlich entschieden hatte zu schlafen.

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